Alle Artikel mit dem Schlagwort “Berlin

/ Autor: torstenreitler

Gentlefizierung

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Szenekultur vs. Eigenheim. Diese Spielart der Gentrifizierung kennt man in Hamburg, Berlin und auch Leipzig zur Genüge. Wenn in absehbarer Zeit hinter dem Bayerischen Bahnhof ein neues Wohngebiet entsteht, werden die Diskussionen wieder aufflammen, wie die Interessen von Wohnungseigentümern und Besuchern von IFZ und Distillery miteinander in Einklang gebracht werden können.

In Berlin gibt es jetzt ein Clubkataster, welches es der Verwaltung dabei helfen soll, bei der Stadtentwicklungsplanung auf die vor Ort ansässigen Clubs Rücksicht zu nehmen. Gentle gentrification oder echtes Verständnis für den Lärm, den Dreck, das Unkontrollierte, das zu einer lebendigen Szenekultur nun mal dazugehört?rbb-clubkataster

In Leipzig kämpft übrigens der Livekom(m)binat e.V. als Zusammenschluss Leipziger Clubs und Konzertveranstalter darum, vor Ort einen ähnlich kurzen Abstimmungsweg zwischen Stadt und Clubs einzurichten. Die Moritzbastei ist in dieser Dependance der LiveKomm aktiv vertreten, auch wir kennen das Problem zur Genüge. Wir haben zwar wenig Ärger mit lärmempfindlichen Anwohnern (es gibt schlichtweg kaum welche), dafür streiten in Leipzig seit Jahren viele zum Teil einflussreiche Bürger für eine ungestörte Nachtruhe in der Innenstadt. Wobei man der Initiative „Leben in der Innenstadt“ um den ehemaligen Thomaspfarrer Christian Wolff im Kampf gegen die Peter Degeners „Classic Open“ tatsächlich etwas mehr Erfolg gewünscht hätte, nicht wahr.

/ Autor: torstenreitler

Sex ist der Jugend Essen

Die Surftipps zum Wochenende (11)

Diese Woche geben wir einfach mal alles, um uns Klicks zu sichern. Schließlich sind wir aus den inoffiziellen Leipzig-Blogcharts gerutscht! (via heldenstadt).

Wir widmen uns heute nämlich zuerst aus gegebenen Anlässen dem Thema Essen. Das soll schließlich der Sex des Alters sein; womit ihr jetzt hoffentlich unsere Überschrift versteht. Beginnen wollen wir mit einem Beitrag des MDR, in dem Tobi, Grune und Max aus unserem Gastroteam transportable Grills testen. Unter vollstem Einsatz werden am Markleeberger See Roster gegrillt, Grune macht sich sogar nacksch dafür (womit wir wieder beim Thema Sex wären…)!

Riecht ihr es schon? Der Bärlauch katapultiert sich aus dem Boden, aus jeder Leipziger Gastronomie, die etwas auf sich hält, duftet es nach Bärlauch. Bevor ihr jetzt den Auwald stürmt, um euch euer wochenendliches Mittagbrot zu zupfen, lest das. Die Stadt Leipzig hat nämlich verordnet, dass Bärlauch nur für den persönlichen Bedarf und nicht in Naturschutzgebieten geerntet werden darf.

Passend zum Thema haben die KollegInnen von Schönes Leipzig ein paar Tipps und Rezepte rund um den Bärlauch gesammelt.

Gleich nach dem Bärlauch steckt der Spargel seine Köpfe aus der Krume. Obwohl die klassische Saison erst in ein paar Wochen startet, gibt es jetzt schon überall das leckere Stangengemüse, welches die Lulu so komisch duften macht. Worauf man beim Spargelkauf achten sollte – auch, was die Umweltbilanz angeht – verrät die Süddeutsche.

Das Essen gleich wieder hochwürgen möchte so mancher, wenn er an den Wohnungsmarkt denkt. Gentrifizierung ist auch in Leipzig ein Begriff, der aufhorchen lässt. Während in der Zeitung stand, dass es sowas gar nicht gibt, demonstrierten vergangene Woche spontan einige dagegen. Gegen einen der Demonstranten wird jetzt ermittelt, weil bei ihm ein Schal und eine Mütze gefunden wurden, die zur Vermummung hätten dienen können. Was lernen wir daraus? Nur im Sommer demonstrieren.

Dem kann man eigentlich nur noch mit Galgenhumor gegenübertreten. Stefan Sichermann macht das sehr erfolgreich mit seinem Blog „Der Postillion“. Hut ab!

Ein paar Vorschläge für alle, die am Wochenende nicht das Haus verlassen wollen, haben wir auch noch gefunden: 17 tolle Dinge, die du mit einem alten Anroid-Smartphone noch machen kannst (via cashy)

Und dann noch das hier: Grüße aus Berlin, dem schlechteren Leipzig!

Schönes Wochenende!

/ Autor: torstenreitler

Post. Theater. Musik.

Berthold Seliger ist als Konzertagent eine Ausnahme. Nicht nur der Künstler wegen, die er vertritt.
Der Mann hat nicht nur einen eigenen Geschmack, sondern auch eine eigene Meinung. Die er gerne auch vertritt, zum Beispiel in seinem monatlichen Newsletter. Darin kündigt er zum einen die aktuellen Tourneen seiner Künstler an. Zum anderen schreibt er, in die Kulturwüste D rufend, sich von der Leber, was darauf so herumdrückt.

Eine Passage aus seinem Mainewsletter sei hier zitiert, weil sie irgendwie auch etwas mit Leipzig zu tun hat:

„Viele Kultureinrichtungen werden vom Land Berlin hoch subventioniert. An der Spitze der staatlichen Subventionen Read More

/ Autor: susanne

Bericht von der Deutschen Improvisationstheater-Meisterschaft in Berlin, Teil II

Am Sonntagabend ging sie zu Ende – die siehe Überschrift. Eine verrückte, aufregende und bereichernde Woche für uns, die Theaterturbinisten.

Am Freitag bestritten Karin und Raschid zu zweit ein Theatersport-Match gegen oder vielmehr mit „Steife Brise“ aus Hamburg. Ich war selber nicht da, habe aber nur Gutes gehört…
Sehr nette Kollegen, gute Show, und das Beste: Wir waren eine Runde weiter, das bedeutete das Halbfinale für uns! Am Samstag reiste ich also mit Thorsten als unterstützendem Zuschauer nochmal nach Berlin zu meinem ersten Theatersport-Match. Read More

/ Autor: josephine

Bericht frisch von der Deutschen Improvisationstheater-Meisterschaft in Berlin

Heute morgen hatte ich eine Mail im Posteingang von Susanne Bolf, ihres Zeichens Schauspielerin und Mitglied der Theaterturbine.
Unsere Lieblingsimprovisateure verweilen derzeit in der Hauptstadt und nehmen an der Deutschen Improvisationsmeisterschaft teil. Was sie dort erleben könnt ihr folgendem Exklusivbericht lesen, den Susanne für unser Blog verfasst hat. Vielen Dank dafür!
Wir drücken euch natürlich auch weiterhin die Daumen!

Die Theaterturbine könnt ihr übrigens mit ihrer „Gurke oder Banane“-Show bei uns wieder am Samstag, den 10.10.2009 um 20:30 Uhr erleben.

Und nun weiter zum Bericht! Read More