Alle Artikel mit dem Schlagwort “Baustelle

/ Autor: torstenreitler

Get down on it

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Normalerweise ist hinter dieser Tür unsere Unterkellergarderobe. Halt, normalerweise gibt es diese Tür gar nicht. Sie gehört nämlich seit Anfang August zur aktuellen Moritzbastei Baustelle. Die ist nicht nur von der Mensa aus zu sehen, sondern auch im Inneren unseres Hauses deutlich zu hören.

Und was wird da gebaut? *Trommelwirbel, Tusch!* Unser neuer Fahrstuhl! Read More

/ Autor: torstenreitler

Bauarbeiterwetter

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Im Frühling schießen die Temperaturen aus dem Minusbereich und damit zwangsläufig überall die Bauarbeiter aus dem Boden, um an Häusern, Straßen und überhaupt herumzuwerkeln. Man kann da nichts machen, außer mit. Deshalb haben auch wir wieder den digitalen Werkzeugkoffer ausgepackt, um am Wettbewerb „Schöner unsere globalen Dörfer und Gemeinden ™“ teilzunehmen. Wie auf jeder Baustelle sind auch bei uns kleinere Beeinträchtigungen, zeitweise Absperrungen und virtueller Feinstaub nicht ganz zu vermeiden. Wir bitten daher um Nachsicht, besonders bei allen, die unsere Homepage mit dem Smartphone aufrufen.

Dafür nutzen wir aber die Gelegenheit und holen den Frühling auf die Startseite von moritzbastei.de. Beim Relaunch im vergangenen Jahr haben wir uns nämlich die Gelegenheit geschaffen, durch ab und an wechselnde Hintergrundbilder die Schönheit unseres Hauses aus verschiedenen Blickwinkeln zu präsentieren. Wenn es euch gefällt – wir freuen uns über eure Freude!

/ Autor: salina

Neues Prunkstück mit altem Chique

Die MB ist um ein Stück Retortenhistorie reicher. Nach zwei Jahren Dauersanierung an Haus und Hof kehrte am Mittwoch ein Schmuckstück der besonderen Art in die heimischen Gefilden zurück. Es handelt sich dabei um eine Nachbildung des Wappens von MB-Erbauer und Namensgeber Kurfürst Moritz von Sachsen (1521 – 1553).

Das Original ist rund 450 Jahre alt und zierte 300 Jahre lang die Befestigungsmauern der MB, wo es neben den starken Witterungsverhältnissen in neuerer Zeit auch menschlicher Zerstörungswut ausgesetzt war. Daher befand es sich in einem bedauernswerten Zustand als vor zwei Jahren der Sanierungsmarathon begann. Zu erkennen war von dem Motiv so gut wie nichts mehr. Grund genug etwas daran zu ändern. Schließlich ist es die ausdrückliche Absicht der Stiftung Moritzbastei sich um die Pflege und den Erhalt der Bastei, zu der eben auch das Wappen gehört, zu kümmern. Daher tüftelten Geschäftsführer Mario Wolf, der städtische Denkmalpfleger Rainer Krumrey und Arndt Kiesewetter vom Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit dem Leipziger Bildhauer Markus Gläser, einen Plan aus wie mit dem Wappen verfahren werden sollte. Der Plan sah vor, das Original im erhaltenen Zustand zu konservieren und es im Innenbereich auszustellen. Zusätzlich sollte eine Replik geschaffen werden, die das Motiv abbildet. Doch das war gar nicht so einfach. In detektivischer Fleißarbeit mussten Archive durchstöbert werden bis schließlich eine Darstellung des Wappens aus dem Jahr 1890 gefunden wurde. Darauf ist das kurfürstliche Wappen in der Mitte und das Leipziger Wappen an der unteren Spitze abgebildet. Umrahmt ist es mit Fruchtgirlanden. Die Darstellung diente Gläser als Vorlage zur Modellierung der Replik, die nun als neues Prunkstück die Fassade der MB verschönert. Es kann besichtigt werden, sobald der Park an der MB fertig gestellt ist.

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/ Autor: salina

It’s Terrassentime, baby!

