Alle Artikel mit dem Schlagwort “Surftipps

/ Autor: torstenreitler

Sex ist der Jugend Essen

Die Surftipps zum Wochenende (11)

Diese Woche geben wir einfach mal alles, um uns Klicks zu sichern. Schließlich sind wir aus den inoffiziellen Leipzig-Blogcharts gerutscht! (via heldenstadt).

Wir widmen uns heute nämlich zuerst aus gegebenen Anlässen dem Thema Essen. Das soll schließlich der Sex des Alters sein; womit ihr jetzt hoffentlich unsere Überschrift versteht. Beginnen wollen wir mit einem Beitrag des MDR, in dem Tobi, Grune und Max aus unserem Gastroteam transportable Grills testen. Unter vollstem Einsatz werden am Markleeberger See Roster gegrillt, Grune macht sich sogar nacksch dafür (womit wir wieder beim Thema Sex wären…)!

Riecht ihr es schon? Der Bärlauch katapultiert sich aus dem Boden, aus jeder Leipziger Gastronomie, die etwas auf sich hält, duftet es nach Bärlauch. Bevor ihr jetzt den Auwald stürmt, um euch euer wochenendliches Mittagbrot zu zupfen, lest das. Die Stadt Leipzig hat nämlich verordnet, dass Bärlauch nur für den persönlichen Bedarf und nicht in Naturschutzgebieten geerntet werden darf.

Passend zum Thema haben die KollegInnen von Schönes Leipzig ein paar Tipps und Rezepte rund um den Bärlauch gesammelt.

Gleich nach dem Bärlauch steckt der Spargel seine Köpfe aus der Krume. Obwohl die klassische Saison erst in ein paar Wochen startet, gibt es jetzt schon überall das leckere Stangengemüse, welches die Lulu so komisch duften macht. Worauf man beim Spargelkauf achten sollte – auch, was die Umweltbilanz angeht – verrät die Süddeutsche.

Das Essen gleich wieder hochwürgen möchte so mancher, wenn er an den Wohnungsmarkt denkt. Gentrifizierung ist auch in Leipzig ein Begriff, der aufhorchen lässt. Während in der Zeitung stand, dass es sowas gar nicht gibt, demonstrierten vergangene Woche spontan einige dagegen. Gegen einen der Demonstranten wird jetzt ermittelt, weil bei ihm ein Schal und eine Mütze gefunden wurden, die zur Vermummung hätten dienen können. Was lernen wir daraus? Nur im Sommer demonstrieren.

Dem kann man eigentlich nur noch mit Galgenhumor gegenübertreten. Stefan Sichermann macht das sehr erfolgreich mit seinem Blog „Der Postillion“. Hut ab!

Ein paar Vorschläge für alle, die am Wochenende nicht das Haus verlassen wollen, haben wir auch noch gefunden: 17 tolle Dinge, die du mit einem alten Anroid-Smartphone noch machen kannst (via cashy)

Und dann noch das hier: Grüße aus Berlin, dem schlechteren Leipzig!

Schönes Wochenende!

/ Autor: torstenreitler

Wenn wir mal groß sind

Die Surftipps zum Wochenende (10)

Wenn dieses Blog mal groß ist, dann möchte es attraktiv und erfolgreich sein. Also in den Deutschen Blogcharts gelistet werden. Wenn euch interessiert, was andere so liken und sharen, dann ist das eine ziemlich gute Adresse, um komplett Raum und Zeit zu vergessen.

Wenn alle unter euch mal groß sind, die heute noch studieren: Bitte macht was nützliches. Zum Beispiel sowas:


(via fuckyouverymuch)

Wenn ihr mal zwei Stunden Zeit habt, dann hört euch diese Radiosendung an. Henry Rollins und Ian McKaye kramen in ihren Plattenkisten und haben Spaß. Das wird groß! (via dangerousminds)

Wer hätte gedacht, dass man als seinen Lebensunterhalt als Diskjockey David Guetta bestreiten kann? Und welche bessere Lösung für dieses Luxusproblem im wahrsten Wortsinn kann es geben, als dieses Gesindel nach Las Vegas zu verkaufen? Eben!

„Denk an Deine Zukunft!“ ist so ein typischer Satz, den man aus dem Munde seiner Erzeuger eher nicht so braucht. Manchmal haben die Alten aber echt den Durchblick. Lest mal, was good ol´ Theodor über England und die Musik einst zu schreiben wusste: „der Mensch (treibt, d.A.) am liebsten das, was ihm die Götter am kärgsten gereicht.“ (via monarchie & alltag)

Richtig groß ist in den letzten Jahren die Miniblogging-Plattform tumblr geworden. Zwei tumblrblogs wollten wir euch schon immer mal vorstellen: nanny cam und madfuture. Aber Obacht, hier sind Sex & Drugs & Rock´n´Roll noch gefährlich.

