Alle Artikel mit dem Schlagwort “Festival

/ Autor: torstenreitler

Warum wir Courage zeigen

Am 30. April findet auf dem Dach der Moritzbastei  Leipzig zeigt Courage! statt.  Neben einem „Markt der Vielfalt“, auf dem sich Initiativen und Vereine vorstellen werden, spielen ab 16 Uhr die Donots, Eko Fresh, 47Soul, Kraus und Erase the pace auf der Hauptbühne.

Manchmal schlägt das Leben seltsame Kapriolen. Anfang des Jahres ging der Verein „Leipzig. Courage zeigen“ mit der Entscheidung an die Öffentlichkeit, das Courage-Festival nach 20 Jahren nicht mehr veranstalten zu wollen. In der LVZ wurden die Gründe ausführlich dargelegt („Nach 20 Jahren – Leipziger Courage-Festival ist Geschichte“).

Kurze Zeit nach dieser Entscheidung klingelte das Moritzbastei-Telefon.  Read More

/ Autor: christinas

23. Jazznachwuchsfestival – Die Vorgucker (2/3)

Wie versprochen, geht es heute weiter mit unseren kleinen Vorguckern auf die Teilnehmer des Jazznachwuchsfestivals. Im zweiten Teil unserer Vorschau stellen wir euch heute die Projekte vor, die am 4. April antreten werden. Damit ihr euch schon ein Bild machen könnt, akustisch und auch optisch. Und damit ihr euch von ihrem Mut und ihrer Neugierde auf Experimente und neue musikalische Wege anstecken lassen könnt.

Wir beginnen mit der Leipziger Formation Killerfuchs. Das Trio um Philipp Sebening (Saxophon), Paul Lapp (Kontrabass) und Hans Otto (Schlagzeug) steckt voller Spielfreude und lässt sich dabei nicht von Regeln und Konventionen einschränken. Sie bedienen sich frei an den musikalischen Mitteln des Jazz, der Klassik, zeitgenössischer Avantgarde, des Pop und auch des Hip Hop. Sie versuchen, musikalische Grenzen auszuloten, um ihre Songs stets frisch und interessant zu gestalten. Auf Soundcloud präsentieren sie einige Songs.

killerfuchs

Sängerin Janda, Gitarrist Matthias Kurth und Schlagzeuger Steffen Roth bilden das Trio Janda. Die drei verbindet eine vitale Liebe zu Soul und Jazz. Sie suchen und finden immer etwas Neues in ihrem und für ihr Spiel. In einer Balance zwischen Adaption und Komposition finden sie ihre eigenen Klangwelten fernab ausgetretener Pfade. Ihre Songs sind dabei mal fragil und mal gewaltig. Auch sie präsentieren sich auf Soundcloud.

Janda-01

Auch das nächste Projekt, DuckTapeTicket, ist wieder ein Trio. Paul Bremen (Viola und Violine), Anna-Sophie Becker (Viola) und Veit Steinmann (Violoncello) definieren Jazz und Improvisation auf ihre eigene, besondere Art. Sie bewegen sich spielerisch zwischen den Genres Jazz, Folklore und Rock und finden so ihren eigenen groovenden Sound. Auf der Bühne spürt man die Spontanität und die humorvolle Kommunikation der Musiker untereinander. Die einzige Konstante ist die Neugierde der Musiker. Im Video könnt ihre ihren Song „Recorda Me“ sehen.

Das Richard Ebert Quartett sticht heute etwas aus der Reihe, denn sie sind das einzige Projekt mit vier Musikern. Davon abgesehen reihen sie sich aber nahtlos in die Reihe der hier vorgestellten, talentierten Nachwuchsjazzer ein. Richard Ebert (Altsaxophon), Antje Rößeler (Piano), Christoph Hutter (Kontrabass) und Patrick Neumann (Schlagzeug) lernten sich während ihres Studiums an der Dresdner Musikhochschule kennen. Sie orientieren sich an modernem Jazz, an Bepop, Hard Bop und Cool Jazz, aber sie suchen auch immer nach neuen Ausdrucksformen. In all ihren Werken gibt es daher viel Freiraum für Standards, Originals, Spontanität, Kammermusik und kraftvolle Steigerungen. Im Video stellen sie ihren Song „Try“ vor.

Wir hoffen, wir und vor allem die Nachwuchsjazzer konnten euch überzeugen und wir lernen zusammen am Wochenende die „next generation in jazz“ kennen. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr darauf! Aber bleibt trotzdem weiter neugierig, am Mittwoch stellen wir euch die Teilnehmer des letzten Abends vor. Weitere Informationen erhaltet ihr auch immer auf der Facebook-Seite des Jazznachwuchsfestivals!

