/ Autor: torstenreitler

Was Rundes für was Eckiges

E-Jugend des Roten Stern Leipzig, Jahrgang 2010

Seit der Saison 2007/08 ist die Moritzbastei Trikotsponsor der E-Jugend des Roten Stern Leipzig. Zum Ende dieser Saison sind wir also 10 Jahre Supporter von Leipzigs sympatischstem Kiezclub! Eine rundes Jubiläum als Sponsor für einen Sportverein , der sich mit Gewohnheiten und Gepflogenheiten im (sächsischen) Fussball immer wieder nicht abfinden will und regelmäßig kräftig aneckt.

Einer der Gründe, weshalb wir den Stern unterstützen, ist bis heute die überragende Jugendarbeit. Das äußert sich nicht nur in der steigenden Zahl an Kinder- und Jugendteams, die entstanden, um der riesigen Nachfrage zu entsprechen. Wir können das auch aus ganz persönlicher Perspektive beurteilen, schließlich spielen mehrere Kids von Moritzbastei-KollegInnen in diversen Jugendmannschaften mit. Die Kids oben auf dem Foto dürften nebenbei mittlerweile das Alter erreicht haben, wo sie in die MB zum Feiern kommen können. Ohne Muttizettel.

Ein weiterer Grund ist der Wille des Vereins, festgefügte und etwas muffige Gewohnheiten im (sächsischen) Fussball nicht mehr als selbstverständlich hinzunehmen. Damit machen sie sich nicht nur Freunde, und auch im sächsischen Fussball(verband) fällt das vielen mächtig auf die Nerven.  Auszeichnungen vom DFB helfen nicht viel weiter, wenn es auf Auswärtsfahrt ins Hinterland geht…    Fussball mag zwar eine unterhalb der Rationalität liegende Komponente haben, aber das ist schließlich kein Grund, ihn Leuten zu überlassen, die sich weigern, zivilisatorisch hart erkämpfte Selbstverständlichkeiten („Sei kein Arschloch!“, etc) auch im Stadion zu beachten.

Die nächste Aktion folgt am kommenden Samstag, wenn vier Bands ein Benefizkonzert für die Sanierung der Sportanlage in der Teichstraße spielen.  Mit dabei sind die Leonites, Lizzy McPretty im Swingerclub, Reitler und Zona Problematica. Die Tickets kosten 10 Euro, und da ja alle sagen, in Zeiten des Niedrigszins soll man sein Geld in Immobilien investieren, ist das eine sehr gute Geldanlage.

/ Autor: torstenreitler

Gestern dort, heute hier

Birgit Weyhe gehört zu den renommierten Comic-Autoren dieses Landes. Seit gestern stellen wir im Café Barbakane Zeichnungen aus ihren Büchern „Madgermans“ und „Im Himmel ist Jahrmarkt“ aus. Die Laudation zur gestrigen Vernissage hielt  verantwortlicher Redakteur für Literatur und literarisches Leben der F.A.Z.

Die Comic- und Karikatur-Ausstellungen in der Moritzbastei erleben damit einen weiteren Höhepunkt ihrer langjährigen Geschichte, und ihr könnt in den nächsten vier Wochen daran teilhaben. Die Bilder von Birgit Weyhe sind zu den Öffnungszeiten unseres Cafés zu sehen, der Eintritt ist frei. Ein paar mehr Informationen über unsere Galerie Barbakane könnt ihr auf unserer Homepage lesen.

Der Titel der Ausstellung – „Gestern dort, heute hier“ – bezieht sich auf die Biografie Birgit Weyhes, die in Uganda, Tansania und Kenia aufwuchs. Ihre Arbeiten haben starke autobiografische Bezüge, und sie nutzt die Möglichkeiten der Kunstform Comic bzw. graphic novel meisterhaft, um fiktionale und dokumentarische Elemente miteinander zu verweben.

