Alle Artikel mit dem Schlagwort “Der Grosse Preis

/ Autor: torstenreitler

Das sind Leipzigs Bands des Jahres 2017

Leipzigs Bands des Jahres 2017 stehen fest. Here we go, in alphabetischer Reihenfolge.

Atlas Bird

Sie werden als shooting stars der dunklen Pop/Rock-Szene gehandelt, und zwar überregional. Am Ende war es die knappste Entscheidung – Sarah Lesch und Karl die Große konnten nur einen Hauch weniger Stimmen auf sich vereinen. Deshalb seien auch beide hier ausdrücklich genannt.

Trettmann

Ganz ehrlich – mich hat es gewundert, dass er nicht schon im vergangenen Jahr den Preis bekommen hat. In diesem Jahr geht allerdings ohne ihn gar nichts – sein Album „#DIY“ ist das erfolgreichste Release aus Leipzig seit Jahren.

White Wine

Das gab es noch nie – White Wine werden zum zweiten Mal als Band des Jahres ausgezeichnet. Ihr neues Album „Killer Brillance“ ist gerade erst erschienen. Wir hoffen, dass sie diesmal Zeit für eine live performance bei der Preisverleihung haben.

Noch ein bisschen Statistik zur Expertenjury: Angeschrieben wurden 162 Musiker, Journalisten, Labelbetreiber, Verlage, Booker, DJs und bekannte Aktive der Leipziger Szene. Nominiert wurden insgesamt 65 Leipziger Bands und Projekte, die symbolische 5-Prozent-Hürde (mindestens 3 Nennungen) haben 13 Nominierungen geschafft.

Der Publikumspreis wurde wieder per Onlinevoting verliehen. Nominiert waren Far or Near, Flynn, Jody Cooper und Last Chapter. Es wurden 760 Stimmen abgegeben, und der knappe Sieger mit 33 Prozent der Stimmen (vor Far or near, die 31 Prozent der Stimmen bekamen), heißt:

Last Chapter

Die Preise werden am 19. Januar 2018 in der Halle D überreicht im Rahmen der Gala „Der Grosse Preis – Leipzigs Bands des Jahres 2017“. Dann werden nicht nur, aber hoffentlich viele der Preisträger live zu sehen sein. Wir bleiben gespannt!

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: LAST CHAPTER

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Zum Abschluss der Vorstellungsrunde lest ihr die Antworten von LAST CHAPTER.

Welche Reaktionen wollt ihr bei den Leuten auslösen, wenn sie eure Musik hören?
Wir wollen, dass das Publikum ebenso, wie der Hörer zu Hause oder im Auto Bock bekommt. Das beschreibt es eigentlich am besten. Dieser „Bock“ beeinflusst die aktuelle Gemütslage (positiv).
Wenn du Last Chapter live hörst, sollst Du Bock bekommen, nach vorn zu kommen und mit uns zu feiern.
Wenn Du Last Chapter beim Sport hörst, schaffst du den Marathon in Bestzeit.
Wenn Du Last Chapter beim Lernen hörst, wird es definitiv eine 1,0
Wenn ihr Last Chapter beim Sex hört, werdet Ihr danach glücklich und verklebt einschlafen.
Mehr Beispiele?

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Wir wollen prinzipiell niemandem gerecht werden. Wenn wir ein Album schreiben, dann erstmal so, dass wir musikalisch- künstlerisch 100% dahinter stehen. Dass es den Leuten gefällt (oder bisher immer gefallen hat)- Jackpot!

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Als unendlich und unendlich facettenreich. Wir haben über die letzten Jahre sehr viele gute Leute aus dem den verschiedensten Bereichen der Leipziger Musikszene kennen und schätzen gelernt und es hört nicht auf.
An dem Punkt, an dem Du denkst, du müsstest jetzt eigentlich alle interessanten und coolen Musiker in Leipzig gesehen haben, geht die Tür auf und irgend ein neuer cooler Typ mit neuen Leuten und neuem Input entert die Party. So wird es, vor Allem auch musikalisch, nie langweilig.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?Die Leipziger sind sehr anspruchsvoll, du bekommst kein Publikum, wenn du scheiß Musik machst. Wenn du Dir dann aber deine Base erspielt hast, hast du bei den Heimspielen ein großartiges Publikum.
Schwierig ist es, sich nach längerer Abstinenz zurückzumelden. Das liegt aber einfach an der Fülle von Bands in unserem Sektor.

