Alle Artikel mit dem Schlagwort “werk 2

/ Autor: torstenreitler

Der Preis ist wieder heiß

grande finale
Foto: ©
 K. Nauber

Leipzig hat seine Bands des Jahres 2015 gewählt und gefeiert. War es ein guter Jahrgang? Wie geht es weiter mit Leipzigs ältestem Bandaward? Ein paar Gedanken und Anmerkungen.

Wir hatten uns etwas vorgenommen im Dezember 2014 – den GROSSEN PREIS nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen. Dort war er schon. So gut wie. Am 15. Januar 2016 war die Halle D ausverkauft, als die PreisträgerInnen des Jahres 2015 in ihrer Gala geehrt wurden. Die Reaktionen der Künstler, des Publikums und der Presse reichten von beeindruckt bis begeistert.

Was bleibt? Viel Arbeit. Die ersten Vorbereitungstreffen hatten wir im Januar 2015, dann wurde mit Freunden und Unterstützern nochmal am Konzept gefeilt. Wir verpflichteten uns zum Erfolg. Kein Plan B. Wenn die Szene, das Publikum und die Öffentlichkeit diesen Preis nicht mehr brauchen sollten, dann würden wir ihn zum letzten Mal ausrichten. Die Ausschreibungsphase für den Publikumspreis, die Abstimmung mit der Jury. Danach das Booking für den Abend. Verhandlungen mit dem Kulturamt, weil die Gala nicht im Förderzeitraum 2015 stattfinden konnte. Die Vorproduktion für die Show. Werbung, Werbung, Werbung.

 

Was haben wir erfahren? Bands und die Leipziger Musikszene wollen überzeugt werden, dass der GROSSE PREIS eine Bedeutung. Das haben wir hoffentlich zeigen können, die PreisträgerInnen haben den Abend und die Ehre genossen und die Resonanz in den Leipziger Medien war so groß, dass alle involvierten Bands und KünstlerInnen diese Aufmerksamkeit gespürt haben.

emily's giantZur Bildergalerie auf das Foto klicken, bitte!  © K. Nauber

 

Auch das Kulturamt wollte Fakten sehen. Wozu 5000 Euro ausreichen, wenn das Ergebnis so ernüchternd ausfällt wie 2014?  Der 15. Januar hat auch dort Vertrauen wieder hergestellt. Wir haben die Fördermittel für 2016 wie beantragt zugesichert bekommen. Auch das motiviert!

Ganz klar hat sich wieder gezeigt, dass wir ohne die Unterstützung von so vielen Machern aus Leipzig keine Chance haben, dem GROSSEN PREIS Relevanz zu verleihen. Danke noch einmal an alle, die mitgedacht, mitgetan, mitgehofft und mitgefiebert haben. Wenn da draußen jemand sein sollte, der mit ins Boot möchte, dann möge er oder sie sich herzlich eingeladen fühlen!

Der Abend in der Halle D zeigte auch: das Publikum will gewonnen werden. Die meisten verbinden mit dem Gala- bzw. Showformat, wie wir es zelebrieren, keine Erinnerung mehr. Die großen Moderatoren, der Samstag-Abend vor dem TV, die MTV-Ära, das alles ist für alle unter 30 weit weg. Keine Sentimentalität, keine Emotion, die als Projektionsfläche taugen könnten und mit denen wir ironisch spielen wollten. Moderator Raschid D. Sigdi schmiss nach der ersten halben Stunde sein Konzept in die Kulissen und improvisierte sich durch die Gala. Das kann er, zum Glück.
Ganz ehrlich, auch mir ging ganz kräftig die Düse. Entsprechend groß war der Stein, der mir vom Herzen fiel, als wir sahen: Das Publikum bleibt am Ball! Es amüsiert sich! Es freut sich auf den nächsten Einspieler! Es tanzt, applaudiert, geht auf die Moderation ein!
Nach drei Stunden, die dann doch wie im Fluge vergingen (kaum jemand verließ während der Show die Halle, das beeindruckte mich am meisten!), ist da das Gefühl: Es hat funktioniert! Die Leute haben es verstanden! Der Zuspruch und das Schulterklopfen von allen Seiten tun ihr übriges

Das Endorphin ist verflogen. Jetzt sind wieder die MusikerInnen, Juroren, Veranstalter am Zuge. Die nächsten Preisträger werden im Dezember 2016 geehrt werden (der Januartermin ist aus förderrechtlichen Gründen leider nicht wiederholbar). Wir hoffen auf einen ebenso aufregenden Jahrgang wie 2015.

