Alle Artikel mit dem Schlagwort “Sommer

/ Autor: josephine

Nix für Weicheier

Nachdem die Organisatoren, Künstler, Helfer und Gäste des Campusfest gestern Abend heldenhaft den Elementen trotzten, meint es Petrus für das kommende Leipziger Programmhighlight sehr, sehr gut mit uns:
Die Teilnehmer der morgen stattfindenden XXVIII. Fahrradrallye dürften erstmalig seit Jahren die komplette Tour bei bestem Radelwetter absolvieren! Bei einer gegen Null strebenden Regenwahrscheinlichkeit und erquicklichen 18-23° kann nix mehr passieren! Wir freun uns natürlich sehr (auch im Namen aller unserer Standbetreuer *hust*) und verlassen uns einfach mal auf die Vorhersage der Profis!

Dass auch im Vergangenen Jahr kurz vor der Rallye ein Unwetter tobte, beweist der kleine Zusammenschnitt der finalen Testfahrt 2012

Um die Vorfreude noch ein wenig zu steigern, hat unser Felix einen Blick in die Zukunft geworfen und das Geschehen mal für uns zusammengefasst. Doch lasst euch nicht von so viel Harmonie irritieren – es wird wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle, versprochen!

Betriebsame Ruhe vor der Moritzbastei. Auffällig ist die große Anzahl Fahrräder an einem Samstagmorgen kurz vor acht. Während sich im Cafe die Teilnehmer versammeln, laufen an verschiedenen Stellen bereits seit 7 Uhr die Vorbereitungen zur Fahrradrallye.
9 Uhr Die Startrampe gibt jedem Teilnehmerpaar den genügenden Schwung, allerdings wird der nicht allein ausreichen um die etwa 40 km Strecke in und um Leipzig zu befahren. Selber treten ist angesagt. Die vormals mehrfach getestete und immer wieder anders geführte Strecke findet man mit Hilfe der Streckenskizzen ähnlich wie beim Orientierungslauf. Ob es in den Norden, Süden, Westen oder Osten von Leipzig geht, weiß zu dem Zeitpunkt nur das innere Organisationsteam.
Aller 3 Minuten startet ein Paar, die Reihenfolge wurde zuvor ausgelost. Nach wenigen Kilometern trifft man zum Einen auf Grünzeug (Park/Wald/Wiese) und zum Anderen auf die erste der 12 bis 15 Stationen entlang der Strecke. Die Standbetreuer erklären, vermerken und bewerten schlichtweg alles.
Doch geht es nicht um Kilometer-Schrubben und gutes Ding will bekanntlich Weile haben: Zu schnelles Fahren wird mit Minuspunkten geahndet. Wer zu spät ist, trifft die Strafe nicht ganz so hart. Hier zählt einzig und allein die Pünktlichkeit.
Durch Felder, Wälder und idyllische Dörfer geht es Richtung Mittagsstation. Ausruhen und Essen sowie natürlich Aufgaben lösen. Langsam macht sich die Freude auf das Ende breit, man hält ja auch die letze Steckenkarte in der Hand. Und der Kilometerzähler nähert sich der 30. Weiter mit Golf, rohen Eiern oder Zehensocken bis zur Zeitkontrolle3 dann in entspannter Fahrt die letzen Meter zur Moritzbastei um da noch die Fragen zur Strecke zu beantworten und die große Abschlussaufgabe, jetzt mit viel Publikum, zu absolvieren.
Lachende Gesichter mischen sich mit Erschöpfung und der Freude über den letztjährigen Fahrradrallye Film, jede Station und hoffentlich auch jedes Paar werden aufgenommen, und mit Musik untermalt als Film zusammengestellt. Das Ergebnis gibt es dann erstmal abends nach der Siegerehrung und auch als Sammelobjekt in Form einer DVD später noch. Im Innenhof gibt´s ein warm/kaltes Buffet und die Getränke direkt im Schwalbennest. Verdient hat es jeder! Ob Standbetreuer, Orgateam, Küche, Filmer oder Teilnehmer es war für alle ein langer Tag. Und die meisten wissen schon, was nächstes Jahr um die Zeit ansteht.

Ihr könnt euch gerne noch bis heute Abend Paarweise anmelden – oder einfach morgen früh 8 Uhr (JA! es gibt auch Samstagmorgens ein 8 Uhr!) im Café der Moritzbastei. Alle Infos findet ihr hier

/ Autor: josephine

Frühling ZACK ZACK ZACK.