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Auf jeden Fall. Leipzig ist schon immer unsere Base und wird es immer bleiben.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Den großen Preis gewinnen. Dann erst werden wir im Frühjahr 2018 unser nächstes Album aufnehmen.

Für LAST CHAPTER abstimmen könnt ihr auf der Votingseite der Moritzbastei.

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: JODY COOPER

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Als dritter in alphabetischer Reihenfolge antwortet heute JODY COOPER.

Welche Reaktionen willst du bei den Leuten auslösen, wenn sie Deine Musik hören?
Ich möchte, dass die Leute die Musik genießen können, aber auch in den Texten einen tieferen Sinn finden. Viele meiner Songthemen (z.B. Depression, Selbstmord, Abhängigkeit) sollen überraschen aber gleichzeitig für das Publikum zugänglich sein.

Hast du einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem du dich leiten lasst?
Musik sollte etwas Positives sein, eine „Leiter für die Seele“, eine Kraft für Veränderung, etwas, das wir genießen können und das uns gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Wenn ich das mit meiner Musik erreichen kann, bin ich an meinem Ziel.

Wie erlebst du die Musikstadt Leipzig?
Leipzig hat zwei (musikalische) Seiten: die klassische Seite mit ihrer langen und reichen Tradition und Geschichte. Andererseits gibt es die alternative Szene mit Rock- und Punkmusik sowie Elektronik und Jazz. Natürlich gibt es noch viele Facetten dazwischen; alles findet hier seine Nische. Diese bunte Vielfalt macht Leipzig zu einer besonders bunten und interessanten Kulturstadt.

Was gefällt dir an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für dich?
Ich mag, dass die Musikszene relativ klein ist, so dass wir Musiker uns untereinander kennen. Es gibt hier kein so starkes Gefühl der ständigen Konkurrenz. Die größte Herausforderung für mich ist es, eine loyale Fangemeinde aufzubauen und zu erweitern.

Siehst du  eine Perspektive für deine Arbeit in Leipzig?
Auf jeden Fall! In den 4 Jahren, seit ich in Leipzig bin, habe ich mich relativ gut in die hiesige Szene eingelebt und viele Kontakte geknüpft. Besonders mit meiner Covermusik bin ich bereits ziemlich erfolgreich und habe u.a. schon in diversen etablierten Bands gespielt. Jetzt möchte ich mich vor allem auf meine eigene Musik konzentrieren und mich auch damit hier richtig etablieren.

Was sind deine nächsten Ziele?
Ich möchte mit meinem aktuellen Album und meiner eigenen Band in ganz Deutschland sowie Europa auf Tournee gehen und damit vor allem durch Festivals und Support-Slots bekannter werden. Am 01.12. veröffentliche ich außerdem mein erstes professionelles Musik-Video zu einem der Songs auf dem Album.

Für JODY COOPER könnt ihr eure Stimme auf der Votingseite der Moritzbastei abgeben.

Morgen stellen sich  LAST CHAPTER vor.

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: FLYNN

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Dem Alphabet nach folgen heute FLYNN.

Welche Reaktionen wollt ihr bei den Leuten auslösen, wenn sie eure Musik hören?
Mit unserer Musik wollen wir Leute bewegen, körperlich wie auch emotional. Wir
versuchen sie also stets mitziehend und tanzbar zu gestalten. Wenn die Zuhörer aber
einen tiefgreifenderen Blick wagen, so werden sie Texte zum Mitfühlen und -erleben
entdecken.

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Wir wollen uns vor nichts verschließen: was uns musikalisch gefällt, machen wir. Dabei
schauen wir nicht nur nach Inspirationen in der Popmusik, sondern bedienen uns auch
ohne Scheuklappen an anderen Musikstilen.

