/ Autor: torstenreitler

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Was für eine Überschrift… Den Artikel dazu und das Datum, an dem er veröffentlicht wurde, findet ihr beim Umblättern.

„Junge Leute, die neben ihrer Arbeit, dem Studium, bisweilen auch am Schreibtisch, sitzen, um selbst Gedichte oder Geschichten zu schreiben, gibt es wie überall auch an der KMU. Der „Durstige Pegasus“, die erste Veranstaltungsreihe des FDJ-Studentenklubs Moritzbastei, bietet ihnen die Gelegenheit, ihre Schöpfungen einem interessierten Publikum vorzutragen, ihre Wirkung zu probieren. Dabei geht es nicht drum, Ausgereiftes anzubieten, sondern zu provozieren – Zustimmung oder Widerspruch, auf jeden Fall aber Meinungen. Das ist auch Absicht einer kleinen Sammlung, für die einige aus dem bisher in der Moritzbastei Vorgetragenen ausgewählt wurde. Wir wollen euch mit dem vorliegenden Heft (aus dem UZ in Kürze Auszüge veröffentlichen wird) zu denken geben, zu schmunzeln und auch eine Anstoß, es selbst einmal mit dem Pegasus zu versuchen.

In den Ankündigungen des „Durstigen Pegasus“ werden neben Lyrik, Liedern und Prosa auch Diskussionen versprochen. Zu den Akteuren kann sich also jeder zählen, der die Veranstlatungen in der Basei besucht. Da meist nicht nur der Pegasus durstig ist, gibt es auch Bier und zur Stärkung des Leibes Schmalzstullen kredenzt. Das gibt dann sicher auch die Kraft, einige Aufbaustunden in der Bastei zu erbringen. Zu all dem wünschen wir euch viel Freude.“
J. Wisotzki

Richtig geraten! Der Artikel erschien in der „Universitätszeitung“ (UZ) vom 25. 4. 1976. Der Ankündigungstext liegt gar nicht so weit neben dem, was der Pegasus heute bietet. Volly Tanner, seines Zeichens Moderator der aktuellen Veranstaltungen und Jochen Wisotzkis „Erbe“, hätte ihn natürlich ein wenig kämpferischer formuliert…

Am kommenden Montag sind übrigens Natalie Amelung, Claudia Thoß, Larry Warner & Hauke von Grimm zu Gast beim Pegasus. Gut Flug!