Zum Abschluss: Wie sehen wohl die Beatles aus, wenn sie 64 sind? Diese Frage stellte sich 1968 der Grafiker Michael Leonard und das Ergebnis sah so aus:


(via dangerousminds)

Zukunftsprognosen waren eben schon immer so eine Sache. Denkt daran, wenn ihr daran denkt, was mal sein wird, wenn ihr mal groß seid. Schönes Wochenende!

 

/ Autor: torstenreitler

Gute Nachricht, schlechte Nachricht

Die Surftipps zum Wochenende (9)

Wie sagt des Volkes Mund: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung“. Kann man das auch von Nachrichten behaupten? Wir gehen heute mal ganz frech davon aus, dass ihr am Wochenende furchtbar viel Zeit habt. Deshalb empfehlen wir euch diesmal ein paar Links, mit denen man sich problemlos etwas länger beschäftigen kann.

Zuerst ist da der Prozess um den Jenaer Pfarrer Lothar König, der aktuell in Dresden verhandelt wird. Die sächsische Justiz ist seit Jahren immer wieder ein Thema in den überregionalen Medien, und die Anlässe sind meist keine Lobgesänge. Das reicht vom so genannten „Sachsensumpf“ und den nachfolgenden Anklagen gegen sächsische Journalisten bis hin zur Aufarbeitung der Anti-Nazi-Demonstration 2011 in Dresden. Bei letzterer beeindruckt allein die Zahl der laufenden Strafverfahren gegen Teilnehmer der Demo, die sich dem Naziaufmarsch entgegenstellte. Über 1500 sind es, und die meisten enden mit Strafbefehlen, zum Teil mit sehr umstrittenen.

Zurück zu Lothar König – der Prozess gegen den Jenaer Jugendpfarrer wird parallel zum Verfahren gegen den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in München stattfinden. Wir haben das Gefühl, dass diese beiden Prozesse in die bundesdeutsche Justizgeschichte eingehen werden. Wir empfehlen heute exemplarisch den Bericht aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die nicht gerade als Organ des Linksliberalismus gehandelt wird. Interessant sind auch die Leserkommentare dazu, allerdings braucht man für die starke Nerven.

Unterirdisch geht es weiter – die aktuelle Werbekampagne des Staatlichen Architekturmuseums A.B. Schusew (via designyoutrust) in Moskau hat es in sich, wie wir finden.

Damit es nicht heißt, wir wären zu schöngeistig, schicken wir euch jetzt ins Kraftfuttermischwerk. Dort wird ein vollprolliger Sweater im Brusthaarlook (mit Goldkette!) vorgestellt. Augenschmerzen!

Zum Abschluss noch eine längere Geschichte. Die erzählen allerdings nicht wir, sondern die britischen Komiker von The Comic Strip. Eine Rock-Mockumentary für alle Fans von This is Spinal Tap und Fraktus, in der schon die Journalistin mittels ihrer Kopfbewegungen Lachtränen in die Augen treibt. Herrlich! (Dank an Johnny Häusler vom spreeblick).

Schönes Wochenende!

 

/ Autor: torstenreitler

Hirnsalat mit Infohäppchen

Die Surftipps zum Wochenende (8)

Es gibt viel zu viele Informationen. Das war schon immer so, aber durch das Internet werden sie sichtbar. Meistens nur für einen winzigen Moment, um dann Platz zu machen für die nächste Nachricht. Sicher forschen daran irgendwo schon irgendwelche – wahrscheinlich die berühmten amerikanischen – Wissenschaftler daran, wie das unsere Wahrnehmung der Welt verändert. Es gilt ja schließlich, dass unsere Entscheidungen der Summe unseres Wissens und unserer Erfahrungen entspringen. Können wir noch Entscheidungen treffen, die etwas anderes sind als kurzfristig und Müll, wenn unser Wissen hauptsächlich auf Informationshäppchen besteht, die wir irgendwo im Netz aufschnappen?

Herrliche Überleitung zu den Linktipps, oder?! 😀

Beginnen wir mit einem Video. Habt ihr euch schon mal gefragt, wie das eigentlich klingt, wenn Künstler im Fernsehen auftreten und plötzlich fällt das Playback aus? Ungefähr so.

