/ Autor: rick

Burn down the disco!

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DJ-Beschimpfung ist ja ein sehr beliebter Sport geworden. Und aus sehr vielen Gesprächen mit sehr vielen DJs und ebenso vielen Gesprächen mit ebensovielen Disko-Gängern weiß ich, daß es oft ein tiefes (und gerne auch gepflegtes) Unverständnis zwischen beiden Gruppen gibt. Aber es gibt so Dinge (in neudeutsch: „no gos“), welche unmöglich unkommentiert bleiben dürfen und eben leider auch Folgen haben.

Und während ich noch so sinniere, ob das Leben immer vernünftig sein muss, erfahre ich, daß ein Gast der Moritzbastei einen DJ der derselben Location als „Mongo“ bezeichnet hat. Dieser „Gast“ hat das nicht einfach nur gesagt – nein, er hat´s auf einen der Zettel geschrieben, welche „eigentlich“ für die Musikwünsche da sind.
Diese Zettel sind auch schon seit ewigen Zeiten das Schlachtfeld, auf dem der Kampf Gast vs DJ tobt! Bislang ohne Sieger oder Verlierer. Das ist jetzt irgendwie anders.

„Verschiedener Meinung sein“ ist das eine; Beleidigungen auf Nazi-Niveau sind das andere.

Wer also in der MB einen Musikwunsch hat, wird angehört werden (so er dem DJ auch nur einen Rest an Respekt entgegen bringt). Und wer abläuft oder blöd angequatscht wird, der darf und sollte Kritik üben! Wer sich aber verhält wie der bummelletzte Wichser, Andere beleidigt auf dem geistigen Niveau eines Dorfteichs und dann noch nichtmal die Eier hat, das Auge in Auge zu tun, der sollte kacken gehen. Der Song würde zwar ganz schön holprig klingen, aber Morrissey hätte ja auch singen können „or provincial towns you jog ‚round / hang the guest, hang the guest, hang the guest“

Epilog: Leider werden jetzt nicht mehr auf allen Floors bei ALL YOU CAN DANCE Wünsche angenommen. Und ich kann´s verstehen.

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