Alle Artikel in der Kategorie “Veranstaltungen

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/ Autor: torstenreitler

Kirschen für einen langen Sommer

„ich wünsch dir alle tage das dein licht hell brennt
und einen der dich auffängt wenn du fällst
im sommer einen baum der voller kirschen hängt
und einen den du liebst in dieser welt“
Nils Koppruch, „Kirschen“

Der Sommer ist schon lange da und er bleibt wohl noch eine Weile. Nils Koppruch weilt schon viel zu lange nicht mehr unter uns, seine Lieder halten seinen Platz auf dieser Welt aber zuverlässig besetzt.

Zu seinem 5. Todestag am 10. Oktober 2017 trafen sich Ralph Schüller mit seiner Band und als singende Gäste Wencke Wollny (Karl die Große), Daniel Dexter (Der elegante Rest, Schrödingers Katze), Friedrich Pohl (Las Mañanitas) und Torsten Reitler (Reitler), um einen Abend lang mit Liedern von Nils Koppruch und eigenen Stücken das Werk dieses großen Songschreibers gebührend zu würdigen.

Wer dabei war, hatte hinterher feuchte und glänzende Augen, egal ob auf oder vor der Bühne. Das Konzert wurde mitgeschnitten, und beim Durchsehen stellte sich heraus, dass das Material fürs Archiv viel zu schade ist. Die Bearbeitung hat ein wenig Zeit gebraucht, aber jetzt wollen wir die Songs und Videos mit euch teilen.  Wir hoffen, sie helfen euch durch die Sommerhitze und bringen euch die Lieder von Nils und der am 10. Oktober in der Moritzbastei singenden Künstler neu ans Herz. Und vielleicht ist ja auch die eine oder andere Entdeckung für euch dabei.

Die youtube-Playlist mit allen Videos des Abends findet ihr an dieser Stelle.

/ Autor: torstenreitler

Warum wir Courage zeigen

Am 30. April findet auf dem Dach der Moritzbastei  Leipzig zeigt Courage! statt.  Neben einem „Markt der Vielfalt“, auf dem sich Initiativen und Vereine vorstellen werden, spielen ab 16 Uhr die Donots, Eko Fresh, 47Soul, Kraus und Erase the pace auf der Hauptbühne.

Manchmal schlägt das Leben seltsame Kapriolen. Anfang des Jahres ging der Verein „Leipzig. Courage zeigen“ mit der Entscheidung an die Öffentlichkeit, das Courage-Festival nach 20 Jahren nicht mehr veranstalten zu wollen. In der LVZ wurden die Gründe ausführlich dargelegt („Nach 20 Jahren – Leipziger Courage-Festival ist Geschichte“).

Kurze Zeit nach dieser Entscheidung klingelte das Moritzbastei-Telefon.  Read More

/ Autor: torstenreitler

Everybody dance. Now!

https://www.ludwig-cartoon.de

Michael Ludwig: „Links ist schief“ (2004). www.ludwig-cartoon.de

Am heutigen Karfreitag feiern wir zwei neue Partys. Beiden gemeinsam ist, dass sie Offenheit und Grenzenlosigkeit fordern – und natürlich feiern. Die Giordano-Bruno-Stiftung tanzt mit einer „Heidenspaß-Party“ gegen den in Sachsen gesetzlich festgelegten „ernsten Charakter“ des Karfreitags an, womit Tanzen, Sport und sonstige öffentliche Vergnügungen am heutigen Tag untersagt sind. Und die Ringelpiez-Party lädt Schwule, Lesben und deren Freunde ein, sich unter dem Motto „Menschen, die Menschen lieben“ einen ordentlichen Muskelkater anzutanzen. Read More

/ Autor: torstenreitler

Are we rolling?


Yes, we are!

Am vergangenen Freitag war die KLASSIK-underground-session in der Moritzbastei wieder restlos ausverkauft (Impressionen in Wort und Bild dazu findet ihr hier).
Was die besondere Atmosphäre unserer Konzertreihe ausmacht, könnt ihr auch im Video zum Konzert nachempfinden, das der Stargeiger und Dirigent Nikolaj Znaider im Januar bei uns gegeben hat.