/ Autor: torstenreitler

Fixing a hole

Nils Koppruch, Ralph Schüller Band, Joe Kucera, Karl die Große, Reitler, Daniel Dexter, Las MananitasFoto (M): K. Schomburg / Susann Jehnichen

Rückblick:  am 10. Oktober 2017 erinnerten Leipziger und Berliner Musiker an den vor fünf Jahren überraschend verstorbenen Nils Koppruch mit einem Konzert. Die Anregung zu diesem Konzert hatte Benjamin Heine an die Moritzbastei herangetragen, und gemeinsam organisierten wir einen Abend, der die Songs des Hamburger Sängers und Songschreibers unter dem Titel „Loch in der Welt“ feiern sollte. Mit dabei waren Ralph Schüller mit seiner Band (die auch alle anderen Sänger begleitete), Karl die Große, Torsten Reitler, Las-Mananitas-Sänger Friedrich Pohl und Daniel Dexter, der den kurzfristig ausgefallenen Jörg Wolschina von Der Elegante Rest vertrat. Benjamin hat für das Basteiblog einen Text über das Konzert geschrieben,  die Bilder hat Susann Jehnichen aufgenommen.
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/ Autor: torstenreitler

Dieser Baum gehört dem alten Mann

So alt ist Peter „Cäsar“ Gläser gar nicht geworden.  Vor knapp zehn Jahren starb er, neunundfünfzig Jahre hinter sich lassend, deren Höhen und Tiefen Stoff für mehr als ein Leben lieferten. Als Gitarrist von RENFT wurde er zu einer Ikone der DDR-Rockmusik, und obwohl (oder weil?) die Band auf dem Höhepunkt ihres Erfolges 1975 mit einem Auftrittsverbot belegt wurde und zerbrach, überdauerte ihre Legende auch den Untergang der Deutschen Demokratischen Republik. Peter Gläser brachte Zerbrechlichkeit, Poesie und Idealismus mit in die vor Testosteron strotzende Renft-Combo und komponierte einige ihrer zärtlichsten Lieder.

Was bleibt von so einem Leben, das für die Verwertungsmechanismen der heutigen Musikindustrie kaum taugt? Zwar spielt Thomas „Monster“ Schoppe als einziges verbliebenes Mitglied mit alten Weggefährten eine Tournee zum 50-jährigen Bühnenjubiläum von Renft (Christian „Kuno“ Kunert kann nicht mehr als Musiker auftreten und schreibt Romane). Doch langsam gehen auch die einstigen Fans des DDR-Rocks in die Geschichte ein. Bestehen „Cäsars“ Songs aus der Hochzeit des progressive rock den Test der Zeit?

Zwei von Cäsars fünf Kindern, Moritz und Robert Gläser, wollen genau das beweisen. Ihre Band heißt Apfeltraum, so wie eins der berühmtesten Lieder, das ihr Vater komponierte (die Überschrift ist dem Liedtext entnommen). Sie bringen seine Songs auf die Bühne, übermorgen zum zweiten Mal in der Moritzbastei. Es wird sicher spannend zu hören sein, wie sich Cäsars Songs einfügen in eine Zeit, in der wieder viele junge Konzertgänger zu Bands wie Wucan oder Polis pilgern, die sich sich im Auftreten und im Sound genau wie einst Renft an den großen Vorbildern von Vanilla Fudge, Deep Purple oder King Crimson abarbeiten.

Das erste Zusammentreffen zwischen Peter Gläser und der Moritzbastei fand übrigens im Jahr 1975 statt. Renft waren die Stars des Baukonzerts Nr. 5, mit dem für den Wiederaufbau der Moritzbastei als Jugend- und Studentenklub geworben werden sollte. Die Band war damals zu berühmt, als dass die Moritzbastei-Baustelle allen Fans hätte Platz bieten können. Das Konzert fand also in der benachbarten Kalinin-Mensa statt, einem alten Biersaal, der seit kurzem wieder als Veranstaltungsort dient.

