/ Autor: josephine

Liebgewonnene Gewohnheiten.

Am vergangenen Samstag zeigte sich einmal mehr: Alles richtig gemacht! Es ist mittlerweile über ein Jahr her, dass Shel Kapuso bei unseren ersten Moritzbastei Montagsdemos als Helden der Herzen hervorgingen (nicht zuletzt auch dank ihres wunderbaren Grußvideos in der letzten Runde) und bei uns seitdem schon zweimal spielen durften/konnten/mussten. Doch wozu in der Vergangenheit leben, wenn sie im Hier und Jetzt mit neuer Platte, neuem Gitarristen und in bester Spiellaune zugegen sind!

Der Abend begann etwas später als geplant und mit zunächst sehr überschaubarer Publikumspräsenz. Das änderte sich jedoch, als gegen 22 Uhr die ersten drei Lieder verklungen waren und alle, die Diskoeintritt bezahlt hatten, auch noch mit in die Veranstaltungstonne durften (tja, trotzdem Pech gehabt – die Zuspätkommer weil Geldsparer haben Haut verpasst. Das gab es nämlich gleich als zweites Stück).

Von da an blieb die Zuhörerzahl konstant, stand man angenehm auf Lücke und verfiel nach und nach dem Zauber von Shel Kapuso.

Eine reichliche Stunde spielten sich die Jungs durch ihr – nach eigenen Angaben – gesamtes Repertoire. Unter die Klassiker ihres ersten Albums „18 Versuche“ mischten sich die neuen Stücke, die auf jeden Fall neugierig machen auf das nächste Album. Es scheint rockiger zu werden – mag auch am neuen Gitarristen Roberto liegen. O-Ton eines Stamm-Hörers „Ich glaub die ham nen neuen Gitarristen. Oder war der schon immer so laut?“ Fügt sich auf jeden Fall prima ins Gesamtkonzept ein, auch wenn er bei einem Song doch noch mal die Beine im Backstage hochlegen durfte. Eine Woche Übungszeit vorm Konzert ist aber auch wirklich eine Herausforderung!

Zwischendurch gibt es immer mal wieder einen kleinen Plausch mit gut informierten Zwischenrufern und ein breites Grinsen unter der Mütze von Frontman Tilo und man merkt: denen macht das auch Spaß da oben.

Für eine Zugabe reicht der Liedgutvorrat dann glücklicherweise doch noch. Bemerkenswert, dass es noch Bands gibt, die ihre gesamte Schaffenspalette vorm geneigten Publikum ausbreiten können und irgendwie jeder Song hörenswert ist. Und dann war nach knapp 1 Stunde und 20 Minuten plötzlich alles wieder vorbei. Obwohl: Haut hätten sie schon noch mal spielen können. Damit es auch der Letzte begreift.

Torsten hat übrigens versprochen, Fotos vom Fotografen unseres Vertrauens Herrn Endruhn zu organisieren. Die gibt es dann hoffentlich auch bald hier zu sehen.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Am 27.10. spielen Diego, die uns ebenfalls über die Moritzbastei Montagsdemos ins Ohr gefallen sind. Wer schon mal reinhören möchte, hat hier Gelegenheit. Auch da gilt: Ihr zahlt nur den Diskoeintritt. Und: Die besten Lieder werden immer zuerst gespielt.

HA!

P.S.: Dickes Lob auch an die Klangkönigin Schrägstrich Phonofee hinter Mischpult.

In Kategorie: Allgemein

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