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/ Autor: torstenreitler

Dürfen wir vorstellen: Die Moritzbastei!

Irgendwie kennt sie jeder, zumindest vom Namen her und als „größter Studentenklub Europas“. Die über 450-jährge Geschichte der Moritzbastei hat aber noch viel mehr zu bieten. Die Führung durch die Gewölbe garantiert so manches Aha-Erlebnis.

Seit 1993 ist die Stiftung Moritzbastei verantwortlich für den Erhalt des Kulturdenkmals Moritzbastei. In ihrem Auftrag wird die ehemalige Festungsanlage als Veranstaltungszentrum betrieben. Um die wechselvolle Geschichte der Bastei und ihre Bedeutung für die Stadt zu vermitteln, bietet die Stiftung seit 2017 regelmäßige Führungen an.

Jeden Freitag und Samstag starten die Führungen zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde am Ticket- und Infobüro der Moritzbastei (mehr dazu auf stiftungmoritzbastei.de). Neben einer Tour durch die Gewölbe erfährt man alles über die ursprüngliche Bedeutung, die Zeit der Bürgerschule, über den Wiederaufbau durch Studenten in den 1970er Jahren und die heutige Nutzung der MB.

Gruppen und Schulklassen können auf Anfrage auch Führungen zu anderen Terminen vereinbaren. Die Kontaktdaten finden sich auf der Homepage der Stiftung Moritzbastei.

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/ Autor: torstenreitler

Eine tolle Fortsetzungsgeschichte

Am Donnerstag ergab sich eine tolle Gelegenheit, das KLASSIK-underground-Benefizvideo mit Anne-Sophie Mutter noch einmal zu posten. Ein zweites Benefizkonzert in Leipzig steht an!
Also los.

Die Geschichte dahinter geht folgendermaßen:
Anfang der Woche erreichte uns eine Email von Anne-Sophie Mutters Büro. Wir mögen doch bitte noch einmal Verbindung zum Leipziger Verein „Integration durch Bildung“ herstellen. Besonders die Bankverbindung des Vereins war wichtig, wollte doch ein Leipziger seine Spende überweisen, mit der er beim Benefizkonzert im vergangenen Juni eine Geigenstunde, gegeben von Anne-Sophie Mutter persönlich, für seine Enkelin „ersteigert“ hatte.

Also griff ich zum Telefonhörer und rief Antje Zajonz von „Integration durch Bildung“ an, um ihr zu sagen, dass sie demnächst aus München hören würde und sie in den nächsten Tagen das Spendenkonto im Auge behalten solle. Die Reaktion war freudig – und ziemlich überrascht. Hatte doch wenige Stunden zuvor Gewandhausdirektor Andreas Schulz bei ihr durchgeklingelt. Anne-Sophie Mutter spielt vom 16.-18.3. 2017 drei lange ausverkaufte Konzerte im Gewandhaus. Das Konzert am 18.3. , so die Entscheidung, soll wieder ein Benefizkonzert sein. Alle Gagen der mitwirkenden Musiker werden zugunsten zweier Leipziger Vereine gespendet. Zum einen an den „Interaction Leipzig“ e.V. und zum anderen wieder an „Integration durch Bildung“. Die Pressemeldung dazu liest sich folgendermaßen.

Diese tolle Nachricht freut uns für die beiden Vereine, deren Arbeit diese Würdigung und den finanziellen Support auf jeden Fall verdient! Es ist auch ein grandioses Gefühl, dass unser Benefizkonzert so eine tolle Fortsetzung erfährt. Wir können den Hut vor Anne-Sophie Mutter und ihrem Engagement nicht tief genug ziehen.

Es wäre großartig, wenn in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Meldung in den lokalen und regionalen Medien auftauchen würde. Vielleicht würde sich der eine oder die andere noch zu einer Spende oder einem ehrenamtlichen Engagement als BildungspatIn ermutigt fühlen. Aber bis zum Konzert sind es noch ein paar Tage, an denen die Leipziger Zeitungen erscheinen, die Radios senden, die TV-Stationen ausstrahlen, die Onlineportale ihre Seiten aktualisieren…

Wir machen auf jeden Fall schon mal den Anfang, und der ist ja bekanntlich der kleinste, aber schwerste Schritt.

