Alle Artikel mit dem Schlagwort “Ratstonne

/ Autor: torstenreitler

Kleine Glocke, großer Klang

soundratstonne

Zugegeben – das Bild gehört zu den miesesten, welches wir jemals auf diesem Blog veröffentlicht haben. Aber auf die Details kommt es an!

Wir machen es halt nicht ganz so reißerisch wie die Kollegen, freuen uns aber trotzdem, euch mitteilen zu dürfen, dass unsere Ratstonne ein neues Sound- und Lichtsystem hat. Alle Testhörer waren schlichtweg beeindruckt, die klangliche Verbesserung ist deutlich hör- und fühlbar! Dafür danken wir natürlich herzlich unseren langjährigen Partnern von naturton für die intensive Unterstützung!

Heute abend werdet ihr also einen sehr glücklichen DJ Fat Eric seine mephisto97.6-Nachtmusik auflegen sehen. Wir hoffen mal, dass das Glücksgefühl auf euch überspringt!

/ Autor: josephine

Ich bin gerade in Ihrem Haus… Rufen sich mich an.

Armin Zarbock liest "Die Ratten im Gemäuer"

Knarzen, kratzen, knispeln – wer nach Feierabend, wenn alle Gäste und die meisten Kollegen gegangen sind, durch die leeren Hallen der Moritzbastei geht, kenn dieses seltsame Gefühl: plötzlich hört man Geräusche, die nichts mit dem alltäglichen Tropfzischraschel der technischen Anlagen zu tun haben. Da gibt es den „Geist mit Stöckelschuhen“, der von etlichen Kollegen unterschiedlichster Dienstgenerationen gehört wurde. Da sind die unheimlichen nächtlichen Anrufe: Das Telefon auf dem Schreibtisch klingelt – im Display erscheint eine interne Rufnummer… dabei ist niemand sonst mehr im Haus (fies wenn so was passiert, kurz nachdem man „Lost Highway“ geschaut hat… siehe Überschrift). Es soll sogar schon einen Anruf mitten in der Nacht nach draußen gegeben haben, obwohl nachweislich niemand aus dem besagtem Büro telefoniert hat… Nun gut. Die Grundstimmung sei hiermit ausreichend definiert – behalten wir diese seltsamen Anrufe erst einmal im Hinterkopf, sie werden noch einmal eine Rolle spielen. Read More

/ Autor: philipp

Der schmale Grat zwischen Opfer und Täter

Donnerstag, 18.02.2010, Ratstonne Moritzbastei.

Ein schmaler bubenhafter Mann betritt die Bühne. Hemd und Pullunder. Er sieht gestriegelt und frisch rasiert aus. Es gibt Männer, die auch mit 30 noch etwas Lausbübisches haben. Solch ein ausgewachsener Lausejunge nimmt auf der Bühne Platz. Er ist gekommen, um aus seinem Leben zu erzählen.

Jürgen Bartsch hat zwischen 1962 und 1966 vier Jungen sexuell missbraucht und danach getötet. Das fünfte Opfer konnte fliehen. Bartsch wurde gefasst und verurteilt. Bei einer von ihm selbst veranlassten Kastration starb er versehentlich durch eine Überdosierung des Betäubungsmittels. Aus seiner Haft ist ein Briefwechsel mit dem Journalisten Paul Moor überliefert, der 1972 als Buch erschien. Read More