/ Autor: torstenreitler

Tanzmusik zum Vorlesen. Oder so.

Die Süddeutsche Zeitung, gerne neckisch „SZ“ genannt, hat im Jahr 2005 eine „Diskothek“ veröffentlicht. „Diskothek“ im Sinne von „Bibliothek“, denn die 1000 wichtigsten Songs aus 50 Jahren Popmusik werden hier von sich kompetent fühlenden Autoren dem geneigten Käufer ans Herz gelegt und – wie bei Journalisten so üblich – besprochen, dass die Heide wackelt.
Weil man sich das ja eigentlich nur ganz schrecklich vorstellen kann – da sitzen so ein paar Klugscheißer auf der Bühne und wollen einem verkaufen, warum dieses oder jenes Lied ganz doll dufte ist – hat uns einer der Herausgeber eine Mail geschrieben, was an dem Abend wirklich passiert. Lest weiter!

Am 1. September ist die Reihe auch bei uns zu Gast. Was da passieren wird, hat uns Johannes Wächter so beschrieben:

„Philipp Oehmke und Johannes Waechter sind die Herausgeber der SZ-Diskothek,einer 50-bändigen Buch/CD-Reihe zur Popgeschichte. Unterstützt von Bernd Begemann reisen sie durch die Lande, singen ausgewählte Lieblingssongs aus der SZ-Diskothek (zB People Get Ready, Don’t Fear The Reaper, Respect und Everything Counts), lesen einige Texte aus den Büchern und unterhalten sich mit dem Publikum über Höhe- und Tiefpunkte aus 50 Jahren Popgeschichte.
Außerdem spielt Bernd natürlich eigene Songs, so dass auch Begemann-Fans auf ihre Kosten kommen. Eine ungewöhnliche Mischung aus Musik, Witz und Chaos-Entertainment!“

Neu ist daran, dass Begemann auch singt und auflegt. Bernd wird ja Geschmack nachgesagt, woran nicht einmal die Zusammenarbeit mit Jasmin Wagner und Nino de Angelo etwas ändern konnte. (Ok, Nino de Angelo war fies. Das ist verjährt und veröffentlicht wurde ja wohl auch nichts, soweit ich weiss.) Als Entertainer ist er auf jeden Fall ne Wucht, das muss immer mal wieder gesagt werden.