/ Autor: luiset

22. Jazznachwuchsfestival – Die Vorgucker (3/3)

Im letzten Teil unseres Ausblicks auf das diesjährige Jazznachwuchsfestival stellen wir die Bands und Künstler von Samstag vor. Auch diesmal treffen neue, innovative Melodien auf die klassische Form des Jazz. Junge Musiker versuchen die Grenzen auszuloten und sich über diese hinwegzusetzen. Seid dabei zum Festival vom 4. April – 6. April. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, akkustisch wie auch optisch. In der Hoffnung, dass ihr euch dem Mut der MusikerInnen anschließt, neue Töne in euer Leben zu lassen.

Die Würzburger Band „Mamsell Zazou“ fand sich im Jahr 2009 an der Hochschule für Musik zusammen und ist spätestens seid ihrem Song „Die Schildkröte auf dem Karrusell“ ein Geheimtipp in der Jazzbranche. In ihrer Musik entfalten sich wundersame Geschichten – verspielt und melancholisch, kantig und fein. Sie lädt ein zu Wanderungen in Landschaften zwischen Songs, freien Fragmenten und spielerischem Umgang mit Klang und Geräusch. Wir sind uns sicher, dass Christine Boersch Supan (Gesang), Philip Staffa (Gitarre), Martin Knorz (Fender Rhodes, Moog) und Fabian Hoenes (Schlagzeug) sich bald vom Geheimtipp zu einer festen Größe in der Welt des Jazz etablieren werden. Überzeugt euch selbst: Hier ihr aktueller Song „Nude“.

Mit dem Eva Kleese Quartett tritt ein regionaler Akt beim Nachwuchsfestival an. Die frisch gegründete Leipziger Band spielt überwiegend Kompositionen der Bandleaderin – spannungsreicher bis wildtrauriger Modern Jazz mit Popanleihen und elektrisierender Energie. Evgeny Ring am Saxophon, Philip Frischkorn am Piano, Robert Lucaciu am Kontrabass und Eva Klesse Schlagzeug werden uns in jedem Fall überraschen. Musikalische Kostproben gibt es auf ihrem MySpace Kanal.

Die sechsköpfige Band „ist“ hebt in ihren Kompositionen den Zustand des Moments hervor. Arrangierte Abschnitte mischen sich mit Improvisationen, gesprochene Lyrik führt zu gesungenen Passagen, immer mit dem Ziel, einen Sound zu schaffen, der Nähe bringt. Die Band fährt auf der Bühne ein breites Repertoire an Instrumenten auf. Und so freuen wir uns auf Friedelise Stutte (Gesang, Trompete), Johnny Fischer (Trompete, Flügelhorn), Fabian Sackis (Gitarre), Simon Seeberger (Klavier), Yannik Tiemann (Bass) und Jannis Wolff (Schlagzeug). Auf Souncloud könnt ihr ihrem Song „After A Great Pain“ lauschen.

Das Jan Prax Quartett hat sich einem energetischen Postbop-Sound verschrieben. In den Kompositionen, vornehmlich aus der Feder von Bandleader Jan (Altsaxophon), ist der Spirit großer Saxophonisten wie etwa John Coltrane und Kenny Garrett zu spu?ren. Die Interpretation ist jedoch stark vom heutigen Zeitgeist gepra?gt und reich an Elementen aus Soul und Groove- Musik. Die Adaption der Jazztradition in den heutigen Kontext ist in diesem Falle kein bloßes Konzept, sondern schlichtweg das, was entsteht, wenn sich die Musiker, neben Jan sind das Roman Schuler (Piano), Tilman Oberbeck (Kontrabass) und Michael Mischl (Schlagzeug) mit ihren musikalischen Backgrounds und Vorlieben ans Werk machen. Der Prax-Sound ist mal unba?ndig und wild, mal spha?risch und melodio?s, mal groovig und auf den Punkt, aber immer „soulful“ und voller Energie. Hier ihr Song „Beyond Boundaries“ – Live in Berlin.

/ Autor: luiset

22. Jazznachwuchsfestival – Die Vorgucker (2/3)

Im zweiten Teil unserer Vorschau auf das 22. Jazznachwuchsfestivals, welches am 4. April beginnt, stellen wir die die auftretenden Projekte vom Freitag kurz vor. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, akkustisch wie auch optisch. In der Hoffnung, dass ihr euch dem Mut der MusikerInnen anschließt, neue Töne in euer Leben zu lassen.