PS: Die Vorgeschichte zum Benefizkonzert im Juni 2016 findet ihr hier: „Dann rufen wir doch mal Madonna an!“

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/ Autor: torstenreitler

Buchmesse-Vorgeschmack

Es ist wieder soweit & das Dutzend ist voll! Zum 12. Mal lädt die Moritzbastei zur Mittagslesung „Buchmesse schmeckt“ ein. Leipziger Persönlichkeiten lesen auch 2017 wieder aus ihren Lieblingsbüchern, und auch 2017 war zum Auftakt  Buchmessechef Oliver Zille zu Gast.

Oliver Zille erinnerte in seiner Begrüßung an das wieder dicht gefüllte Schwalbennest, dass sich im Oktober gleich zwei Ereignisse jähren, welche die Welt grundlegend verändert haben. Woraufhin er sich nicht Luthers Thesenanschlag widmete, sondern Isaak Babel und seinen Erzählungen aus den Jahren nach der russischen Oktoberrevolution. Wenn es so spannend weitergeht, steht uns ein toller „Buchmesse-schmeckt“-Jahrgang ins Haus!
Die Lesungen beginnen bis zum 21.3. wochentags um 12 Uhr. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen und unsere leckeren Suppen, die wir dazu reichen!

PS: Der März ist tradtionell der Literaturmonat in der Moritzbastei. Hier noch ein paar Tipps:
13.3.  Der durstige Pegasus (Europas dienstälteste Lesebühne)
17.3.  Buchpremiere: Uwe Stöß
20.3.  Luther, Tod und Teufel
21.3.  Lesebühne Schkeuditzer Kreuz
23.3.  L3 – Lange Leipziger Lesenacht
25.3.  Fischer Krimi-Abend
25.3.  Dark-Diamonds-Abend
27./28.3.  Der Theatermacher (szenische Lesung)

/ Autor: anne-hirsch

#Sonnengelbe Corgiliebe

Frage: Wann habt ihr Ihre Majestät Queen Elisabeth II. das letzte Mal so von Herzen lächeln sehen?

Im ersten Moritzbastei Kneipenquiz  haben wir gelernt, dass die Queen bereits 90 Jahre alt ist und den Rekord als amtierende Monarchin hält. Doch ein noch besserer Funfact ist, dass sie ein ganz großer Corgifan ist! Vor unserem Backstage haben wir ein traumhaft royales Poster angebracht auf dem man die Queen (ganz in sonnengelb) mit einem dieser knubbeligen Gesellen sieht.

Sarah Kuttner, selbst große Hundefreundin, stellte letztes Jahr zur Buchmesse ihren Roman „180° Meer“ bei uns vor und  hatte diesen Traum von Printkunst als Dekoration dabei – und glatt liegenlassen.

Danke Sarah Kuttner! Unsere Künstler lieben den königlichen Selfiehintergrund:

Anne-Sophie Mutter

Empathytest

Thanks

Black Nail Cabaret

Yalta Club

Nive & the Deer Children

DJane Clay Adakazaam @ PlanetMyerDay

Wir sind mit Queen und Corgie gespannt auf die Fortsetzung dieser Geschichte. Lehnt euch zurück und folgt der Moritzbastei auf Instagram, dann seid ihr dabei!

/ Autor: torstenreitler

Wappen hier los?

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Veränderungen tun gut. Auch, wenn man wie die Moritzbastei zielstrebig auf seinen 500. Geburtstag zusteuert.  Mit der Anbringung des originalen Wappensteins im Oberkeller fand die Sanierung der Außenmauern der Moritzbastei ihren Abschluss. Im Zuge der Sanierung, die im Wesentlichen von 2009-2013 erfolgte und die Bastei wieder vor eindringendem Erd- und Regenwasser schützen soll, wurde der über die Jahrhunderte stark verwitterte Wappenstein fachgerecht konserviert.