 

 

/ Autor: torstenreitler

Leipzigs Bands des Jahres 2014 live

grosserpreis

Ihr wisst es ja schon eine Weile, dass A Forest, Malky und Warm Graves als Leipzigs Bands des Jahres 2014 bestimmt wurden und Karl die Grosse als Siegerband des Onlinevotings das diesjährige Quartett vervollständigen, welchem in diesem Jahr der traditionsreiche „Grosse Preis“ zuerkannt wurde.

Nach der Wahl ist vor der Gala, die ja am 5. Dezember im Werk 2 von Tim Thoelke und Julius Fischer moderiert werden wird. Leider wird es nicht möglich sein, alle vier Bands auf die Bühne zu bekommen. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar: Warm Graves standen bereits vorher im Line-up  eines interessanten Konzertabends in einem legendären Club.  Malky mussten leider absagen, weil ihr Sänger zu der Zeit nicht in Deutschland weilt.

Für uns als Veranstalter stand natürlich die Frage, wie wir damit umgehen. Zum einen haben wir uns entschieden, LOT für ein Showcase in der Gala zu gewinnen. Zum einen erfreut sich die Band um Lothar Robert Hansen über ziemlich viel, auch überregionale Aufmerksamkeit. Zum anderen war sie nur um Haaresbreite daran vorbeigerutscht, zu den drei Bands des Jahres zu gehören, welche durch eine Leipziger Expertenjury gewählt wurde.

Die zweite Entscheidung besteht darin, keine vierte Band nachzunominieren, sondern das Bühnenprogramm um andere Elemente zu bereichern. Überraschung! 😉

Die dritte Entscheidung ist, 2015 das Votum der Jury zu einem früheren Termin im Jahr einzusammeln. Wir wollen die Chancen erhöhen, dass sich die Preisträger am Gala-Abend live präsentieren können.

Am 5.12. werden also A Forest, Karl die Grosse und Lot auf der Bühne stehen. Ein tolles Package, trotz allem. Wir hoffen, ihr seht das genauso!

Der Ticketvorverkauf hat übrigens schon begonnen.

/ Autor: christinas

Der Große Preis 2014

Es ist wieder so weit, die Bewerbungsphase für den Großen Preis hat begonnen!

LogoGroßerPreis

Noch bis zum 12. September können sich alle Leipziger Bands, Studioprojekte und Solokünstler für das Online-Voting für den Publikumspreis bewerben.

Der Gala-Abend zum Großen Preis findet in diesem Jahr am 5. Dezember in der Halle D des Werk 2 statt. Vier Bands werden an diesem Abend live auftreten, umrahmt wird das Ganze von einem Unterhaltungsformat in allerbester Samstagabendmanier.

Drei der vier auftretenden Bands wählt eine Fachjury, bestehend aus 150 Mitgliedern der Leipziger Musikszene. Jedes Jurymitglied hat drei Stimmen, die an die drei Projekte vergeben werden können, die im laufenden Jahr als besonders wichtig, beeindruckend oder interessant empfunden werden.
Die vierte Band des Abends wird in einem Online-Voting vom Publikum gewählt. Für dieses Voting können sich alle Leipziger Bands und Projekte bewerben. Sendet dazu einfach drei Songs, ein Bild und Infomaterial an grosserpreis@moritzbastei.de. Eine Vorjury, bestehend aus Mitgliedern der Fachjury, wählt 8 Projekte für das Online-Voting aus, das dann voraussichtlich im Oktober stattfinden wird.