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal dabei zu sein – die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 16. Juni. Dann gibt es KLASSIK underground open air. Wir kombinieren Meisterwerke des Expressionismus und zeigen den Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“, und Musiker des Gewandhausorchesters werden Werke von Arnold Schönberg und Alban Berg dazu spielen.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen!

/ Autor: torstenreitler

Punk. Punkt, Komma, Strich.

Schwarwel gehört zu den bekanntesten Leipziger Karikaturisten. Die Liste der Zeitungen und Onlinemedien, in denen regelmäßig seine politischen Karikaturen erscheinen, ist lang. Im Januar 2018 gewährte ihm Facebook bundesweite Publicity, auf die er liebend gern verzichtet hätte. Aufgrund einer Satirezeichnung auf den „H&M-Skandal“ sperrte ihn der Social-Media-Gigant für sieben Tage unter Verweis auf das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Der Fall wurde exemplarisch für den zweifelhaften Wert des Gesetzes und der Tatsache, dass rechtliche Entscheidungen an Privatunternehmen ausgelagert werden. Facebook entschuldigte sich und hob die Sanktion auf, auf unerhoffte Weise wurde diese Anektdote aber zum Beweis dafür, dass Schwarwels Karikaturen im höchsten Sinn tagesaktuell sind. Ab dem 14. März  sind sie im Café Barbakane der Moritzbastei zu sehen.

In der Überschrift sind übrigens keine Tippfehler. Schwarwels künstlerische Anfänge liegen in der Leipziger Punkszene, die Ende der 1980er Jahre die letzten Zuckungen der untergehenden DDR subkulturell reflektierte. „Punk“ bedeutete in Schwarwels Welt aber eher, sich von niemandem reinreden zu lassen, als mit Sicherheitsnadel im Ohr und grünem Iro vor der Kaufhalle zu schnorren.  Davon zeugen der enorme zeichnerische Output ebenso wie der unternehmerische Wagemut, mit der er von Anfang an agierte.  Als knapp Zwanzigjähriger gab Schwarwel mit Freunden die „Messitsch“ heraus, ein Magazin, dass zum ersten Mal seine künstlerischen Orientierungspunkte manifestierte: „Comics & Rock’n’Roll“. Vertrieben wurde es „unabhängig vom offiziellen Post- und Zeitungsvertrieb“ der DDR, also illegal und an strikten DDR-Zensur vorbei.

Im Geiste des Punkrock waren auch die musikalischen Abenteuer, die als Sänger von Bands wie den Tishvaisings oder Born cool startete. Die waren zwar wenig erfolgreich, bereiteten aber den Weg in die Welt des Rockbusiness, in der er in knapp 15 schöpferischen Jahre als Gestalter von Plattencovern, Webseiten und Videos u.a. für Die Ärzte, Rosenstolz oder Think about mutation markante Spuren hinterließ.

Nach dem Abschied von seinem ersten eigenen Verlag Extrem Erfolgreich Enterprises, in dem er gemeinsam mit Bela B. eigene und lizensierte Comics vertrieb, gründete er die Agentur „Glücklicher Montag“, wo er seit 2004 seine Arbeitswut auslebt. Der Schwerpunkt seines Schaffens verlagerte sich über die Jahre immer weiter vom Comic weg hin zu aufwändigen Animationsfilm-Projekten (u.a. über Richard Wagner und die Wendejahre in Leipzig) und zu tagesaktuellen Karikaturen.

Auch wenn Schwarwel 2018 sein fünftes Lebensjahrzehnt beendet, pulsiert der widerspenstige Geist des Punks auch in seinen aktuellen Arbeiten. Seine Karikaturen nehmen keine Rücksicht auf Befindlichkeiten oder gute Manieren. Dass Schwarwel sich offen gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft positioniert und ganz klar gegen die herrschenden Verhältnisse anzeichnet, macht ihn ebenso streit- wie unverwechselbar.