Der Wappenstein, der ursprünglich wohl das Wappen des Kurfürstentums Sachsen zeigte, ist bereits auf Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zu erkennen:
His001

Die Geschichte der Moritzbastei ist von Umbauten, Zerstörung und Wiederaufbau geprägt, der Wappenstein aber blieb immer am gleichen Ort erhalten. Und verwitterte bis zur Unkenntlichkeit.  So sah er in den 1980ern aus:imm024

Die Erfindung des schlechten Grafittis machte die Sache nicht besser, wie diese Aufnahme zeigt, die im Jahr 2008 entstand:2008 0805 Wappen

Den Auftrag zur Konservierung des Wappensteins erhielt der Leipziger Bildhauer Markus Gläser.2011 0608 Markus_Gläser_Foto_AndreasSchmidt

Um den Originalstein aus dem 16. Jahrhundert vor weiterem Verfall zu schützen, wurde an seiner Stelle eine Replikation angebracht. Da keine verwertbaren Originaldarstellungen erhalten sind, ist der neue Stein eine künstlerische Neuschöpfung, die das kurfürstliche Wappen im Zentrum zeigt.  An der unteren Spitze findet sich das Wappen der Stadt Leipzig, umrankt ist der Stein von Weinranken und -reben.2011 0609 Wappen

Der Originalstein schließlich wurde diese Woche in der „Traditionsecke“ im Bereich des Oberkellers an der Wand angebracht:IMG_2692

Die Konservierung und Anbringung wurde unter anderem durch Spendengelder finanziert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die einen Beitrag zu den Spenden in Höhe von 14.000 Euro beigetragen haben. Auch an die Kulturstiftung Leipzig noch einmal einen Dank, die uns bei der Einwerbung der Spenden unterstützte.IMG_2778

Auf die nächsten 500 Jahre, Wappenstein!

Und wer mehr zur Geschichte der Moritzbastei erfahren möchte, kann sich hier im Blog umschauen oder auf der Webseite der MB. Oder eine unserer Führungen besuchen.

/ Autor: torstenreitler

Integration durch Bildung


Es ist ganz einfach. Um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu haben, braucht man Wissen. Bildung. Wer schon in der Grundschule abgehängt wird, der wird es schwer haben, seinen Platz und seinen Weg zu finden in einer komplexen und sich ständig verändernden Gesellschaft. Der Leipziger Verein „Integration durch Bildung“ hilft mit ehrenamtlichen Bildungspaten Jugendlichen beim Spracherwerb, mit Nachhilfestunden. Von der Grundschule bis zur Hochschulreife.

Im Juni hat Anne-Sophie Mutter in der Moritzbastei ein Benefizkonzert für den Verein gespielt. Das Konzert im Rahmen der Reihe Klassik underground wird uns unvergesslich bleiben. Ein toller Erfolg war es außerdem, damals kamen 14.000 Euro zusammen. Diese Summe hat es möglich gemacht, dass der Verein eine Mitarbeiterin beschäftigen kann, welche die ehrenamtlichen „Lehrer“ und den riesigen Bedarf koordiniert.

Um die Arbeit des Vereins weiter und langfristig zu unterstützen, bitten wir euch noch einmal, Herz und Portemonnaie zu öffnen. Meldet euch, wenn ihr ehrenamtlich mithelfen wollt, Kindern und Jugendlichen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Unterstützt das Projekt mit einer Spende.

Danke!

/ Autor: torstenreitler

No satisfaction

white wineLeipzigs Bands des Jahres 2016 heißen BARU, SHED BALLET und WHITE WINE. Ermittelt wurden sie von 150 Menschen, die alle ihre Rolle in der Musikszene Leipzigs spielen. Der Publikumssieger wurde im Onlinevoting ermittelt, knapp 300 Menschen für LIZZY McPRETTY IM SWINGERCLUB.

Hunderte Telefonate, Emails, Facebookposts. Anzeigen und Artikel in allen (?) wichtigen (?) Printmedien dieser Stadt. Beiträge im Radio und in den maßgeblichen Blogs.  Die Bands laden ihre Fans ein. Große City-Light-Poster in der Innenstadt. Plakatierung in den Szenevierteln.