Den Großen Preis gibt es bereits seit 1991, damals noch unter dem Namen Leipziger Rockwettbewerb. Im Laufe der Zeit änderte sich nicht nur der Name, auch die Begrenzung auf Rockbands wurde fallen gelassen. Auch in der Organisation und dem Ablauf gab es Änderungen, seit 2010 wird der Wettbewerb von der Moritzbastei in enger Kooperation mit dem Werk 2 durchgeführt. Seit dem letzten Jahr hat sich auch an der Struktur einiges geändert, am Veranstaltungsabend gibt es nun keinen direkten Wettbewerb mehr. Doch über all die Jahre sind der Anspruch und das Ziel gleich geblieben: Es soll sich um eine Werkschau der Leipziger Bandszene handeln. Newcomer haben dabei dieselben Chancen wie bereits bekannte und etablierte Bands. Es soll keine Konkurrenz aufkommen, sondern eine Motivation für die Szene geschaffen werden. Der Große Preis soll eine Möglichkeit des Austausches sein, aus ersten Ansätzen sollen echte Effekte und gemeinsame Projekte entstehen. Das zumindest erhoffen wir uns von dem Abend.

Wir hoffen, euer Interesse für die Leipziger Musikszene ist geweckt. Aktuelle Informationen erhaltet ihr auf der Facebook-Seite des Großen Preises, auf der Internetseite der Moritzbastei und auch weiterhin hier im Blog.

Wir haben euch auch noch eine kleine Infothek zu den Bewerbungsmodalitäten und den Veranstaltungen der vergangenen Jahre zusammengestellt:
Konzept und Bewerbungsinformationen (PDF)
Das Archiv zum Großen Preis beim Basteiblog
Die bisherigen Siegerbands

/ Autor: torstenreitler

Leipzig hat gewählt

DGP-Werk-2

Die Jury und das Publikum haben gesprochen – die Leipziger Bands des Jahres 2013 stehen fest. Sie heißen, in alphabetischer Reihenfolge: Brockdorff Klang Labor, Long Voyage und Webermichelson. Bei der Onlineabstimmung konnten sich Jesse Flame & The Burnberries als Publikumssieger durchsetzen.

Nachdem wir ja im letzten Jahr beschlossen hatten, dass dieses Jahr alles anders werden müsse beim Grossen Preis Read More

/ Autor: elisabeth

Vorstellungsgespräch, Teil 2

annuluk2

Am 6. Dezember soll im Werk 2 die Band des Jahres 2013 gekürt werden. Am Finalabend werden vier Bands auf der Bühne stehen, drei davon werden von einer Fachjury gewählt. Im Online-Voting könnt ihr für vier verschiedene Kandidaten stimmen, von denen sich eine, also der Sieger, am 6. Dezember mit den von der Jury gewählten bands die Bühne teilen wird.

Da die berüchtigte Qual der Wahl es einem auch nicht leichter macht, möchten wir euch neben der Musik von  Nevertheless, Annuluk, Jesse Flame & The Burnberries und Clemens M. Müller auch noch die Künstler selbst vorstellen. Heute haben wir uns Michaela (Gesang), Roberto (Perkussion) und Ralf (Bass) von Annuluk geschnappt und mit ihnen über den Großen Preis und ihr Musikerleben gesprochen und auch sie kreativ werden lassen. Read More

/ Autor: elisabeth

Vorstellungsgespräch, Teil 1

clemensmmueller2

Am 6. Dezember soll im Werk 2 die Band des Jahres 2013 gekürt werden. Am Finalabend werden vier Bands auf der Bühne stehen, drei davon werden von einer Fachjury gewählt. Im Online-Voting könnt ihr für vier verschiedene Kandidaten stimmen, von denen sich eine, also der Sieger, am 6. Dezember mit den von der Jury gewählten bands die Bühne teilen wird.

Da die berüchtigte Qual der Wahl es einem auch nicht leichter macht, möchten wir euch neben der Musik von  Nevertheless, Annuluk, Jesse Flame & The Burnberries und Clemens M. Müller auch noch die Künstler selbst vorstellen.Zunächst haben wir uns Clemens M. Müller beiseite genommen und ihn zum Großen Preis und seinem Musikerleben befragt und zudem noch seine künstlerische Seite abseits der Musik raus gekehrt. Also los… Read More