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Leipzig ist vielfältig, offen und häufig auch musikalisch experimentierfreudig! Nahezu jeder
kann sich hier in der Kunst entfalten, Grenzen gibt es kaum. Trotz wachsender Großstadt
ist es toll, dass hier, gerade in der Musikszene, nahezu jeder jeden kennt. Das erleichtert
es uns, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft/-szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?
Sehr positiv fällt uns immer wieder die Genre-Vielfalt auf, die jeder Musikliebhaber in einer
der vielen Locations aus- oder erleben kann. Leider ist aber ein abnehmender Trend bei
den kleinen Szene-Clubs und den möglichen Proberäumen vernehmbar, was jungen
Bands teilweise die Grundlage für das Sammeln von Erfahrungen nehmen kann.

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Leipzig wird definitiv unser Hauptarbeitsort bleiben, da wir uns nirgendwo anders so ein
hervorragendes Netzwerk an Mitmusikern und talentierten Freunden vorstellen könnten.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Aktuell stecken wir mitten in den Vorbereitungen für die Veröffentlichung unserer EP und
dem Drehen zugehöriger Musikvideos. Außerdem freuen wir uns darauf, das Material
endlich auf möglichst vielen Bühnen präsentieren zu können!

Für FLYNN abstimmen könnt ihr auf der Votingseite der Moritzbastei.

Morgen geht es weiter mit JODY COOPER.

/ Autor: torstenreitler

In eigenen Worten: FAR OR NEAR

In jedem Jahr suchen Moritzbastei und WERK2 Leipzigs Bands des Jahres. Auch 2017 soll DER GROSSE PREIS wieder verliehen werden. Über die Auszeichnung in der Kategorie PUBLIKUM entscheidet natürlich  – IHR!
In dieser Woche stellen sich hier die vier Kandidaten in ihren eigenen Worten vor. Dem Alphabet folgend beginnen FAR OR NEAR.

Welche Reaktionen wollt ihr bei den Leuten auslösen, wenn sie eure Musik hören?
Unsere Musik ist für den neugierigen Hörer, der noch etwas entdecken will zwischen heftigem Kopfnicken, sich fallen lassen und Eintauchen.

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Nach langem Experimentieren haben wir herausgefunden, dass wir zu dritt sehr gut harmonieren und uns am liebsten von uns selbst leiten lassen. Von Themen, die uns und unsere Mitmenschen betreffen, auch Gefühlswelten in allen Facetten. Dabei ist es uns wichtig, dass die Musik eben genau das transportiert und nicht irgendein „erfolgsversprechendes Produkt“ darstellt.

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Wir nehmen Leipzig als ein sehr offenes und pulsierendes Pflaster wahr für jedes Musikgenre, als auch alle anderen Künste.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?
Wir empfinden es als sehr positiv, dass immer mehr Menschen ihr kreatives Potenzial entdecken und mutige und interessante Projekte aus dem Boden sprießen. Manchmal entsteht der Eindruck, dass diese Vielfalt es einem selbst nicht unbedingt einfach macht. Aber hey – wer will schon „einfach“?!

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Aber klar. Wir fühlen uns hier und in der Szene sehr wohl.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Nach einer intensiven Phase, in der wir unser Debutalbum „Aporia“ im April 2017 veröffentlicht haben, organisieren wir jetzt Konzerte für kommendes Jahr, wir möchten auch Festivals spielen. Außerdem sind wir auf der dringenden Suche nach professioneller Hilfe im Booking-Bereich, um weiterzukommen.

Für FAR OR NEAR abstimmen könnt ihr auf der Votingseite der Moritzbastei.

Morgen geht es weiter mit FLYNN.

/ Autor: torstenreitler

Sound of Leipzig 2017 (pt. 2)

Hier folgt der angekündigte zweite Teil unserer kleinen Übersicht über Veröffentlichungen und Aktivitäten Leipziger Pop-Rock-Whatever-Musikprojekte der letzten 12 Monate. Warum? Lest ihr im ersten Teil und auf der Titelgrafik. Leipzig sucht seine Bands des Jahres 2017, und wir sind gespannt, wie sich Publikum und Jury in den kommenden Wochen entscheiden werden!

Wir machen weiter mit den Buchstaben K-W.

Karl die Grosse  – „Dass ihr Superhelden immer so übertreibt“, Album. Ein Video seht ihr hier.