Im Vorverkauf dann 20 Tickets, an der Abendkasse ca. 40. Eingeladen waren ca. 100 Menschen aus dem Umfeld der Bands und aus der Musikszene Leipzigs. Gekommen sind davon etwa 50.

So feierten dann etwas mehr als 100 Menschen Leipzigs Bands des Jahres. Der Abend war rund, die Moderatoren Christian Meyer und Hendryk Proste machten einen super Job. JUNE COCO und JULIUS FISCHER als special guest lieferten überzeugende Performances. Der Entertainmentfaktor stimmte. So ähnlich sah das auch die LVZ in ihrer Rezension.

Aber ist das unser Anspruch? Ein netter Abend für vier Bands und zwei Handvoll Leute?

Nein.

Das war nicht genug. We could’nt get no satisfaction.

Was ist verdammt nochmal das Problem? Will das Publikum dieser Stadt seine besten Bands und Künstler nicht feiern? Ist die Idee, Bands und Künstler zu würdigen, zu lobpreisen, zu wertschätzen, nicht von dieser Welt? Naiv, dumm, aus der Zeit gefallen? Wir sind betriebsblind. Also sagt es uns: Woran hat es gelegen?

Danke.

Christian Meyer, Hendryk Proske © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / Moritzbastei
/ Autor: markus-koerner

Schnurris für den guten Zweck

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„Was hast Du denn da im Gesicht?!“ Genau diese Frage soll im „Movember“ (eine Wortkombination aus Moustache und November) weltweit der Schnurrbart provozieren. Und diejenigen, die statt glatt rasierter Babyhaut oder einem Gesichtspelz im November einen schicken Schnurri tragen, wollen damit auf eine Aktion australischer Aktivisten aufmerksam machen und Spenden für die „Männergesundheit“ sammeln.

„Männergesundheit“? Klingt erst einmal komisch, aber es gibt tatsächlich Krankheiten, von denen – anatomisch oder sozial bedingt – ausschließlich oder hauptsächlich Männer betroffen sind. Es geht also darum, Geld für die Vorbeugung und Erforschung von Prostata- und Hodenkrebs sowie Depressionen und der bipolaren Störung zu sammeln. In diesem Jahr unterstützt die Mo-ritzbastei diese Aktion. Und wir wollen euch dazu bewegen, den „Movember“ mit uns zu zelebrieren!

Ins Leben gerufen wurde die Aktion bereits 2003 von einer Gruppe junger Australier. Sie starteten ihr Vorhaben in Anlehnung an Events für die Brustkrebsvorsorge bei Frauen. Seitdem wuchs das Interesse und die Aufmerksamkeit jährlich und wurde schnell über die Grenzen Australiens hinaus bekannt. Im April 2014 besuchte ich eine Veranstaltung im Rahmen der Konferenz „The future is not what it used to be“ im Melkweg in Amsterdam, die das Netzwerk Trans Europe Halles (TEH) ausrichtete. Im Workshop „Campaigning for your life“ erklärte einer der Movember-Vorstände die Hintergründe und erzählte die Geschichte, wie aus einer Schnapsidee von 30 Freunden eine weltumspannende caritative Bewegung wurde.

img031„Campaigning for your life“ am Beispiel des Movember. Amsterdam, 2014

Das Ziel des Schnurrbarthypes ist einfach erklärt. Zum einen soll die Aufmerksamkeit auf Vorsorgeuntersuchungen gelenkt und das Thema psychische Erkrankungen sensibilisiert werden. Zum anderen wird auf diesem Weg Geld gesammelt, um die Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zu fördern.
Spenden kann natürlich jeder zu jeder Zeit, auch ohne den „Movember“ Wer sich aber gern direkt zu dieser Zeit beteiligen will, kann sich im Vorfeld offiziell registrieren und rasiert sich am 01. November glatt, um dann 30 Tage lang einen schönen Schnurrbart wachsen zu lassen. Wir sind ein bisschen spät dran, aber besser spät… ihr wisst schon. 😉
Durch die wachsende Begeisterung gibt es mittlerweile  weitere Unterstützungsmöglichkeiten (auch ohne Bart). Genaue Infos und noch mehr zu der Geschichte, den bisher durch Spenden geförderten Projekten und und und findet ihr auf movember.com.