Diese Woche setzen wir die kleine Serie mit Kartografien fort. Auf süddeutsche.de wurden die satirischen Weltkarten von Yanko Tsvetkov vorgestellt, nach der die Amis unsere Heimat als Land der „dreckigen Pornos“ sehen. Ah, ja.

Kann es sein, dass bei facebook mehr besorgte Eltern angemeldet als deren Kids, die ja angeblich außerhalb sozialer Netzwerke keine Freunde mehr haben? Diese Frage legt eine aktuelle Studie nahe, nach der soziale Netzwerke vergreisen.

Verabschieden wollen wir euch diesmal mit einer etwas längeren Lektüre. Passt wunderbar zum Osterwetter, bei dem man sich ja viel lieber mit seinem Tablet ins Bett verkriecht, als goehelnd osterzuspazieren. Falls sich jemand noch an Harald Schmidt erinnert, das war der Mann mit der doppelt scharfen Zunge.

Frohe Ostern, übrigens!

/ Autor: torstenreitler

Surftipps für´s Wochenende (7)

In der vergangenen Woche bestimmten zwei Themen die Schlagzeilen. Zum einen die Bankenkrise in Zypern. Zum anderen hat das ZDF unsere Großeltern den zweiten Weltkrieg gewinnen lassen. Jedenfalls moralisch. Das haben wir Deutschen aus der Geschichte gelernt – wir vergöttern nicht mehr die heroischen Siegertypen (nämlich uns selbst)! Sondern unser Herz schlägt heute für die Unterlegenen, die Geschlagenen, die Verlierer. Huch, das waren ja auch wir!

Manchmal befördert es das Verständnis, sich diese Art Märchen in einer anderen Kulisse vorzustellen. Die Geschichte meiner Elterngeneration hätte man z.B. ganz ähnlich „fiktional verdichten“ können:

Mike, Kerstin und Dirk sind richtig kernige Freunde in den 1970ern in Doberlug-Kirchhain. Draußen ist gerade DDR, was aber die Laune nicht eintrübt. Kerstin ist in der Jungen Gemeinde, Mike FDJ-Sektretär und Dirk denkt nur an Fussball. Da unsere drei Freunde aber so gerne gemeinsame Fahrradausflüge machen, beeinträchtigt das ihr Verhältnis nicht weiter.
Nach der Penne wirft das Schicksal die Jungs unvermittelt an die Mauer nach Berlin ins Wachregiment Feliks Dzierzynski. Dort zwingen sie die Verhältnisse (NVA, Stasi, Bananenmangel), auf alles zu schießen, was sich bewegt. Blöderweise treffen sie das, ab und zu genau von hinten zwischen die Schulterblätter. Dumme Kalaschnikow!
In der Zwischenzeit ist auch Kerstin in die Hauptstadt der DDR gezogen, um dort oppositionelle Malerei zu studieren. Wie der Zufall es will, landet sie in Wolf Biermanns Bett und wird danach von Ulrich Mühe verhört. Nach ein paar Jahren fällt die Mauer um, alle sind so merkwürdig erschüttert. Soll denn wirklich alles falsch gewesen sein?

Mittlerweile gibt es viele Stimmen, die den anfänglichen Jubel über das „TV-Ereignis des Jahres“ kritisch hinterfragen. Zum Beispiel in der Frankfurter Allgemeinen, dem Kölner Stadtanzeiger oder bei publikative.org.

Kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem.

Kennt ihr den Unterschied zwischen einem Nerd und einem Hipster? Die tageszeitung und das Handbuch „Grundlagen der Polizeipsychologie“ (via kotzendes-einhorn.de) helfen, so gut sie das können.

Habt ihr schon was vor am Wochenende? Ihr heiratet? Apropos, wenn Nerds heiraten, könnte das so aussehen. Apropos, Heiraten: Ein ironisches Ja-Wort zählt unter Umständen auch!

Zum Abschluss noch ein Benimmtipp. Schlechtes Benehmen kann sehr weh tun!

(via schlecky silberstein)

Schönes Wochenende!

/ Autor: torstenreitler

Surftipps für´s Wochenende (6)

Wir beginnen heute mit einem Video, das eine Hommage an Durchhaltewillen und Selbstaufopferung ist. Und an eine Waschmaschine.

R.I.P., du tapferes Ding!

Vergangene Woche haben wir den Europa-Atlas der Süddeutschen vorgestellt. Statistiken und Präsentationen sind gerade eine beliebte Spielwiese für Designer. Wenn es dann noch um so wichtige Sachen wie die Geschichte der Frauenrechte geht, stellen wir das doppelt gern vor.

