/ Autor: torstenreitler

Fünf Fragen an: René Marik

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Heute Teil zwei unserer Fragestunde für die CABINET-Preisträger. An der Reihe ist René Marik, der am Sonntag den Preis in der Kategorie Comedy überreicht bekommen wird.

Um euch ein wenig auf den Künstler einzuswingen zitieren wir wieder die Jury aus ihrer Begründung, warum René und kein anderer den CABINET-Preis in diesem Jahr verdient:
„Der Puppenspieler René Marik, auch bekannt als Don Mercedes Moped in der Show „Torpedo Royal“, spielt nicht nur mit seinen Puppen, sondern mit allen Formen, die das Theater bietet. Als Schauspieler kennt er diese nur zu gut. Mit seinem legendären Maulwurf, dem Frosch Falkenhorst und dem Bärchen Kalle dramatisiert und persifliert
er und führt die großen Posen vor.“

René spielt aber nicht nur puppen und schau, sondern auch Gitarre. Als solcher hat er natürlich eine myspace-Seite, und die ist grafisch wirklich spektakulär! *klick* 😉

Aber halten wir uns nicht länger auf, hier sind seine Antworten:

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Frage: Endlich Cabinet-Preisträger! Was bleibt jetzt noch zu Erreichen im Leben?
Antwort: Endlich mit dem Rauchen auf zu hören – und das ist tatsächlich ernst gemeint!

An welchem Punkt deines Lebens hast du gemerkt, dass du mit dem Lustig sein Ernst machen solltest?
Ich bin sehr gespannt, wann dieser Punkt kommt.

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass alle Witze dieser Welt sich auf genau 17 „Ur-Witze“ zurückführen lassen können. Wie lautet deiner Meinung nach Ur-Witz Nr. 8?
Die wissenschaftliche Behandlung von Witzen sollte man den Witzwissenschaftlern überlassen, ich halte mich da als Laie raus.

Die Globalisierung verschont auch den Kulturbetrieb nicht. Wie wehrst du dich gegen Billigwitzimporte aus Niedrig-Gagenländern wie, z.B., Brandenburg?
Gute Berliner Witzwertarbeit wird sich immer durchsetzen, da sollen die Brandenburger ruhig kommen.

Was ist wichtiger beim Texten: Dass du die Pointe treffend findest oder die Hoffnung, dass sie beim Publikum zündet?
Hage?

Morgen dann der Abschluss unserer kleinen Serie zum diesjährigen CABINET-Preis, freut euch auf den Erfinder des Expresschansons, Mario Tschirpke.