Alle Artikel mit dem Schlagwort “Spenden

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/ Autor: torstenreitler

Alles ist offen

Das ist die aktuelle Situation: Die Moritzbastei öffnet wieder und bleibt gleichtzeitig geschlossen. Gastronomie, Kultureinrichtungen und Konzerthäuser dürfen ab 15. Mai 2020 wieder öffnen. Musikclubs und Diskotheken müssen geschlossen bleiben. Kontaktverbote bleiben bestehen, es gelten weiterhin strenge Hygieneauflagen. Was bedeutet das für die MB?

Ab Montag öffnet unser Café Barbakane wieder. Vorerst für das Mittagsgeschäft, vorerst wochentags von 11:30 Uhr bis 15 Uhr. Mit verkleinertem Angebot und in Minimalbesetztung. Wenn ihr uns die Bude einrennt – was uns die Freudentränen in die Augen treiben würde! – werden wir das Angebot Schritt für Schritt vergrößern, vor allen Dingen auf unseren Freisitz. Von Normalbetrieb sind wir natürlich trotzdem weit entfernt, bitte bringt etwas Geduld mit und Nachsicht. Unser Team muss sich auf die neuen Regelungen einstellen, wird das aber mit einem Lächeln für euch tun. 🙂

Ein regelmäßiger Veranstaltungsbetrieb ist auch nach den aktuellen Lockerungen nicht in Sicht. Besonders Konzerte und Partys, aber auch die für unser Betreibermodell ebenso wichtigen Vermietungen sind momentan nicht durchführbar. Unsere wichtigsten Einnahmequellen liegen weiterhin trocken. Kleinere Veranstaltungen, die wir normalerweise aus den Überschüssen der großen Veranstaltungen querfinanzieren, können wir nicht durchführen. Generell können wir derzeit nur tun, was zumindest keine Verluste produziert. Im Kulturbereich ist das selbst in normalen Zeiten nur wenig mehr als Nichts.

If you’re going through hell, keep going.

Aber wir kämpfen, und natürlich gilt das alte Churchill-Wort: „Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter!“ Unsere große Terrassenfläche bietet die Chance, auch unter den Hygienevorgaben Veranstaltungen durchzuführen. Momentan schreiben wir Konzepte, messen Abstände, kalkulieren Aufwände, reden mit Künstler- und Dienstleister:innen. Wenn es die Umstände, unsere Berechnungen (und das Wetter…) erlauben, dann starten wir am 6. Juni unsere Open-Air-Saison mit dem Song-Slam-Jahresfinale.

Das ist immerhin eine Hoffnung – aber eine mit vielen und großen Unsicherheiten. Selbst wenn unsere Pläne für open-air-Veranstaltungen aufgehen sollten, werden sie mit Auflagen, begrenzter Kapazität, Abstandsregeln und anderen Preisen einhergehen müssen. Wie ihr, unser Publikum, damit umgehen werdet, ist die nächste spannende Frage mit zentraler Bedeutung für die Zukunft der MB (und der Kultur, wie wir sie kannten, generell).

Überlebenswille und Unterstützung

Klar, wir geben nicht auf und nutzen alle Möglichkeiten, die sich bieten, um die MB durch diese schwere See zu lotsen. Wir haben ein Darlehen bei der SAB beantragt und sind zuversichtlich, eine Zusage zu bekommen. Damit stehen die Chancen gut, dass wir bis über den Sommer unsere laufenden Fixkosten (bei Nullbetrieb, ohne Löhne und Gehälter) bedienen können. Jede noch so zaghafte Öffnung, jede noch so kleine Veranstaltung ist aber zum Erfolg verdammt, um dieses Minimalziel nicht zu gefährden.

Deshalb sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Wir sind für jeden noch so kleinen Betrag dankbar! Wir sind darauf angewiesen. Deshalb hier auch ein dickes und großes DANKESCHÖN an alle, die uns bisher geholfen haben, indem sie einen MB-Gutschein, ein Corona-Ticket oder ein Livekommbinat-Soliticket gekauft haben oder eine Spende an die Stiftung Moritzbastei überwiesen. Danke auch an alle, die bei den Twitch-Partys, die unsere Technik-Kollegen Kevin und Twenty in ihrer Freizeit organisieren, gespendet haben. Ebensolcher Dank an das Team der MoreCore-Partys und alle, die bei deren Charity-Stream für die Clubs gespendet haben.