Wir freuen uns auf die mittlerweile dritte Personalausstellung Schwarwels in der Moritzbastei. Seine Karikaturen werden bis zum 19. April 2018 zu den regulären Öffnungszeiten unseres Cafè Barbakane zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

/ Autor: torstenreitler

Basstard in the house

By Henry Laurisch (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Kleine Gutenachtgeschichte: In Leipzig gibt es einige Musiker, die der großen Masse eher unbekannt sind, obwohl sie einiges auf dem Kerbholz ihrer Karriere haben. Am kommenden Freitag kommt einer von ihnen, dessen aktuelle Band jede/r von euch kennt, mit einem Liebhaberstück „Machine de Beauvoir“ in die Moritzbastei.

Rajko Gohlke ist Bassist. Also der Typ Musiker, ohne den der Rock weder rocken noch rollen würde, dessen Leistung aber in der öffentlichen Wahrnehmung meist untergeht. Es wäre einfach, jetzt all die Bands und Projekte aufzuzählen, in denen Rajko bereits gespielt hat. Knorkator – wo er aktuell den Bass spielt – kennt jede/r. Leipziger Konzertjunkies ist sicher auch Think About Mutation noch ein Begriff, die in den 1990ern als eine der ersten Techno und Metal fusionierten und es damit auf internationale Bühnen und ins Vorprogramm von Mega-Acts wie Depeche Mode, Rammstein (die sich auch freizügig musikalische Ideen bei ihnen „liehen“) oder Helmet schafften.

Das erste Demotape von Think About Mutation schlug 1991 in Leipzig ein wie eine Bombe und wurde über 1000 mal verkauft. Foto: Kay Setzepfand

Die Vielseitigkeit seiner Spielwiesen ist beeindruckend – für Rummelsnuff spielte er Gitarre, wie auch in seinem Langzeit-Soloprojekt „Mikrowelle“ (nur echt mit Strumpf über dem Kopf). In der Show des Poetry-Slammers und Musikkabarettisten Max Rademann (monatlich im Werk2)ist er der musikalische Sidekick. Angefangen hat Gohlke Ende der 1980er mit Trash-Metal (die Legendary Tishvaisings wurden von John Peel in seiner BBC1-Show gespielt), Anfang der 1990er war er einer der ersten, die in Bands wie D.O.D. (mit Jörg Adler und Kay Setzepfand, mit denen er später auch T.A.M. gründete) oder The Act (mit Messer-Banzani-Sänger Leander Topp und Neu Rot-Schlagzeuger Jörg Eiler) Funk, Metal und HipHop mischten, was später als „Crossover“ die Alternativecharts bestimmen sollte.

The Act mit Leander Topp, ca. 1990 in der Moritzbastei Foto: Uwe Winkler (via facebook)

Mit Machine de Beauvoir kommt nun eine neue Facette zum Vorschein. Hier bilden düstere analoge Synthesizersounds und der Maschinenrhythmus der Post-Punk-Ära das musikalische Bett, in das sich die Schweizer Schauspielerin und Sängerin Sandra Maria Huimann mit kafkaesken Textcollagen legt. Jörg Schittkowski, der mit Roger Baptist das Dresdner EBM-Trio Automatic Noir betrieb, liefert mit seiner analogen Synthie-Sammlung die Grundlage für eine der interessantesten Dresdener Bands, die aktuell aktiv sind.

Dass Gohlke ein Tier am Bass ist, kann jeder bestätigen, der schon einmal Zeuge der legendären Nackenrotation geworden ist, die nur unzureichend mit dem Begriff „Headbangen“ umschrieben werden kann. Seinem recht speziellen Humor begegnet nicht nur beim strumpfbemaskten Garage-Surf-Punk von Mikrowelle, sondern auch in Kollaborationen mit ex-Freunde-der-italienischen-Oper-Sänger Ray van Zschechau, die sich als „Distorted Elvises“ mit Masken des King an dessen Oeuvre abarbeiten.