Die Baustellen in MB-Nähe schwinden, die Sonne lacht. Was braucht ein Menschenherz mehr um glücklich zu sein? Für uns, die wir entbehrungsreiche Jahre, Tonnen von Bauschutt und fiesen Gerätelärm hinter uns haben, ist das Grund genug zu feiern. Also fix die Terrasse herausgeputzt und los geht’s!

Am 1.06. gibt es Freibier vom Fass, Gegrilltes vom Rost, Chilliges vom GLOBAL NOISE MOVEMENT und großartige Livemusik von ANDREW JACKSON JIHAD. Letztere heißen zwar etwas martialisch, sind aber handzahm. Mit Akustikgitarre und Kontrabass machen sie ordentlich was her.

Es wird ein Fest! Also, kommt und feiert mit! Los geht’s um 18 Uhr, der Eintritt ist frei! Sollte uns der Regengott nicht hold sein, verziehen wir uns eben mit samt dem Freibier nach drinnen und stimmen uns dort in aller Ruhe auf die Vorfeiertagsdisko ein!

/ Autor: torstenreitler

Vorverkauf verlegt

Das Vorverkaufsbüro der Moritzbastei wird ab heute renoviert. Damit der Regen in den nächsten Jahrzehnten dort bleibt, wo er hingehört: nämlich draußen.
Für die Zeit der Bauarbeiten könnt ihr Tickets zu den gewohnten Zeiten (Mo-Fr 12-18 Uhr) im Fuchsbau kaufen.

/ Autor: torstenreitler

Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Ab heute ist der Haupteingang der Moritzbastei wegen – Überraschung! – Bauarbeiten für voraussichtlich 3 Wochen nicht mehr zugänglich. Zu allen Veranstaltungen wird der Einlass in diesem Zeitraum über die Innenhöfe erfolgen. Wir werden die Wege entsprechend ausschildern. Damit niemand sagen kann, er habe uns nicht gefunden!

/ Autor: torstenreitler

Der März ist gekommen…

… die Fußgängerzonen schlagen aus. Ab heute ist der Bereich zwischen Mensa und Moritzbastei überraschend eine Großbaustelle und unpassierbar. Unser Café ist nur noch von der Gewandhausseite erreichbar. Wir zitieren Judith Holofernes: „Wir glauben, es hackt!“. In diesem Falle stimmt das sogar: die ersten Gewehgplatten sind schon aufgepickert.

/ Autor: torstenreitler

Das 9. Türchen

Im Frühjahr 1975 wäre die Geschichte der Moritzbastei beinahe zu Ende gewesen. Die Ausgrabungsarbeiten an der verschütteten Bastei hatten zu Tage gebracht, dass von der Pfahlgründung aus dem Jahr 1802 nichts mehr übrig war. Dort, wo Johann Carl Friedrich Dauthe hunderte Eichenpfähle unter das Fundament der Bastei hatte einbringen lassen, um den Bau der 1. Bürgerschule auf sicheren Grund zu stellen, zeigten sich zum Teil mannshohe Hohlräume. Kräftige Regenfälle im Mai und Juni verschlimmerten die Situation noch – der Mittelteil der Bastei drohte unterspült zu werden und einzustürzen.

Auf dem Bild sieht man Bauleiter Klaus Röder am „Zwickel“ im Oberkeller der Moritzbastei. Diese Pfeilerkonstruktion war zu Beginn der Ausgrabungsarbeiten noch komplett mit Erde bedeckt. Heute ist der „Zwickel“ ca. 3 Meter oberhalb der Tanzfläche. Read More

/ Autor: torstenreitler

Das 6. Türchen

Das waren noch Zeiten! Die Moritzbastei noch eine Baustelle, der Nightliner noch nicht erfunden. Die Bands wie hier Jürgen Kehrt kurvten mit abenteuerlichen Gefährten durch die DDR, und manchmals traten sie eben auch an abenteuerlichen Orten auf. Wie die Moritzbastei 1981 einer war.

/ Autor: torstenreitler

Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Kurze Information: Da ab heute die Treppen unseres Cafe-Innenhofes abgetragen wird (um hinterher formschön und DIN-gerecht wieder errichtet zu werden), könnt ihr uns tagsüber nur über den Schwalbennest-Innenhof und über den Haupteingang erreichen. Haltet die Augen offen, wir schildern auch schön aus. Bis gleich!