Moritzbastei-Crowdfunding und Streaming-Events

Aktuell bereiten wir auch eine Crowdfunding-Kampagne vor. Mit der könnt ihr uns nicht nur unterstützen, wir werden euch dafür einiges an Extras und Specials anbieten, für die es sich lohnen wird, das Portemonnaie zu öffnen! Außerdem dürft ihr euch auf besondere Streaming-Performances freuen, die viel mehr sein werden als Kultur ohne Publikum auf dem Laptop. Auch da werdet ihr die Möglichlichkeit haben, euren Spaß mit einer Unterstützung für die MB zu verbinden.

Und weil das so schön positiv und nach Vorfreude klingt, endet dieser Beitrag hier. Nehmt diese good vibrations mit in euren Alltag. Bis hoffentlich sehr, sehr bald!

/ Autor: torstenreitler

Wir leben noch. Vielen Dank!

Die erste Covid-19-Schockwelle ist über die Moritzbastei hinweggerast. Langsam kommen wir wieder zu Besinnung und überlegen, wie es weiter gehen kann. Zeit für ein kurzes Update und für ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen!

Mit dem Dankeschön fangen wir an. Viele haben gefragt, wie sie „ihrer“ Moritzbastei in dieser unsicheren Zeit helfen können, und viele haben das auch tatsächlich getan! Knapp 3000 Euro sind bisher bei uns an Corona-Unterstützung eingegangen. Dafür danken wir euch aus tiefstem Herzen und mit einer demütigen Verneigung, denn viele von euch trifft diese Krise ja auch mit voller Härte.

Da ein Ende der Veranstaltungsverbote noch nicht absehbar ist, halten wir euch die Möglichkeit weiter offen, uns zu unterstützen. Ihr könnt:

Wir werden euch über die Höhe der eingegangenen Gelder auf dem Laufenden halten und euch auch mitteilen, wofür wir es verwenden.

Solidaritat in der Kunst-, Kreativ- und Clubszene

Die kreative Szene in Leipzig, die der Stadt im letzten Jahrzehnt weltweit Aufmerksamkeit und einen sensationellen Aufschwung beschert hat, droht durch die Covid-19-Beschränkungen schweren Schaden zu nehmen. Ihr habt es sicher mitbekommen: Clubs droht die Schließung, vielen Künstlern der Sturz in die Mittellosigkeit, die Kreativwirtschaft steht vor dem Kollaps. Da die Moritzbastei nicht im luftleeren Raum existiert, sondern in steter Wechselwirkung mit dieser kreativen und künstlerischen agiert, engagieren wir uns auch für die Belange der Kultur- und Kreativschaffenden.

Die MB ist aktives Mitglied im Zusammenschluss der Leipziger Clubs und Musikspielstätten, dem IG LiveKommbinat e.V. Über das LiveKomm-Soliticket könnt ihr die Leipziger Clubszene unterstützen. Mittlerweile sind 86.000 Euro von euch gespendet worden, und den ersten Clubs konnte von dieser Unterstützung aus existenzieller Not geholfen werden. Alle Infos zur IG LiveKommbinat, dem Club-Soliticket und der Situation der Clubs findet ihr auf www.livekommbinat.de
Über die Verteilung der Einnahmen des Solitickets entscheidet der LiveKommbinat e.V. demokratisch. Vorrangig sollen diejenigen Clubs unterstützt werden, die in akuter Gefahr sind.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich die MB auch in der Initiative Leipzig Plus Kultur für die Belange der freien Szene, für eine gerechte und transparente Fördermittelvergabe seitens der Stadt und für eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und dem Kulturdezernat.

Gemeinsam mit dem Verband der Leipziger Kreativwirtschaft KREATIVES LEIPZIG e.V. haben IG LiveKommbinat und Leipzig Plus Kultur die Plattform www.dasistleipzig.de initiiert. Hier werden  alle Infos zu Förder- und Hilfsmöglichkeiten für die Kunst- und Kreativszene gesammelt, hier können Supportaufrufe zentral veröffentlich werden, hier bieten wir einen Überblick über alle Streamingangebote, die zur Zeit aus der Leipziger Kulturszene kommen. Wir haben auch einen wöchentlichen Krisenstab mit Kulturdezernat, Kulturamt und dem Amt für Wirtschaftsförderung ins Leben gerufen, an dem wir die Belange der Clubs, Künstler:innen und Kreativen vertreten und die Arbeit der Stadt mit unserem Fachwissen unterstützen.

Wie geht es in der MB weiter?