Renft waren 1975 aber nicht nur berühmt, sondern auch berüchtigt, weshalb das Konzert nur mit anschließender Diskussion stattfinden konnte, in der die Musiker ihre Texte verteidigen mussten, die den DDR-Alltag und den politischen Mief der Zeit mehr oder weniger unverblümt thematisierten. Nur kurze Zeit später durfte Renft nicht mehr in der DDR auftreten, Bandmitglieder wurden verhaftet und fanden sich über kurz oder lang in der Bundesrepublik wieder. Cäsar blieb bis 1989, gründete mit Karussell eine weitere große DDR-Rockband und gastierte später immer wieder in der Moritzbastei. Die Bands trugen jetzt seinen Spitznamen im Titel, das Bild am Anfang des Artikels stammt aus den 1980er Jahren (wie die Stulpen des Rhythmusgitarristen verraten).

Veranstaltet wird das Konzert übrigens vom Anker e.V., der inoffiziellen Nachwende-Wohnstube von Renft im Leipziger Norden, die aufgrund der umfassenden Rekonstruktion nicht für Veranstaltungen genutzt werden kann.

/ Autor: torstenreitler

Gig in Japan

Der Club Super Deluxe in Tokio war wohl der geografisch entfernteste Ort von Leipzig, an dem die Moritzbastei jemals ein Konzert veranstaltet hat. Am vergangenen Freitag kamen mehr als 300 Leute, um ein Konzert im Rahmen unserer Reihe KLASSIK underground zu sehen, das von gemeinsam von Musikerinnen des Gewandhausorchesters und des Boston Symphony Orchestra gegeben wurde. Die geballte Frauenpower dieses Abends komplettierte Akiko Nakayama mit ihren Live-Visuals, die an die Wände des Clubs projiziert wurden.

Die Geschichte hinter diesem Konzert geht folgendermaßen: Das Gewandhausorchester ist aktuell auf Tournee durch Asien. Wie es der Zufall und die Tourneeplanung wollten, war fast zur gleichen Zeit das Boston Symphony Orchestra in Japan auf Tour. Dessen Chefdirigent Andris Nelsons ist ja seit diesem Jahr auch Chefdirigent in Leipzig, und beide Orchester wollen zukünftig stärker kooperieren. Diesen Umstand nutzte Tahlia Petrosian, Kuratorin von KLASSIK underground, um zum Telefonhörer zu greifen und zu schauen, ob eine solche Kooperation auch im Rahmen von KLASSIK underground stattfinden könnte?

Was im offiziellen Management klassischer Orchester oft Monate dauert, war in diesem Fall schnell unter Kolleginnen ausgehandelt. Von Musikerin zu Musikerin, mit Handschlag und im Vertrauen darauf, dass klassische Musik ihre Faszination nicht nur im großen Konzertsaal und für ein Zehntel des üblichen Eintrittspreises entfalten kann (im Tourneebericht der LVZ war von umgerechnet 300 Euro für ein Ticket der Nachmittagsvorstellungen des Gewandhausorchesters die Rede. Und das waren die billigen Plätze). Die Zusammenarbeit mit dem Super Deluxe (Home of Pecha Kucha, übrigens) und der Akika Nakayama war ein weiterer Glücksfall, denn so landete KLASSIK underground nicht wie ein UFO aus der alten Welt, sondern konnte an die urbane Kunstszene vor Ort anknüpfen.

Das Experiment glückte, auch Dank der Unterstützung des Gewandhausorchesters, der deutschen Botschaft in Japan und nicht wenigen Helferinnen vor Ort, die mithalfen, das Konzert in Tokio zu bewerben. Am Ende war das Super Deluxe komplett ausverkauft, die Aufführung konnte erst verspätet beginnen, damit alle Gäste einen Platz finden konnten.