Los geht` s mit der  begabten Pianistin und Komponistin Johanna Borchert, die seit Jahren zwischen berlin und Kopenhagen pendelt, um als eine der neuen, antreibenden Kräfte der jungen Jazz- und Avantgardeszene zu agieren. Mit ihren Bands „Schneeweiss und Rosenrot“ sowie „Little Red Suitcase“ hat sie sich bereits Kultstatus erspielt. Mit ihrem Soloprogramm sprengt die Pianistin und Komponistin erneut die Grenzen zwischen Jazz, Pop, Avantgarde. Zudem ist sie auch mit der Autoharp und als Sängerin zu erleben. Hier ist sie Live beim Jazz Focus in Berlin zu hören.

HOCH die Fu?ße, ZEIT zum hineinhorchen – die  Musik der fünf Musiker von hochZeit011 heben dank Rebecca Treschers Kompositionen (Klarinette, Bassklarinette) außergewöhnliche Klangwelten aus dem Taufbecken. Ihre intimen Stu?cke ermöglichen die musikalische Liebesheirat von Klarinette und elektrischer Gitarre, zart und hart entwöhnen sich hier aller Dualismen. So ensteht mit den Bandkollegen Julian Bossert (Altsaxophon, Klarinette), Philip Staffa (Gitarre), Friedrich Betz (Kontrabass) und Tilman Herpichböhm (Schlagzeug) vielfarbige Ensembleklänge – kammermusikalisch transparent, swingend elegant und innovativ. Zur Einstimmung gibt es hier das „Hometime Intro“.

Massive Schräge Töne dürfen wir bei dieser Band auf jeden Fall erwarten, aber auch komplexe Kompositionen und freie Improvisationen gepaart mit den verschiedensten Einflüssen aus Jazz, Rock, atonaler Musik und Drum’n’Bass. Auf der Suche nach einer Antwort wie Jazz im 21. Jahrhundert klingen könnte, fand sich das Trio 2011 zusammen. Durch den Verzicht auf den Bass entsteht ein fragiles Ungleichgewicht, Piano, Schlagzeug und Gitarre verschmelzen zu einem einzigartigen Sound.  Wir freuen uns auf Johannes von Ballestrem am Piano, Florian Fleischer an der  Gitarre und Johannes Ziemann am Schlagzeug. Hier eine musikalische Hörprobe mit dem Lied „Mach mal langsam“.

Die Berliner Jungs von Snooze-On beherrschen einen Heavy-Metal-Riff ebenso wie eine Bebop-Linie oder einen Electro-Beat. Die Vier wollen mit ihrer Musik vor allem eins – Emotionen vermitteln wie ein Sänger, der eine Geschichte erzählt. Und das ohne Stimme, nur mit der Hilfe ihrer Instrumenten. Und so sind wir gespannt auf die Performance von Markus Ehrlich (Tenorsaxophon), Charis Karantzas (E-Gitarre), Thomas Stieger (E-Bass) und Christian Tschuggnall (Schlagzeug) und überbrücken uns die Wartezeit mit einem Orchester-Liveauftritt der Band in Berlin.

Nächste Woche stellen wir euch dann die Künstler von Samstag vor und hoffen das ihr zahlreich in unsere heiligen Hallen stürmt, um die neue Generation des Jazz gebührend zu feiern.

 

 

/ Autor: luiset

22. Jazznachwuchsfestival – Die Vorgucker (1/3)

Das Musikgeschäft funktioniert genau so, dass unbekannte, dafür aber inspirierte junge Musiker ihre ungeheuer spannende Musik in einer fremden Stadt im Konzert vorstellen, und alle, alle kommen nicht.

Das Jazznachwuchsfestival geht zwar in seinen 22. Jahrgang, trotzdem ist es lange kein Selbstläufer. Jazz gilt ja gemeinhin als anstrengend; die breite Masse kennt vielleicht noch Louis Armstrong und Ella Fitzgerald, sie verschluckt sich auch nicht mehr, wenn neben dem Buffet adrett gekleidete Menschen Klavier und Saxophon bearbeiten. Aber freie Improvisation, Klangexperimente, Ausdrucksmittel jenseits des Radiopops oder dessen, was sich die Indiespießer Hipster unter „alternativer“ Musik vorstellen? Du liebe Güte!
Also muss der Prophet zum Berg kommen und sich was einfallen lassen, damit die Rocks ins Rollen kommen.

Genau deshalb stellen wir heute und an den kommenden Montagen bis zum Festivalbeginn am 4. April die auftretenden Projekte kurz vor. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, akkustisch wie auch optisch. In der Hoffnung, dass ihr euch dem Mut der MusikerInnen anschließt, neue Töne in euer Leben zu lassen.