Das hängt von den konkreten Entscheidungen der sächsischen Landesregierung und der Umsetzung in Leipzig ab. Wir wollen natürlich so bald wie möglich wieder regulär öffnen und arbeiten dafür im Hintergrund. Großveranstaltungen wie das WGT oder auch unsere wöchentlichen Partys, werden bis über den Sommer nicht stattfinden können. Damit können wir auch keine Gewinne erwirtschaften, um kleinere oder kostenintensive Veranstaltungen zu subventionieren, wie zum Beispiel Theaterproduktionen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte mit noch unbekannten Bands oder Nischenprogramme. Es wird unsere größte Herausforderung sein, die Wiedereröffnung der Moritzbastei so auszubalancieren, dass wir ohne Netz und doppelten Boden Wirtschaftlichkeit und unseren kulturellen Auftrag gleichermaßen gerecht werden. Dafür werden wir alle Kraft, das Engagement unserer Mitarbeiter:innen und unseres großen studentischen und freiberuflichen Teams benötigen,  wahrscheinlich einen staatlichen Überbrückungskredit und die Treue unseres Publikums brauchen!

Das verordnete Nichtstun schmerzt mindestens genauso, wie die wirtschaftlichen Einbußen. Sobald es uns möglich ist, werden wir wieder loslegen, vorerst hinter den Kulissen. Dann informieren wir euch auch darüber, wie der Sommer auf der MB aussehen wird, ab wann es wieder einen Café- und Kneipenbetrieb geben wird, was mit dem Sommertheater, der Fahrradrallye, dem Leipzig Pop Fest, unserem Freisitz, dem Sommerkino passiert.

Wir halten euch also auf dem Laufenden, bleibt gesund und der Moritzbastei gewogen!

/ Autor: torstenreitler

Gute Sache. Gute Sachen.

3004-Moritzbasar
Es fliehen Menschen nach Deutschland. In Medien und Gesprächen werden Superlative bemüht, es fallen Vokabeln wie „Krise“ oder „Katastrophe“. Geht man durch die Straßen seiner jeweiligen Stadt, stehen die meisten Gebäude dann noch; Strom, Wasser und W-Lan-Empfang sind vorhanden und der Alltag geht seinen gewohnten Gang. Wo sind die Probleme?

Die Probleme gibt es. Sie sind in den allermeisten Fällen ganz profan und eine der führenden Industrienationen der Welt sollte sich schämen, bekäme sie diese nicht in den Griff. Menschenwürdige Unterbringung und Versorgung, Hilfe bei der Eingewöhnung, soziale Bindung für Menschen ermöglichen, die mit Deutschland Sicherheit und Hoffnung für ihre Zukunft verbinden (womit eine zentrale Vorstellung vieler Abendlandbewahrer von unserem Land gemeinsam haben. Oder?).

Weil viele aus dem Team der Moritzbastei dabei mithelfen wollen, die neue gemeinsame Gegenwart mit den Menschen, die zu uns geflohen sind, zu gestalten, haben wir vergangenen Oktober die „Aktion 1+1“ gestartet. Dank zahlreicher Spenden von unseren Gästen und MitarbeiterInnen sind 1233 Euro zusammengekommen, die wir als Moritzbastei auf 2466 Euro verdoppelt haben. Dafür haben wir gekauft und an verschiedene Träger der Erstaufnahmeeinrichtungen (Sachspendenzentrale, Ernst-Grube-Halle) übergeben:

Lebensmittel für ca. 1070 Euro,darunter:
Obst, Gemüse, Milch, Babymilch, Fladenbrot, Sesampaste, Süßigkeiten, Olivenöl…

10 Spiralblöcke A4 kariert
10 Spiralblöcke A4 liniert
5 dicke Mandala-Malblöcke
5 Pckgen Filzstifte (60er)
24 Federmappen komplett bestückt
23 Füller
plus Stifte u. Papier f. ca. 100 Euro
100 Einwegrasierer
20 Dosen Rasierschaum
1314 Windeln
plus Hygieneartikel f. ca. 220 Euro
5 Holz-Wackeltürme (Spiel)
6 große Spielesammlungen
5 Badminton-Sets
4 Mini-Badminton-Sets f. Kinder

Eine Großspende der Moritzbastei. Mit dabei Badmintonsets, Windeln, Decken und noch viel mehr. Zudem eine Überraschung, die zu unserem nächsten Flohmarkt zum Einsatz kommen wird. Danke!

Posted by Sachspendenzentrale Leipzig on Mittwoch, 17. Februar 2016

Damit sollte die (so genannte) Flüchtlingskrise jetzt ein für alle Mal gelöst sein. Nicht.