Am Freitag werden Machine de Beauvoir gemeinsam mit Herbst in Peking  – auch so eine legendenumwobende Band – in der Moritzbastei auf der Bühne stehen. Das wird ganz sicher ein Fest für Freunde  düsterer, abgründiger und mitreißender Musik, die sich nicht um Genregrenzen und Massengeschmack schert und in seiner althergebrachten Sperrigkeit in Zeiten des musikalischen Neo-Biedermeiers vielleicht schon wieder – oder noch immer? – Avantgarde ist.

/ Autor: torstenreitler

Fixing a hole

Nils Koppruch, Ralph Schüller Band, Joe Kucera, Karl die Große, Reitler, Daniel Dexter, Las MananitasFoto (M): K. Schomburg / Susann Jehnichen

Rückblick:  am 10. Oktober 2017 erinnerten Leipziger und Berliner Musiker an den vor fünf Jahren überraschend verstorbenen Nils Koppruch mit einem Konzert. Die Anregung zu diesem Konzert hatte Benjamin Heine an die Moritzbastei herangetragen, und gemeinsam organisierten wir einen Abend, der die Songs des Hamburger Sängers und Songschreibers unter dem Titel „Loch in der Welt“ feiern sollte. Mit dabei waren Ralph Schüller mit seiner Band (die auch alle anderen Sänger begleitete), Karl die Große, Torsten Reitler, Las-Mananitas-Sänger Friedrich Pohl und Daniel Dexter, der den kurzfristig ausgefallenen Jörg Wolschina von Der Elegante Rest vertrat. Benjamin hat für das Basteiblog einen Text über das Konzert geschrieben,  die Bilder hat Susann Jehnichen aufgenommen.
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/ Autor: torstenreitler

Dieser Baum gehört dem alten Mann

So alt ist Peter „Cäsar“ Gläser gar nicht geworden.  Vor knapp zehn Jahren starb er, neunundfünfzig Jahre hinter sich lassend, deren Höhen und Tiefen Stoff für mehr als ein Leben lieferten. Als Gitarrist von RENFT wurde er zu einer Ikone der DDR-Rockmusik, und obwohl (oder weil?) die Band auf dem Höhepunkt ihres Erfolges 1975 mit einem Auftrittsverbot belegt wurde und zerbrach, überdauerte ihre Legende auch den Untergang der Deutschen Demokratischen Republik. Peter Gläser brachte Zerbrechlichkeit, Poesie und Idealismus mit in die vor Testosteron strotzende Renft-Combo und komponierte einige ihrer zärtlichsten Lieder.

Was bleibt von so einem Leben, das für die Verwertungsmechanismen der heutigen Musikindustrie kaum taugt? Zwar spielt Thomas „Monster“ Schoppe als einziges verbliebenes Mitglied mit alten Weggefährten eine Tournee zum 50-jährigen Bühnenjubiläum von Renft (Christian „Kuno“ Kunert kann nicht mehr als Musiker auftreten und schreibt Romane). Doch langsam gehen auch die einstigen Fans des DDR-Rocks in die Geschichte ein. Bestehen „Cäsars“ Songs aus der Hochzeit des progressive rock den Test der Zeit?

Zwei von Cäsars fünf Kindern, Moritz und Robert Gläser, wollen genau das beweisen. Ihre Band heißt Apfeltraum, so wie eins der berühmtesten Lieder, das ihr Vater komponierte (die Überschrift ist dem Liedtext entnommen). Sie bringen seine Songs auf die Bühne, übermorgen zum zweiten Mal in der Moritzbastei. Es wird sicher spannend zu hören sein, wie sich Cäsars Songs einfügen in eine Zeit, in der wieder viele junge Konzertgänger zu Bands wie Wucan oder Polis pilgern, die sich sich im Auftreten und im Sound genau wie einst Renft an den großen Vorbildern von Vanilla Fudge, Deep Purple oder King Crimson abarbeiten.