Beginnen wollen wir mit dem Berlin-Dresden Trio „Lammel – Lauer – Bornstein“, den Mainzern „The Ropesh“ und dem Julia Kadel Trio (Berlin/Dresden).

„Lammel – Lauer -Bornstein“, das sind Andreas Lammel  am Piano, René Bornstein am Kontrabass und Florian Lauer am  Schlagzeug. Sie überzeugten die Jury mit musikalischer Offenheit. Das Bewusstsein zum traditionellen Jazz-Handwerk, sowie das Experimentieren mit modernen, offenen Klängen schaffen bei Lammel I Lauer I Bornstein eine innovative Umgebung, bei der alte Formen nicht verworfen, jedoch gezielt aufgebrochen werden. Sinn für das Jazz-Handwerk verbindet sich mit der Lust am Experimentieren mit offenen Formen. Überezugt euch selbst mit dem Lied Schneeweiß und Rosenrot.

Die fünf Musiker von “The Ropesh” haben sich durch die Zusammenarbeit in verschiedenen Gruppen und Projekten in Frankfurt und Mannheim zusammengefunden. Sie betrachten den modernen Jazz schräg von der Seite, durchsetzen ihn mit elektronischen Sounds und entwerfen gemeinsam facettenreiche Klangbilder. Und so sind wir sehr gespannt, wenn Lorenzo Colocci ( Flöte und elektronische Sounds), Marcus Franzke (Posaune), Apollonio Maiello ( Piano), Markus Wach (Kontrabass) und Mathis Grossmann (Schlagzeug) Eigensinn und Zusammenspiel in einem Konzert verbinden. Einen ersten Vorgeschmack ihres, im Mai erscheinenden Debütalbums mit dem schlichten  Namen „The Ropesh“, gibt es hier.

Auf der Suche nach einem persönlichen Klang kommt das Julia Kadel Trio über die einzelnen Stücke ins Gespräch. Die Kompositionen der Pianistin Julia Kadel schaffen Raum für freie Improvisationen und dichte Interaktionen.  Einzelne Stimmen treten hervor und wieder zurück, um sich schließlich miteinander zu verflechten. Musikalische Unterstützung erhält sie von ihren Bandkollegen  Karl-Erik Enkelmann am Kontrabass und Steffen Roth am Schlagzeug. Auf ihrer Seite bei bandcamp stellen sie ihr Stück „Weit weg“ vor.

Nächste Woche geht es dann weiter. Wir hoffen, ihr freut euch schon so vor, wie wir das tun!

/ Autor: torstenreitler

Nachwachsende Rohstoffe

Was macht ein Jazzmusiker, wenn er keine Auftritte mehr bekommt? Er muss improvisieren.
Diesen Witz haben sich wahrscheinlich schon Louis Armstrong und Earl Hines in den 1920ern erzählt. Im Kern stimmt es aber immer noch: Als Jazzer muss man improvisieren können, als Musiker wie als Überlebenskünstler gleichermaßen.

Während sich hierzulande sich Jazzmusiker vereinigen und Petitionen verfassen, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Das Feuilleton rauscht – wir tun, was wir seit 21 Jahren tun: Wir fördern junge JazzmusikerInnen. Das Bundesweite Jazznachwuchsfestival steht vor der Tür, und wir geben einen kleinen Vorgeschmack Read More

/ Autor: hannes

Trocken Rocken II Online und Bandbestätigungen

So richtig dicht ist unser Dach leider immer noch nicht deshalb machen wir einfach zum 2. Mal aus der Not eine Tugend und präsentieren am 12. November Trocken Rocken II – Das Benefizfestival.
Im Moment stecken wir noch mitten in den Vorbereitungen trotzdem möchte ich schon einmal auf die nigelnagelneue Facebookseite des Festivals hinweisen.
Finden kann man das gute Stück genau hier: Facebook Trocken Rocken.
Neben Facebook ist Trocken Rocken nach wie vor auf MySpace vertreten. Dort könnt ihr natürlich ebenso unsere Freunde werden. 😉
Trocken Rocken MySpace
Wo ich diesen Eintrag gerade schreibe, erreicht mich auch noch eine Mail mit den ersten Bandbestätigungen. Die möchte ich natürlich niemandem vorenthalten.
Bestätigt sind bisher:
Weltall Erde Mensch
Tetrete
Live From Las Vegas

/ Autor: torstenreitler

Anziehend!

Josi hat einen hübschen Flash-Spot für das in Kürze anlaufende 19. Bundesweite Jazznachwuchsfestival erstellt.
Ihr dürft ihn hier schon sehen:

Jazz zieht an!

Tres `übsch! Nächste Woche läuft er dann im Straßenbahn TV auf allen Linien!