Deshalb geht es weiter. Am 30. April (an diesem Samstag findet auch das traditionelle Festival „Leipzig. Courage Zeigen!“-Festival auf dem Marktplatz statt) veranstalten wir auf unserer Terrasse den ersten MORITZ.BASAR . Gute Sache. Gute Sachen! Notiert euch schon mal den Termin, alle Details erfahrt ihr noch über unsere Homepage, Facebook, Newsletter…

 

 

/ Autor: torstenreitler

Geld und mehr

Aktion1+1

Seit Ende September läuft unsere Aktion 1+1. Wir hatten euch um Spenden gebeten mit dem Versprechen, jeden gespendeten Euro zu verdoppeln. Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick.

Zuerst die nackten Zahlen. Bis gestern habt ihr 640 Euro gespendet. Wir haben den gleichen Betrag noch einmal obendrauf gepackt, so dass 1280 Euro für die Flüchtlingshilfe zusammengekommen sind. Da können wir einfach mal nur: DANKE sagen!

Was ist mit dem Geld passiert? In der ersten Sammelwoche haben wir dafür Äpfel, Tomaten und Milch gekauft, in der zweiten Woche Babynahrung und wieder Milch.

Mit dem Geld, welches in den vergangenen zehn Tagen gespendet haben, haben wir etwas spezielles vor. Wir werden in unserer MB-Küche Fladenbrote mit Hummus und Rote-Linsen-Mus zu kleinen leckeren Sandwichs verarbeiten und diese dann als Snack zwischendurch in die Grube-Halle bringen. Die Betonung liegt auf „Snack“ und „zwischendurch“ – die Grundversorgung der Flüchtlinge ist gesichert, das ist durch die Johanniter alles nach besten Kräften organisiert.

Die Aktion wird noch bis zum 31. Oktober fortgesetzt. Wir hoffen, dass mindestens noch einmal so viel Geld zusammenkommt. Fest eingeplant sind 300 Euro, die Ende September während der Theaterperformance „100Orte – Heute sind da Häuser“ unter den Teilnehmern gesammelt worden waren. Und am Donnerstag gab es zum Beispiel noch diese tolle Aktion von Michael Krebs.

Danach werden wir in Abstimmung mit dem Flüchtlingsrat schauen, wie wir weiter unsere Hilfe bei der Integration der Geflohenen einbringen können. Wir halten euch auf dem Laufenden.

/ Autor: torstenreitler

Nervennahrung für Flüchtlinge

Aktion1+1

Wir sind hier auf Arbeit und nicht auf der Flucht. Zum Glück.

Das Team der Moritzbastei möchte unbürokratisch einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Menschen, die vor Krieg, Not und Perspektivlosigkeit nach Leipzig geflohen sind, eine Chance haben. Wie auch immer es weitergehen wird – wir sind der Meinung, dass Gleichgültigkeit oder Ausgrenzung keine Option sind.

Ein einfacher Weg für uns zu helfen ist es, dass wir Spenden sammeln unter unseren MitarbeiterInnen und Gästen. Für die eingenommenen Gelder kaufen wir in Absprache mit dem Leipziger Flüchtlingsrat e.V. Obst, Gemüse, Süßes, Knabbergebäck. „Nervennahrung“, wie das der Volksmund nennt. Für Menschen, deren Nervenkostüme in Anbetracht von Flucht und Massenunterkunft einiges auszuhalten haben.

Jeden Euro, der gespendet wird, verdoppeln wir. Nach drei Tagen, und ohne dass wir die Aktion irgendwo veröffentlicht hatten, konnten wir schon Nervennahrung für 220 Euro einkaufen und in die Ernst-Grube-Halle bringen, wo sie sehr freudig und dankbar angenommen wurde.

Die „Aktion 1+1“ läuft den ganzen Oktober. Kommt vorbei und spendet. Achtet auf die Gläser mit der roten Banderole, sie stehen an unseren Bars und an den Abendkassen bei Veranstaltungen. Erzählt es weiter und kommt wieder vorbei. Wir haben keine Druckmaschine, um das Geld zum Verdoppeln eurer Spenden aufzutreiben, also brauchen wir euch als Gäste. 🙂

Über den Verlauf der Aktion und die eingeflossenen Spenden informieren wir euch natürlich hier und auf Facebook.

 

/ Autor: josephine

Trocken Rocken 2 – wir sagen Danke!

Sooo, die Zahlen und Bilder zum Trocken Rocken 2 liegen jetzt auf meinem Tisch:

Insgesamt haben wir mit eurer Hilfe 1451,05 Euro Spendengeld sammeln können.