Trotzdem bleibt das Mutterschiff von KLASSIK underground natürlich die Moritzbastei. Die Tokio-Erfahrung ermutigt uns allerdings, auch über unseren Tellerrand hinaus zu schauen. Das Interesse an unserem Projekt ist auf jeden Fall weit über Leipzig hinaus groß, und das ist ein toller Erfolg für unsere Arbeit. Hier könnt ihr noch ein paar Eindrücke aus Tokio sehen, smartphone und weltweite Datenübertragung sei Dank.

[mygal=2017-1110-tokio-klassik-underground]

/ Autor: torstenreitler

Das sind Leipzigs Bands des Jahres 2017

Leipzigs Bands des Jahres 2017 stehen fest. Here we go, in alphabetischer Reihenfolge.

Atlas Bird

Sie werden als shooting stars der dunklen Pop/Rock-Szene gehandelt, und zwar überregional. Am Ende war es die knappste Entscheidung – Sarah Lesch und Karl die Große konnten nur einen Hauch weniger Stimmen auf sich vereinen. Deshalb seien auch beide hier ausdrücklich genannt.

Trettmann

Ganz ehrlich – mich hat es gewundert, dass er nicht schon im vergangenen Jahr den Preis bekommen hat. In diesem Jahr geht allerdings ohne ihn gar nichts – sein Album „#DIY“ ist das erfolgreichste Release aus Leipzig seit Jahren.

White Wine

Das gab es noch nie – White Wine werden zum zweiten Mal als Band des Jahres ausgezeichnet. Ihr neues Album „Killer Brillance“ ist gerade erst erschienen. Wir hoffen, dass sie diesmal Zeit für eine live performance bei der Preisverleihung haben.

Noch ein bisschen Statistik zur Expertenjury: Angeschrieben wurden 162 Musiker, Journalisten, Labelbetreiber, Verlage, Booker, DJs und bekannte Aktive der Leipziger Szene. Nominiert wurden insgesamt 65 Leipziger Bands und Projekte, die symbolische 5-Prozent-Hürde (mindestens 3 Nennungen) haben 13 Nominierungen geschafft.

Der Publikumspreis wurde wieder per Onlinevoting verliehen. Nominiert waren Far or Near, Flynn, Jody Cooper und Last Chapter. Es wurden 760 Stimmen abgegeben, und der knappe Sieger mit 33 Prozent der Stimmen (vor Far or near, die 31 Prozent der Stimmen bekamen), heißt:

Last Chapter

Die Preise werden am 19. Januar 2018 in der Halle D überreicht im Rahmen der Gala „Der Grosse Preis – Leipzigs Bands des Jahres 2017“. Dann werden nicht nur, aber hoffentlich viele der Preisträger live zu sehen sein. Wir bleiben gespannt!

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: LAST CHAPTER

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Zum Abschluss der Vorstellungsrunde lest ihr die Antworten von LAST CHAPTER.

Welche Reaktionen wollt ihr bei den Leuten auslösen, wenn sie eure Musik hören?
Wir wollen, dass das Publikum ebenso, wie der Hörer zu Hause oder im Auto Bock bekommt. Das beschreibt es eigentlich am besten. Dieser „Bock“ beeinflusst die aktuelle Gemütslage (positiv).
Wenn du Last Chapter live hörst, sollst Du Bock bekommen, nach vorn zu kommen und mit uns zu feiern.
Wenn Du Last Chapter beim Sport hörst, schaffst du den Marathon in Bestzeit.
Wenn Du Last Chapter beim Lernen hörst, wird es definitiv eine 1,0
Wenn ihr Last Chapter beim Sex hört, werdet Ihr danach glücklich und verklebt einschlafen.
Mehr Beispiele?

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Wir wollen prinzipiell niemandem gerecht werden. Wenn wir ein Album schreiben, dann erstmal so, dass wir musikalisch- künstlerisch 100% dahinter stehen. Dass es den Leuten gefällt (oder bisher immer gefallen hat)- Jackpot!