Das erste Zusammentreffen zwischen Peter Gläser und der Moritzbastei fand übrigens im Jahr 1975 statt. Renft waren die Stars des Baukonzerts Nr. 5, mit dem für den Wiederaufbau der Moritzbastei als Jugend- und Studentenklub geworben werden sollte. Die Band war damals zu berühmt, als dass die Moritzbastei-Baustelle allen Fans hätte Platz bieten können. Das Konzert fand also in der benachbarten Kalinin-Mensa statt, einem alten Biersaal, der seit kurzem wieder als Veranstaltungsort dient.

Renft waren 1975 aber nicht nur berühmt, sondern auch berüchtigt, weshalb das Konzert nur mit anschließender Diskussion stattfinden konnte, in der die Musiker ihre Texte verteidigen mussten, die den DDR-Alltag und den politischen Mief der Zeit mehr oder weniger unverblümt thematisierten. Nur kurze Zeit später durfte Renft nicht mehr in der DDR auftreten, Bandmitglieder wurden verhaftet und fanden sich über kurz oder lang in der Bundesrepublik wieder. Cäsar blieb bis 1989, gründete mit Karussell eine weitere große DDR-Rockband und gastierte später immer wieder in der Moritzbastei. Die Bands trugen jetzt seinen Spitznamen im Titel, das Bild am Anfang des Artikels stammt aus den 1980er Jahren (wie die Stulpen des Rhythmusgitarristen verraten).

Veranstaltet wird das Konzert übrigens vom Anker e.V., der inoffiziellen Nachwende-Wohnstube von Renft im Leipziger Norden, die aufgrund der umfassenden Rekonstruktion nicht für Veranstaltungen genutzt werden kann.

/ Autor: torstenreitler

Das sind Leipzigs Bands des Jahres 2017

Leipzigs Bands des Jahres 2017 stehen fest. Here we go, in alphabetischer Reihenfolge.

Atlas Bird

Sie werden als shooting stars der dunklen Pop/Rock-Szene gehandelt, und zwar überregional. Am Ende war es die knappste Entscheidung – Sarah Lesch und Karl die Große konnten nur einen Hauch weniger Stimmen auf sich vereinen. Deshalb seien auch beide hier ausdrücklich genannt.

Trettmann

Ganz ehrlich – mich hat es gewundert, dass er nicht schon im vergangenen Jahr den Preis bekommen hat. In diesem Jahr geht allerdings ohne ihn gar nichts – sein Album „#DIY“ ist das erfolgreichste Release aus Leipzig seit Jahren.

White Wine

Das gab es noch nie – White Wine werden zum zweiten Mal als Band des Jahres ausgezeichnet. Ihr neues Album „Killer Brillance“ ist gerade erst erschienen. Wir hoffen, dass sie diesmal Zeit für eine live performance bei der Preisverleihung haben.

Noch ein bisschen Statistik zur Expertenjury: Angeschrieben wurden 162 Musiker, Journalisten, Labelbetreiber, Verlage, Booker, DJs und bekannte Aktive der Leipziger Szene. Nominiert wurden insgesamt 65 Leipziger Bands und Projekte, die symbolische 5-Prozent-Hürde (mindestens 3 Nennungen) haben 13 Nominierungen geschafft.

Der Publikumspreis wurde wieder per Onlinevoting verliehen. Nominiert waren Far or Near, Flynn, Jody Cooper und Last Chapter. Es wurden 760 Stimmen abgegeben, und der knappe Sieger mit 33 Prozent der Stimmen (vor Far or near, die 31 Prozent der Stimmen bekamen), heißt:

Last Chapter

Die Preise werden am 19. Januar 2018 in der Halle D überreicht im Rahmen der Gala „Der Grosse Preis – Leipzigs Bands des Jahres 2017“. Dann werden nicht nur, aber hoffentlich viele der Preisträger live zu sehen sein. Wir bleiben gespannt!