Auch wenn wir damit nicht ganz an die famose Summe vom letzten Jahr herangekommen sind, so war es doch ein mehr als runder Abend mit vielen kleinen und großen Highlights!

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Musikern, DJs, Kleinkünstlern und Mitarbeitern und natürlich den fleißigen Spendern bedanken! Es war ein toller Abend mit euch – unkompliziert in der Ausführung und mit vielen netten Gesprächen!

Im Folgenden könnt ihr noch ein paar schöne Bild-Impressionen von Techniker Sebastian ansehen.
Wir freuen uns über weitere Fotos! Meldet euch einfach per Kommentar, wenn ihr ein paar schöne Schnappschüsse loswerden wollt :]

[mygal=2010-trockenrocken2]

/ Autor: torstenreitler

Spendest Du mir…

…spende ich Dir. Oder, um es mit biblischem Worte zu sagen: Wer gibt, dem wird gegeben werden. Möglich ist immerhin alles.

Das jedenfalls scheint sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gedacht haben. Die hat der Moritzbastei nämlich einen Brief geschrieben. Mit warmen Worten erzählt sie uns, dass sich in Gotteshäusern Himmel und Erde berühren und dass viele jahrhundertealte Sakralbauten vom Verfall bedroht sind. Stolz verweist man dann auf 1500 Kirchen und Klöster, welche die Stiftung bereits „retten und mit neuem Leben erfüllen“ konnte.

Zum Schluß dann das, was bei solchen Briefen kommen muss: „Trotz der stolzen Förderbilanz kann unsere Stiftung in zu vielen Fällen nicht die erforderliche finanzielle Hilfe erbringen. Bitte unterstützen auch Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende, damit wir noch viele Herbergen des Glaubens bewahren können.“

Die Moritzbastei ist ein tolles, altes Haus, das hin und wieder mal ein bisschen Zuwendung nötig hat. Aber das muss die Stiftung Denkmalschutz ja nicht wissen.

Tut uns leid, bei uns berühren sich gerade Himmel und Erde in Form von Wasser, das vom Himmel durch unser Dach fällt. Auch wir müssen unsere Herberge gerade ein bisschen retten, damir wir sie auch morgen noch mit Leben erfüllen können. Und nicht nur mit Regenwasser.

Insofern können wir die Kollegen Sakralbauten gerade nicht so recht unterstützen. Es sei denn, die Kirchen spenden für die Moritzbastei. Dann könnte man einen schönen Spendenkreis eröffnen…

/ Autor: josephine

Noch 2x schlafen, dann wird gerockt!

Abziehtattoo zum Trocken Rocken Festival in der Moritzbastei

So langsam macht sich eine veritable Vorfreude unter den MB-Mitarbeitern breit: am Freitag ist es endlich soweit! TROCKEN ROCKEN 2!

Auch die Musiker, mit denen ich sprechen konnte sind schon im positivsten Sinne uffjerecht (so muss das sein! Dank Adrenalin zur Bestleistung!).

Eigentlich verbietet es sich ja nach den jüngsten Ereignissen auf unserem Müllplatz, irgendwas von „heißer Party“ zu kalauern, aber naja.

Das handverlesene LineUp äußert sich also in erster Linie in einem fromidablen Elektorfloor (Roquette Science! Weltall Erde Mensch!! Micronaut & Sergeant Klang!!!), einem extrem tanzbeinforderndem Indiefloor (Tetrête! Live From Las Vegas!! Space Hobos!!! Tommes & Pipapo!!!!) und musikalisch anspruchsvollster Barmucke für alle Schöngeister unter den Gästen in den Umbaupausen.

Im Prinzip hätte man es man es dabei belassen können.

Haben wir aber nicht.

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/ Autor: torstenreitler

Ein Gentleman

Claudius Nießen ist ein Mann von Format.

Als langjähriger Partner der Moritzbastei (er organisiert für uns die Lange Leipziger Lesenacht während der Buchmesse, als prominentestes Beispiel) liehen wir ihm ein paar unserer Stühle für eine auswärtige Veranstaltung. Auf seine Frage, was wir ihm denn dafür berechnen wollten, antworteten wir ihm, in seinem Falle täte das nichts zur Sache, er könne gerne 10 Euro in die Spendenbox schieben.

Hat er aber nicht gemacht.

Hat die Stühle zurück gebracht und hat 50 Euro gegeben. Leute, das ist mehr als sympathisch.

Danke, Claudius. Sagen wir gerne, an dieser Stelle.