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Als unendlich und unendlich facettenreich. Wir haben über die letzten Jahre sehr viele gute Leute aus dem den verschiedensten Bereichen der Leipziger Musikszene kennen und schätzen gelernt und es hört nicht auf.
An dem Punkt, an dem Du denkst, du müsstest jetzt eigentlich alle interessanten und coolen Musiker in Leipzig gesehen haben, geht die Tür auf und irgend ein neuer cooler Typ mit neuen Leuten und neuem Input entert die Party. So wird es, vor Allem auch musikalisch, nie langweilig.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?Die Leipziger sind sehr anspruchsvoll, du bekommst kein Publikum, wenn du scheiß Musik machst. Wenn du Dir dann aber deine Base erspielt hast, hast du bei den Heimspielen ein großartiges Publikum.
Schwierig ist es, sich nach längerer Abstinenz zurückzumelden. Das liegt aber einfach an der Fülle von Bands in unserem Sektor.

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Auf jeden Fall. Leipzig ist schon immer unsere Base und wird es immer bleiben.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Den großen Preis gewinnen. Dann erst werden wir im Frühjahr 2018 unser nächstes Album aufnehmen.

Für LAST CHAPTER abstimmen könnt ihr auf der Votingseite der Moritzbastei.

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: JODY COOPER

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Als dritter in alphabetischer Reihenfolge antwortet heute JODY COOPER.

Welche Reaktionen willst du bei den Leuten auslösen, wenn sie Deine Musik hören?
Ich möchte, dass die Leute die Musik genießen können, aber auch in den Texten einen tieferen Sinn finden. Viele meiner Songthemen (z.B. Depression, Selbstmord, Abhängigkeit) sollen überraschen aber gleichzeitig für das Publikum zugänglich sein.

Hast du einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem du dich leiten lasst?
Musik sollte etwas Positives sein, eine „Leiter für die Seele“, eine Kraft für Veränderung, etwas, das wir genießen können und das uns gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Wenn ich das mit meiner Musik erreichen kann, bin ich an meinem Ziel.

Wie erlebst du die Musikstadt Leipzig?
Leipzig hat zwei (musikalische) Seiten: die klassische Seite mit ihrer langen und reichen Tradition und Geschichte. Andererseits gibt es die alternative Szene mit Rock- und Punkmusik sowie Elektronik und Jazz. Natürlich gibt es noch viele Facetten dazwischen; alles findet hier seine Nische. Diese bunte Vielfalt macht Leipzig zu einer besonders bunten und interessanten Kulturstadt.

Was gefällt dir an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für dich?
Ich mag, dass die Musikszene relativ klein ist, so dass wir Musiker uns untereinander kennen. Es gibt hier kein so starkes Gefühl der ständigen Konkurrenz. Die größte Herausforderung für mich ist es, eine loyale Fangemeinde aufzubauen und zu erweitern.

Siehst du  eine Perspektive für deine Arbeit in Leipzig?
Auf jeden Fall! In den 4 Jahren, seit ich in Leipzig bin, habe ich mich relativ gut in die hiesige Szene eingelebt und viele Kontakte geknüpft. Besonders mit meiner Covermusik bin ich bereits ziemlich erfolgreich und habe u.a. schon in diversen etablierten Bands gespielt. Jetzt möchte ich mich vor allem auf meine eigene Musik konzentrieren und mich auch damit hier richtig etablieren.

Was sind deine nächsten Ziele?
Ich möchte mit meinem aktuellen Album und meiner eigenen Band in ganz Deutschland sowie Europa auf Tournee gehen und damit vor allem durch Festivals und Support-Slots bekannter werden. Am 01.12. veröffentliche ich außerdem mein erstes professionelles Musik-Video zu einem der Songs auf dem Album.

Für JODY COOPER könnt ihr eure Stimme auf der Votingseite der Moritzbastei abgeben.

Morgen stellen sich  LAST CHAPTER vor.