Alle Artikel mit dem Schlagwort “Nostalgie

/ Autor: salina

Neues Prunkstück mit altem Chique

Die MB ist um ein Stück Retortenhistorie reicher. Nach zwei Jahren Dauersanierung an Haus und Hof kehrte am Mittwoch ein Schmuckstück der besonderen Art in die heimischen Gefilden zurück. Es handelt sich dabei um eine Nachbildung des Wappens von MB-Erbauer und Namensgeber Kurfürst Moritz von Sachsen (1521 – 1553).

Das Original ist rund 450 Jahre alt und zierte 300 Jahre lang die Befestigungsmauern der MB, wo es neben den starken Witterungsverhältnissen in neuerer Zeit auch menschlicher Zerstörungswut ausgesetzt war. Daher befand es sich in einem bedauernswerten Zustand als vor zwei Jahren der Sanierungsmarathon begann. Zu erkennen war von dem Motiv so gut wie nichts mehr. Grund genug etwas daran zu ändern. Schließlich ist es die ausdrückliche Absicht der Stiftung Moritzbastei sich um die Pflege und den Erhalt der Bastei, zu der eben auch das Wappen gehört, zu kümmern. Daher tüftelten Geschäftsführer Mario Wolf, der städtische Denkmalpfleger Rainer Krumrey und Arndt Kiesewetter vom Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit dem Leipziger Bildhauer Markus Gläser, einen Plan aus wie mit dem Wappen verfahren werden sollte. Der Plan sah vor, das Original im erhaltenen Zustand zu konservieren und es im Innenbereich auszustellen. Zusätzlich sollte eine Replik geschaffen werden, die das Motiv abbildet. Doch das war gar nicht so einfach. In detektivischer Fleißarbeit mussten Archive durchstöbert werden bis schließlich eine Darstellung des Wappens aus dem Jahr 1890 gefunden wurde. Darauf ist das kurfürstliche Wappen in der Mitte und das Leipziger Wappen an der unteren Spitze abgebildet. Umrahmt ist es mit Fruchtgirlanden. Die Darstellung diente Gläser als Vorlage zur Modellierung der Replik, die nun als neues Prunkstück die Fassade der MB verschönert. Es kann besichtigt werden, sobald der Park an der MB fertig gestellt ist.

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/ Autor: torstenreitler

Das 9. Türchen

Im Frühjahr 1975 wäre die Geschichte der Moritzbastei beinahe zu Ende gewesen. Die Ausgrabungsarbeiten an der verschütteten Bastei hatten zu Tage gebracht, dass von der Pfahlgründung aus dem Jahr 1802 nichts mehr übrig war. Dort, wo Johann Carl Friedrich Dauthe hunderte Eichenpfähle unter das Fundament der Bastei hatte einbringen lassen, um den Bau der 1. Bürgerschule auf sicheren Grund zu stellen, zeigten sich zum Teil mannshohe Hohlräume. Kräftige Regenfälle im Mai und Juni verschlimmerten die Situation noch – der Mittelteil der Bastei drohte unterspült zu werden und einzustürzen.

Auf dem Bild sieht man Bauleiter Klaus Röder am „Zwickel“ im Oberkeller der Moritzbastei. Diese Pfeilerkonstruktion war zu Beginn der Ausgrabungsarbeiten noch komplett mit Erde bedeckt. Heute ist der „Zwickel“ ca. 3 Meter oberhalb der Tanzfläche. Read More

/ Autor: josephine

Aus dunklen Zeiten…

Die Nostalgie wird groß geschrieben in unserem Haus in diesen Tagen. Ein sehr schönes Puzzleteilchen zur MB-Geschichte lieferte heute Tobi. Der gute Mann ist im Hause bereits dafür bekannt, die merkwürdigsten Gegenstände und Währungen bei diversen Aufräumaktionen ans Tageslicht zu befördern, diesmal hat er sich (meiner Meinung nach) jedoch selbst übertroffen.

Einen echten Zeitzeugen des MB-Sponsoring könnt ihr bestaunen, wenn ihr weiterlest… Read More

/ Autor: torstenreitler

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Was für eine Überschrift… Den Artikel dazu und das Datum, an dem er veröffentlicht wurde, findet ihr beim Umblättern.

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/ Autor: torstenreitler

Überschrieben

In Vorbereitung des „Ehemaligentreffens“ am 9.4. kam die Idee auf, für die Zeitgeschichtsrubrik eines großen Hamburger Nachrichtenmagazins einen Artikel zu schreiben über den Wiederaufbau der Moritzbastei.

Also schrub ich. Um der Geschichte einen launigen Titel zu geben, überschrieb ich sie mit „35 Jahre Moritzbastei: Das Leben ist eine Baustelle“.

Ok. Nett, aber nicht zu originell. Dachten sich wohl auch die Redakteure in Hamburch und überschrieben meine Überschrift. Und zwar dergestalt, dass ich heute vormittag erst mal nach Luft schnappen musste.

Der Haupttext und die Bildunterschriften wurden dagegen sehr korrekt redigiert, also recht vorsichtig. Wenn ihr lesen wollt, der Artikel ist jetzt auch auf der Hauptseite von Spiegel online.

Und da sage noch mal einer, Journalisten neigten zum Übertreiben…

/ Autor: torstenreitler

Was aus Großmamas Zeiten

Die Session-Kultur hat in der Moritzbastei Wurzeln, die beinahe lange vergessen sind. Jetzt haben wir GRANDMAs FINEST GROOVE JAM, ins Leben gerufen von Musikern um die Black Coffee Band.

Wie eine (allerdings sehr bemerkenswerte) Session im März 1990 in der Tonne ablief, hat eine damals hoffnungsvolle ehrenamtliche Mitarbeiterin der AG Öffentlichkeit der Moritzbastei für die Nachwelt festgehalten.

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/ Autor: torstenreitler

Bilderrätsel Nr. 3

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Auf vielfachen Wunsch geht das Spiel lustig weiter. Also: Wo in der Moritzbastei wurde 1974 dieses Bild aufgenommen?

PS: Getränke lobe ich an dieser Stelle nicht mehr aus, ganz so trinkfest bin ich nun doch nicht…

/ Autor: torstenreitler

Bilderrätsel, das zweite

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So. Diesmal ist es hoffentlich etwas schwerer.

Also: Welchen Teil der Moritzbastei seht ihr hier abgebildet? Es geht wieder um eine Postkartenedition, Lösungsvorschläge in die Kommentare, bitte.

/ Autor: torstenreitler

Rätsel, auch für uns

Na, dann wollen wir mal als kleinen Wochenendverkürzer die schöne Tradition der Rätsel wieder aufleben lassen.

Wie gesagt, ich durchforste vorbereitend für unsere Sanierung gerade unser Fotoarchiv. Und sieh mal einer an, ich entdecke Bilder, die mich wirklich vor Rätsel stellen. Also los, alle Moritzbastei-Kundigen, mitmachen. Dem Gewinner winkt eine unserer wunderschönen Postkarteneditionen. Für Kollegen: ich geb ein Getränk aus. Echt.

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