Die Surftipps zum Wochenende (12)

Frühling, diese garstige Sau, ist bekanntermaßen eine Jahreszeit, die gesellschaftliche und charakterliche Unterschiede schonungslos offenlegt. Hier zeigt sich nach monatewährender Phase solarer Unterversorgung, wer genug Zeit und/oder Disziplin hatte, sich um den Körper unterhalb der wärmenden Textilschichten zu kümmern. Wer abends bei Körperertüchtigung im Fitnessstudio schwitzte – oder wer zu diesem Zweck lieber glühweinschlürfend die Heizung hochgedreht hat.
Um das Ganze um eine zermürbende Nuance zu erweitern, tauen jetzt auch noch die Pärchen aus der Löffelchenstellung auf und sind überall.
ÜBERALL.
Vor allem im Park!
Wem also der Übergang von sibirischem Winter hin zum gefühlten Hochsommer in diesem Jahr ein wenig zu rechtwinklig vonstatten ging, der wird sicherlich Freude an Fotostrecken haben mit Titeln wie
20 Gründe warum ein Besuch im Fitnessstudio Zeitverschwendung ist
oder auch „35 Fotos von Pärchen, die Dich hoffen lassen niemals die wahre Liebe zu finden

Apropos Pärchen. Es soll ja Leute geben, die beim Gerangel ums andere (oder gleiche) Geschlecht mehr Erfolg haben als andere. Früher bedeutete das in unserem Kulturkreis, sich dem quälenden Procedere des Entscheidung-Fällens auszusetzen. Dieses Prinzip ist mittlerweile wohl überholt. Warum sich für Eis oder Kuchen entscheiden, wenn man auch alles zusammengepanscht runterwürgen kann? Was amerikanische Eishersteller können, geht in der Liebe doch schon längst! Mehr zum neuen Trend Polyamorie bitte hier entlang.

Wer allerdings glaubt, damit habe das goldene Zeitalter des Sich-Gehen-Lassens begonnen, da für jedes Bedürfnis einfach eine weiterer Partner in die Beziehung integriert werden kann („Hannes kocht gut, Helgas kräftige Oberarme sind prima zum Unkrautjähten und Sabrina hat genug Vorbau um draußen mit ihr angeben zu können) ist schief gewickelt. Irgendwie scheint alles nur komplizierter zu werden… „Das Ende der Treue“

Wie ein solches Konzept mit der nötigen Bescheidenheit und Demut trotzdem funktionieren kann, zeigen unsere Nachbarn aus Fernost seit einigen Jahrhunderten. Man muss ja nicht immer alles zerreden… Mann, Mann, Mann und Frau

Euch schwirrt der Kopf von dem ganzen Beziehungsmist? Dann wird´s Zeit für Swedish Metal

Schönes Wochenende!

/ Autor: theresa

„Bis dass der Tod…“ – (Video)Tagebuch 6

PHILLIPE DURAND – „MÄDCHEN FÜR ALLES“ – TOT!

Der flatterhafte französische Herzensbrecher arbeitet als „Mädchen für alles“ in einem Pariser Mietshaus und trifft in der Zwischenwelt auf Katharina, die sich für Bares wohlhabenden Geschäftsmänner zur Verfügung stellte.

…Es wäre ja langweilig, wenn es für jeden unserer „Untoten“ ein Video gäbe, darum müsst ihr euch bei Phillipe Durand bis zur Theateraufführung gedulden, um ihn zu Gesicht zu bekommen;) Ab dem 16. August präsentiert euch die MB mit der Theaterturbine ihr alljährliches Sommertheater. Wir freuen uns auf euch!

/ Autor: theresa

„Bis dass der Tod…“ – Videotagebuch 5

KATHARINA SALZWEDEL – CALLGIRL – TOT!

Die 1,80 m Blondine, mit hohem Lebensstandart verdiente sich als Lebende ihren Unterhalt im Escort-Gewerbe und stellte sich wohlbetuchte Geschäftsmänner als Begleitung zur Seite. Nun muss Sie sich fragen, ob ihre Bettgeschichten erinnerungswürdig sind oder nicht. Da kommt schon mal die Frage nach dem Sinn des Lebens auf, vor allem wenn man in der Zwischenwelt dann auch noch einem Herzensbrecher begegnet.

/ Autor: theresa

„Bis dass der Tod…“ – Videotagebuch 4

RENATE BÄUMLER – HEBAMME – TOT!

Die bodenständige Hebamme aus Bayern, steht zu ihrem Wort und sagt immer was sie denkt. Ob die anderen „Quasi“-Toten damit umgehen können? Renate wird auf jeden Fall für Aufruhr sorgen aber lässt sie sich von Wüllweber überzeugen ihre Erinnerungen zu behalten? Ende gut alles gut…wohl eher nicht aber wer weiß:)