/ Autor: josephine

boys in back

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Heute mal eine Review von Mühli, mit dem ich mir grad das Büro teile. Er war vergangenen Freitag, 13.April, zusammen mit unserer bezaubernden ehemaligen Praktikantin Annett zum Dienst beim Girls In Front V zum Dienst eingeteilt. Und da Programmdienste bei uns stets auch Herzensangelegenheit sind, gibt´s hier die Einschätzung des Abends auf die Mütze:

Rock`n`Roll ist eine Männerdomäne! Böse Behauptung. Allerdings LEIDER. Zumindest ist das die Erfahrung meiner letzten 10 Jahre als Live-Musiker in eben diesem hart umkämpften Business. Ich freue mich ehrlich über jede Frau, die den Weg auf die Bühne findet (und dort etwas macht!). Schlechte Männerbands gibt es eh schon genug.

Zäumen wir das Pferd aber mal anders herum auf. Würde jemand ein „Boys-in-Front-Festival veranstalten?“ Vielleicht ich als MB-Praktikant…? So als Gegenstück zur Praktikantin 🙂

Die erste Band hieß Silent Sun: Tolle Sängerin mit Ausstrahlung und Stimme. Aber nehmt der Frau die Band weg. Weniger ist manchmal mehr…das Sprichwort kennt jeder Musiker.

Danach kam Kira: Hab ich blöderweise verpasst. Sorry Kira. Soll aber sehr gut gewesen sein. Musik der ruhigeren Sorte. Da hätte der Name „Silent Sun“ eigentlich vielleicht besser gepasst.

Dritte Band Jamboree: Diese Band hat schon bei Girls in Front I, Girls in Front II, Girls in Front III und Girls in Front IV aufgespielt. Warum weiß ich nicht. (Vielleicht gibt’s bei Rick ja MB-Abos für Bands – Ne Zehnerkarte für die Hälfte.) Jamboree hatten definitiv die beste Spielzeit und die größte Fangemeinde. Super Stimmung! Als Bonus gab`s noch einen Chilli-Peppers-Songs auf die Ohren. Auch wenn das Girl in Front eigentlich nicht so recht wollte, die Band spielte den Song einfach weiter. Klare Rollenverteilung??? Aber sie hat definitiv besser als Anthony Kiddies gesungen. Wir erwarten euch zu „Girls in Front VI“ wieder!

Letzte Band AnnA: Feinster Direkt-Pop! Ich mag so etwas eigentlich überhaupt nicht, aber die Anna`s waren echt toll. Von ihrer Bühnenpräsenz her lagen sie einige Meilen vor den anderen 3 Bands, und das, obwohl sie mit Abstand die Jüngsten waren. Ich wagte mich inklusive der ausführenden Ex-Praktikantin sogar in die erste Reihe. Leider war die erste Reihe nach dem Konzert gleichzeitig auch die letzte Reihe. Kaum noch jemand da von den 84 BesucherInnen. Schade für AnnA! Aber mir war`s egal.

Zum Abschluss noch eine kleine Rechnung: 1 Girl (Silent Sun) + 1 Girl (Kira) + 1 Girl (Jamboree) + 2 Girls (Anna) = 5 Girls in Front (umgeben von 9 Boys in Back)

Fotos vom Abend gibts übrigens bei leipzig-live!

In Kategorie: Allgemein

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