Alle Artikel mit dem Schlagwort “Jody Cooper

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: JODY COOPER

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Als dritter in alphabetischer Reihenfolge antwortet heute JODY COOPER.

Welche Reaktionen willst du bei den Leuten auslösen, wenn sie Deine Musik hören?
Ich möchte, dass die Leute die Musik genießen können, aber auch in den Texten einen tieferen Sinn finden. Viele meiner Songthemen (z.B. Depression, Selbstmord, Abhängigkeit) sollen überraschen aber gleichzeitig für das Publikum zugänglich sein.

Hast du einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem du dich leiten lasst?
Musik sollte etwas Positives sein, eine „Leiter für die Seele“, eine Kraft für Veränderung, etwas, das wir genießen können und das uns gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Wenn ich das mit meiner Musik erreichen kann, bin ich an meinem Ziel.

Wie erlebst du die Musikstadt Leipzig?
Leipzig hat zwei (musikalische) Seiten: die klassische Seite mit ihrer langen und reichen Tradition und Geschichte. Andererseits gibt es die alternative Szene mit Rock- und Punkmusik sowie Elektronik und Jazz. Natürlich gibt es noch viele Facetten dazwischen; alles findet hier seine Nische. Diese bunte Vielfalt macht Leipzig zu einer besonders bunten und interessanten Kulturstadt.

Was gefällt dir an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für dich?
Ich mag, dass die Musikszene relativ klein ist, so dass wir Musiker uns untereinander kennen. Es gibt hier kein so starkes Gefühl der ständigen Konkurrenz. Die größte Herausforderung für mich ist es, eine loyale Fangemeinde aufzubauen und zu erweitern.

Siehst du  eine Perspektive für deine Arbeit in Leipzig?
Auf jeden Fall! In den 4 Jahren, seit ich in Leipzig bin, habe ich mich relativ gut in die hiesige Szene eingelebt und viele Kontakte geknüpft. Besonders mit meiner Covermusik bin ich bereits ziemlich erfolgreich und habe u.a. schon in diversen etablierten Bands gespielt. Jetzt möchte ich mich vor allem auf meine eigene Musik konzentrieren und mich auch damit hier richtig etablieren.

Was sind deine nächsten Ziele?
Ich möchte mit meinem aktuellen Album und meiner eigenen Band in ganz Deutschland sowie Europa auf Tournee gehen und damit vor allem durch Festivals und Support-Slots bekannter werden. Am 01.12. veröffentliche ich außerdem mein erstes professionelles Musik-Video zu einem der Songs auf dem Album.

Für JODY COOPER könnt ihr eure Stimme auf der Votingseite der Moritzbastei abgeben.

Morgen stellen sich  LAST CHAPTER vor.

/ Autor: torstenreitler

Neues Jahr, neues Glück

Neujahrsempfang1

Jedes Jahr im Januar laden wir Freunde und Partner zu uns ein, um bei leckerstem Essen und Trinkalkohol in ihrer Überzeugung zu bestärken, dass ein Leben mit Moritzbastei so viel schöner ist als ohne. Gestern Abend war es wieder so weit, knapp 200 Gäste kamen, unterhielten sich augenscheinlich bestens und ließen sich am Ende sogar für unsere pop-up-gallery ablichten. Song-Slam-Veteran Jody Cooper beeindruckte dazu als Living Juke Box und erfüllte Liedwünsche aus seiner Songlist, die unglaubliche 350 Stücke umfasste!

Ein toller Abend, wir hoffen auf ein gutes Jahr 2015.

/ Autor: torstenreitler

Vom Song Slam für´s Leben lernen

senfleben

Die erste Lektion: Die Oper ist erst vorbei, wenn die dicke Lady gesungen hat. Sprich: der Artikel ist erst online, wenn der Button mit der Aufschrift „Veröffentlichen“ gedrückt wurde. Gerade fragte mich Josi, warum ich den Beitrag wieder offline gesetzt hätte, ob es Beschwerden gegeben habe… Noch nicht, wie auch.  Aber jetzt habe ich es endlich auch geschnallt. Tut mir leid.

Gestern nacht hat Timo Senfleben das Jahresfinale des Song Slams 2014 gewonnen. Mit zwei ungelenken, auf der Rasierklinge zwischen Peinlichkeit und Selbstironie reitenden Songs hat er für Kopfschütteln und ungläubiges Lachen im Publikum gesorgt. In 300 Gesichtern stand die Frage: „Das meint der doch jetzt nicht ernst. Oder?“ Die Antwort war tosender Applaus, der beinahe wie eine Befreiung wirkte nach der Fassungslosigkeit, die Timo durch seine zwei Auftritte auslöste. Wahrscheinlich hat er gar nicht gemerkt, was er da angerichtet hat. Sollte Timo jedoch seine beiden Auftritte genau so geplant haben, wie er sie gestern ablieferte, dann wird die Welt noch von ihm hören. Read More