Frauenrechte sind ein Fremdwort für euch?! Dieser Schande könnt ihr hier gleich noch einmal abhelfen: Jeden Tag ein Fremdwort und seine Bedeutung.

So, jetzt seid ihr informiert und könnt euch als Superman oder -woman fühlen. Den passenden Schlafanzug kriegt ihr hier.

Vor zehn Jahren wurden die sogenannten „HartzIV“-Reformen eingeleitet. In Leipzig, Armutshauptstadt von Deutschland, kann man trefflich darüber streiten, ob das eine gute Idee war.
Warum die Agenda 2010 als Erfolg begriffen wird, ist mir ein Rätsel (Jürgen Borchert via süddeutsche.de)
Die Mythen um Hartz IV (Peter Bofinger via taz.de)

Manche Dinge kann man sich ja schöntrinken. Funktioniert Schöntanzen auch? Probieren kann man es mit dem Ugly dancer.

Es sei denn, ihr habt die Beats mit der Muttermilch eingesogen und rockt das Haus seit dem Vorschulalter.

Schönes Wochenende!

/ Autor: torstenreitler

Surftipps fürs Wochenende. Mist.

Ich habe das Wochenende verschlafen. Sowas sollte normalerweise nicht passieren….

Dann gibt es eben ausnahmsweise die gesammelten Werke an einem Montag. Ihr könnt verzeihen, hoffen ich.

Beginnen wir mit einem Gruß an alle, die der Kunst des Strickens frönen. Es muss nicht immer ein Pullunder sein, beweist die amerikanische Künsterlin Cayce Zavaglia.

Könnt ihr euch vorstellen, dass Reinhold Beckmann und Sido live die Geschichte des deutschen Rap performen?

Man soll zwar nie zwei Videos nacheinander posten, aber hier passt es so schön. Deutsches Fernsehen war eben schon immer so.

Darauf einen Apfelkorn! Und zwar aus selbst geernteten Äpfeln. Gibt es sowas eigentlich schon in Leipzig?

Europa ist auch nur ein Dorf. Tratsch und Klatsch über den Nachbarn sind viel präsenter als die Realität. Dagegen hilft es, sich ein Bild zu machen, z.B. mit dem interaktiven Atlas zur europäischen Lebensqualität der Süddeutschen Zeitung.

Wer jetzt gleich Lust bekommen hat, zu verreisen, braucht unbedingt den Live-Flugradar. Damit man nicht in den Stau gerät…

Zum Schluss noch ein Gadget für alle, die gerne mit dem Schwanz wedeln. Nein, das hat nichts mit Rainer Brüderle und Joachim Gauck zu tun. Sondern mit Japan (und mit der Infantilität moderner Industriegesellschaften).

Schönes Montag!

/ Autor: torstenreitler

Surftipps für´s Wochenende (5)

Wer arbeitet, soll auch surfen. Wer nicht arbeitet, macht das ja sowieso den ganzen Tag. :)Hier kommen die aktuellen basteiblog-Weltznetzempfehlungen für euer Wochenende. Haut rein!

Wie sieht eigentlich ein Musikvideo aus, in dem statt Musik ausschließlich die normalen Hintergrundgeräusche zu hören sind? Moto2h exerziert das auf seinem Youtube-Channel anhand von „Gangnam Style“ mal durch. Grandios!

Ihr mögt laute, rhythmische Rockmusik? Dann haltet euch von Demonstrationen fern, zumindest in Sachsen. Hier fühlt sich nämlich die Polizei von dem ganzen „Yeah, Yeah, Yeah, oder wie das heißt“ bedroht. 

Lvz-online will dem grassierenden Leipzig-Hype etwas entgegensetzen und zeigt auf dem Wohnblog Bilder des Verfalls unserer Stadt. Leider ohne jegliche Bildunterschrift. Aber vielleicht könnt ihr ja etwas erkennen.

Wie man mit tollem Design und pfiffiger Programmierung etwas für die Rettung der Welt tun kann, zeigt das britische Projekt everylastdrop.

Ihr wollt mal jemanden so richtig (aber so richtig richtig!) ärgern? Dann schickt ihnen einen netten Link. Aber verratet nicht, von wem ihr das habt…

Wer sich über pseudo-intellektuelle Zeitungsartikel ärgert, dem sei das großartige Video von Moritz Eggert empfohlen, Der Biber ist der neue Hauptfeind (via Dirk von Gehlen).

So, und jetzt haben wir uns ein Schlückchen in Ehren verdient. Aber dürfen wir das, um die Uhrzeit? Fragen wir einfach mal nach!

Schönes Wochenende!