/ Autor: josephine

Ein Tusch! Ein Tusch!

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Zwei grundlegende Eigenschaften sind den meisten MB-Mitarbeitern gemein.

Erstens: Sie nutzen jede Gelegenheit, aus den lichtfernen Büros hinaus in die Sonne zu reisen.

Zweitens: Sie verfolgen das Schaffen und Walten „ihrer“ Künstler mit regem Interesse.

Aus diesen Gründen sind Theater- und Ausstellungs-Guru Lutz und meine Wenigkeit am Freitag nach Erlangen gefahren.

Dort fand am vergangenen Wochenende nämlich der Comic-Salon statt. Der wilde Mix aus Comicmesse, Workshops, Comicausstellungen, Vorträgen undundund gibt sich alle 2 Jahre die Ehre und wird gekrönt von der Verleihung des Max- und Moritzpreises.

Dieses Jahr ging dieser Preis in der Kategorie „Bester deutschprachiger Comic-Künstler“ an Anke Feuchtenberger.

Die Berliner Künstlerin hat mittlerweile eine internationale Bekanntheit erreicht, die für zeitgenössische deutschsprachige Comickünstler eher unüblich ist.

Sie unterrichtet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

In den Jahren 1995 und 1998 war sie mit einer Ausstellung in unserem Café Barbakane zu Gast. Es freut uns daher ganz besonders, dass wir ihr hier zu dieser Auszeichnung aufs Herzlichste gratulieren können!

So. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, mal wieder die hiesigen Comic-Dealer nach ein wenig Input zu durchforsten, dem kann ich zum Beispiel Anke Feuchtenbergers 3 Bücher um die „Hure H“ als kleinen Einstieg in ihr Oevre empfehlen.

„Bester Comic-Strip“ wurde übrigens „Flaschko – der Mann in der Heizdecke“ von Nicolas Mahler. Der war zwar noch nicht bei uns, aber man wird ja träumen dürfen…

Hier sei euch übrigens „Kunsttheorie versus Frau Goldgruber“ sowie der weiterführende Band „Zumutungen der Moderne“ ans Herz gelegt.

Meister Mahler saß übrigens am Buchstand, just als ich das letztere Buch erwarb. Beim nächsten Besuch in Erlangen trau ich mich dann hoffentlich, ihm was zum Signieren unterzuschieben.

Das sähe dann in etwa so aus (wieder billiges Plagiat… Copyrights, ihr wisst schon…):

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Achachach… das wird toll.

In Kategorie: Allgemein

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http://puvoproductions.wordpress.com/

3 Kommentare

  1. Tja und es war noch ganz viel mehr los in Erlangen am Comic-Salon. :o)

    http://diebiblyothek.eu

    Und ihr wollt Mahler? Ich kann ja mal mit ihm reden. ;o) Er macht aber keinen Mainstream. Will ich nur anmerken.

    Die Ly

  2. Schöner Beitrag!

    Ärger mich grad ein bisschen, dass ich die Pomme d’amour-Ausstellung nicht gesehen (übersehen?!) hab. Wir waren ganz in der Nähe am Freitag…

    Und zum Thema Mainstream – das ist nur wirklich weder Auswahl- noch Ausschlusskriterium 😉

  3. Tja, am 25. Juli ist die Pomme d’amour Ausstellung in Hamburg in der Linda zu sehen, allerdings ohne die sieben Dia-Projektoren und ohne den Baum mit der Bank. Die haben da nicht genug Platz. ;o) Es wird aber sicher eines Tages die Gelegenheit geben die Ausstellung in Gänze noch einmal sehen zu können. Eventuell nächstes Jahr im April am Fumetto in Luzern.

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