Die Mo-ritzbastei wird im Movember Bilder sammeln von Künstlern, Gästen, Mitarbeitern, um die Aktion zu unterstützen. Ihr könnt euch selbst oder eure Freunde in der MB fotografieren und die Bilder hochladen. Im Café haben wir eine „Movember-Station“ eingerichtet. Da gibt es auch Schnurris-to-go für die Mädels, hihi.

Bei Instagram unter dem Hashtag #MBmovember, bei Facebook in unserem „Moritzbastei Movember“. Unter allen Bildern werden wir fünf Cocktailgutscheine im Wert 10 Euro verlosen, und am 30.11. werden wir zur „Los!Tanzen!“-Party die besten Bilder zeigen.

Also dann: Lass wachsen!
Mach Dich schlau.
Spende.

Danke!

/ Autor: torstenreitler

Du hast die Wahl (4/4): MAFA

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In dieser Woche stellen sich im Basteiblog vier Bands vor, von denen einer den „Grossen Preis“ als „Leipzigs Band des Jahres 2016“ einheimsen wird.  Warum? Weil Du (genau Du!) das so entscheiden wirst. Genauer: Mitentscheiden, bei der Wahl des Publikumssiegers, der traditionell in einem Onlinevoting ermittelt wird.

Wir haben allen vier Kandidaten einen kurzen Fragebogen geschickt, die Antworten von  MAFA lest ihr heute:

Warum macht ihr die Musik, die ihr macht (und keine andere)?
Wir waren früher immer beim Bingo. Dort sind wir aber rausgeflogen, weil einer von uns nicht so ein guter Verlierer war, wie es unserer Weisheit angemessen sein sollte. Wer von uns Beiden das war, ist egal. Wir brauchten etwas anderes. Wir haben den gleichen Vater, aber drei verschiedene Mütter. Von denen spielte die eine Harfe, die andere Triangel bei einer Metal-Band und die dritte ist Rapperin. Unsere Musik ist letztendlich ein gescheiterter Versuch, es allen dreien gleichzeitig recht zu machen.

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Wenn wir groß sind wollen wir gemeinsam mit Tina Turner im Vorprogramm von Justin Bieber “Cose Della Vita“ singen. Und zwar mit Flirt. So schön ungezwungen wie Eros Ramazotti im Musikvideo.

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Artenvielfältig.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?
Entgegen aller Behauptungen ist Leipzig nicht Berlin und wird dieses in den nächsten 10 Jahren bestimmt nicht als Musik-Hauptstadt ablösen. Aber die Stadt ist im Wandel. Analog zur wirtschaftlichen und deflationären Entwicklung keimen gegenwärtig neue Strukturen in Club-, Konzert- und Labellandschaften auf. Wer dieser Tage gute Musik macht und seine Fäden richtig spinnt, hat die nächsten Jahre gut was zu ernten. Das stand auf einer Toilette in unserer Stammkneipe. Wir wissen natürlich von solchen Dingen nichts.

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Wenn, dann in Leipzig.  Die Menschen sind bereit für uns.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Das letzte Album ging echt gut durch die Decke. Wir wissen nicht, was wir mit der vielen Kohle machen sollen. Meistens stecken wir die Erlöse in einen Fonds für junge Millionärssöhne, die sich von ihren Eltern emanzipieren und auf eigenen Beinen stehen möchten. Umso mehr Hunger wir haben, desto besser ist die Musik. Das haben wir schon mal zu Geheimtipp Leipzig gesagt. Aber da unserer Bescheidenheit uns so vollkommen macht, zitieren wir uns gerne selbst.

Wenn Du MAFA Deine Stimme geben möchtest, dann kannst Du das hier tun: Zum Voting.