/ Autor: torstenreitler

Rock´n´ Roll von hinten

Am Freitag erfuhr ich gegen 19.00 Uhr, dass ich beim Konzert an der Kasse nicht gebraucht würde, da jemand anderes vom Team eingeteilt worden wäre. Nun ja, habe ich mir gedacht. Was fange ich an mit dem angebrochenen Abend?
Da ich gerade einen Konzertfoto-Diskurs mit unserem Webadministrator und Fotograf im Zweitleben Daniel Stefan pflege, ich dazumal meine Kamera gerade im Büro hatte, schopfte ich das Pack bei der Gelegenheit, um ein paar Gigabeit Bühnenlicht auf die Speicherplatine zu brennen.

Da die Nachfrage nach dem deadpool mit Disillusion, Agrypnie und Dioramic enorm war und ich nicht so der Typ bin, der sich gerne durch angeschwitzte Metaller schlängelt, habe ich von meinen Privilegien Gebrauch gemacht und mich ein wenig hinter der Bühne herumgedrückt. Hier die Ausbeute.

Zuerst ein paar Bilder von Dioramic. Sehr sportlicher Math-Core. Mein Gott, ich könnte mir nicht die Hälfte der Breaks merken, die die Jungs in zwei Minuten spielen. Auch optisch sehr ansprechende Combo: Der Sänger pflegte eine Atomaten-Gestik, der Bassist schien direkt aus dem Schtetl zu kommen, hinter dem Keyboard stand der geheime dritte Mitglied von M.G.M.T. und an den Drums klapperte niemand geringeres als Damon Albarn. Wie gesagt, rein optisch.

[mygal=diroamic]

Disillusion zu fotografieren war allein wegen der Nick-Cave-igkeit des Sängers sehr reizvoll. Der neue Live-Gitarrist klatschte sogar die Hände über dem Kopf (gab es sowas bei Disillusion schon immer? So Stadionrockerei? ). Egal, die Leute machten mit, gab ein hübsches Motiv. Da ich nachmittags ein wenig Zeit hatte, habe ich auch den Soundcheck fotografiert. Und ein bisschen backstage, genau eine Minute, bevor die Show startete.

[mygal=disillusion]

Insgesamt ein sehr schöner Abend für einen wie mich, der für Metal taube Ohren hat.

2 Kommentare

  1. Pingback: Basteiblog » Montagspresseschau: Dioramic, Agrypnie & Disillision.

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