/ Autor: josephine

Hausaufgaben.

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Da aus unserem Technikbereich immer die schönsten Knobeleien stammen, hier mal wieder ein Beitrag aus der Kategorie „Heimwerkern in der MB“.
Unsere Techniker Aiva und Jochen ziehen gerade in ein neues Büro. Die schwierigste Aufgabe – gleich nach dem Verlegen eines dunkelblauen Teppichs an zugegeben etwas unregelmäßiger Wandstruktur des Gemäuers – ist das Einpassen eines Schreibtischs. Der soll aus zwei Schenkeln bestehen und über Eck laufen.

Da den meisten Ecken in der MB die Bezeichnung „90°“ nicht wirklich geläufig ist, stellt das Zuschneiden der Schreibtischplatten natürlich eine besondere Herausforderung dar.

Ein Grund genug, euch mal wieder eine kleine Knobelei per Blog zukommen zu lassen. Rick hat als alter Mathe-Hase natürlich alle Formeln aus dem Effeff parat gehabt, das Ergebnis ist trotzdem jedes Mal ein neuer Winkel.

Am Bild oben könnt ihr erkennen, wie´s aussehen soll.

So, jetzt die Frage des Abends: Welche Werte müssen noch ermittelt werden und wie lautet die Formel, um den Winkel der Ecke zu berechnen?

Zusatzfrage: In welchem Winkel schneidet man die Platten am besten zurecht?
Ein kleiner Hinweis noch: Die gegenüberliegende Wand ist gelb und auf der rechten Ecke des rechten Schreibtischschenkels soll eine Blumenvase stehen.

Damit ihr seht, dass das Thema wirklich brennt, hier ein Bild vom provisorischen Schreibtisch.

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Ja, den teilen sich zwei Leute.

Und: Ja, ich habe Probleme mit maßstabsgerechtem perspektivischen Zeichnen.

Edit vom 26.11.2008:

Thomas hat´s in den Kommentaren ja schon gesagt: Die Diagonale zwischen den beiden äußersten Punkten muss gemessen werden.

Darauf lässt sich dann die Höhe entweder konstruieren oder errechnen.

Wir haben den 90°-Winkel der Höhe für beide Dreiecke sowie die jeweils gegenüberliegende Seite und wissen, an welcher Stelle die Höhe die Diagonale des großen Dreiecks zerteilt.

Leider hab ich die Werte für die Diagonale nicht mehr in Erfahrung bringen können, ihr müsst mir das jetzt also einfach glauben.

Hier nun das Bild vom Endergebnis. Naja. Nächstes Mal wird doch mit Bauschaum und Feile gearbeitet…

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In Kategorie: Allgemein

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10 Kommentare

  1. Näääjjj. Das geht eben nich. Die Wand hat keinen 90°-Winkel. Der Schreibtisch würde dann quasi nach außen hin immer weiter in Raumesmitte ragen…oder so.
    Was denn los hier – hat keiner verschlepptes Wissen aus dem Mathe GK?!

  2. Philipp

    Uri Geller = Wand gerade + 2x45Grad pro Platte = 90Grad wie Wand + zusammenschrauben + Blumenvase = fertsch

    So einfach ist das.

  3. Jayjay

    Na, das könnte man auch untheoretisch lösen…

    Man lege die 180er Platte auf den Fußboden, also die von der der Ecke nach links und die 140er von der Ecke nach vorne so lt. Zeichnung hin. Die Platten müssen natürlich an der Wand anliegen!
    Die Platten werden sich dann doch wohl (weil noch rechteckig) überlappen…

    Nun nehme man einen geraden Anschlag und ziehe einen Strich von der Ecke der Wand passend zu Ecke der beiden Platten, die in den Raum reinragen.
    Das wird dann die Schnittkante, welche dann auch noch auf beiden Platten gemittelt ist.

    Alternativ schneide man erst eine Platte zu und lege den Spass wieder hin, um die zweite Platte nachzuzeichnen.

    BTW: Es gibt Klammern um Arbeitsplatten untendrunter fest aneinander zu klemmen. Frag mich nicht nach der Artikelbezeichnung – entfallen. Hilft aber sehr gut

  4. Okay, DAS wäre auch meine Variante gewesen. Problem an daran ist nur, dass der Winkel der Ecke an in jeder Höhe anders ist ;]
    Es geht aber wirklich auch rein rechnerisch. Dass das nicht die beste Variante ist, zeigt ein Foto, dass ich in Kürze hier einstellen werde. Bitte um Geduld – der Schreibtisch steht nämlich mittlerweile.

    ABER: Wir hätte eure Hilfe wirklich gebraucht…

  5. JayJay

    …ihr habt wohl _richtig_ schiefe Wände.

    Für das nächste Mal empfehle ich dann eine Schmiege.
    Damit sind dann auch eure Wände in den Griff zu bekommen. 🙂

  6. Thomas

    Dummerweise benötigt man drei Größen um ein Dreieck eindeutig zu beschreiben. Aus Technikerkreisen ist mir aber zugetragen worden, dass man noch die lange Seite des sich theoretisch bildenden Schreibtischdreiecks gemessen hat. Danach haut man Pythagoras rein, nimmt noch ein wenig Cosinus oder Sinus (je nach Geschmack), rührt einmal kräftig um und kommt zu dem Ergebnis welches Philipp schon hatte, nämlich FERTSCH. Nur die Blumenvase kürzt sich vorher raus.

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