Kritikal27 – „Reinweißgold“, Album. Auch hier gibt es ein Video.

Liitto – „Hirta“, Album. Hier ihr Video.

Lingua Nada – Split LP mit Naada. Ein Video gibt es auch.

Lizzy McPretty im Swingerclub – „Diggin for gold“, Album. Auch sie findet ihr auf youtube.

Lot – „Der Plan ist übers Meer“, Album. Sein Video seht ihr hier.

MAFA – „Bienenstock, Bitch!“, EP. Dazu gibt es gleich mehrere Videos, z.B. dieses hier.

Mallorca – „Mallorca“, EP. Sie findet ihr auf soundcloud.

Me and oceans – „MIR – Briefe an Yuri“, Album. Ein Video könnt ihr hier sehen.

Micronaut – „Forms“, Album. Auch er hat ein Video am Start.

Peter Piek – „+“, Album. Na klar gibt es ein Video!

Ralph Schüller – „Sterne hoch“, Album. Ein Livevideo.

REITLER *- „Es geht mir gut“, Album. Das Video zum Titelstück.

SAFI – „Alle laufen“, Single und Video.

Sarah Lesch – „Da draußen“, Album. Dazu gibt es auch ein Video.

Trettmann – „#DIY“, Album. Ein Video.

White Wine – „Killer Brilliance“, Album. Zum Titelstück gibt es ein Video.

Widerstand der Dinge – „Du kannst es finden“, Single und Video.

Viel Vergnügen beim Hören, Entdecken, Informieren!

PS: Wenn ihr meint, diese oder jene Band oder MusikerIn waren vergangenes Jahr der Oberhammer und dürfen keinesfalls bei einer solchen Übersicht fehlen, dann schreibt sie uns in die Kommentare!

Hier noch einmal der Link zu den Buchstaben A-J.

*Offenlegung: In dieser Band spielt der Autor dieses Beitrags.

/ Autor: torstenreitler

Leipzigs Bands des Jahres 2017


Was geht 2017 musikalisch in Leipzig? Das fragen wir euch und alle, die sich für die hiesige Szene stark machen. Die aufregendsten, spannendsten, vielleicht auch besten MusikerInnen der Stadt werden gesucht, um sie als „Leipzigs Bands des Jahres 2017“ zu ehren.

Jeder kann sich einbringen und mitbestimmen. Bist Du Musiker und bereit, die Leute vom Hocker zu reißen? Dann bewirb Dich mit Deinem Projekt bis zum 24. September 2017 für das Publikumsvoting (alle Details findest Du auf unserer Homepage). Die Publikumspreisträger der letzten drei Jahre hießen übrigens Karl die Große, Emily`s Giant und Lizzy McPretty im Swingerclub.

Wer den Grossen Preis des Publikums gewinnen soll, entscheidet ihr zwischen dem 9. und dem 22. Oktober. Dann könnt ihr für euren Favoriten unter den vier Kandidaten abstimmen, die wir aus den Bewerbungen für das Onlinevoting ausgewählt haben.

Die Preisübergabe mit Livekonzerten der Sieger und Gästen findet wie immer im WERK2 statt, und zwar am 19. Januar 2018.

Auf unserer facebook-Seite werden wir in den nächsten Tagen und Wochen einen kleinen Überblick darüber geben, was 2017 in Leipzigs Band- und Musikszene so passiert ist. Ihr könnt uns dort natürlich auch kontaktieren und auf neue oder eurer Meinung nach spannende MusikerInnen, Projekte oder Bands hinweisen!

Wir freuen uns auf eure Beteiligung und sind gespannt auf Leipzigs Bands des Jahres 2017!

/ Autor: torstenreitler

No satisfaction

white wineLeipzigs Bands des Jahres 2016 heißen BARU, SHED BALLET und WHITE WINE. Ermittelt wurden sie von 150 Menschen, die alle ihre Rolle in der Musikszene Leipzigs spielen. Der Publikumssieger wurde im Onlinevoting ermittelt, knapp 300 Menschen für LIZZY McPRETTY IM SWINGERCLUB.

Hunderte Telefonate, Emails, Facebookposts. Anzeigen und Artikel in allen (?) wichtigen (?) Printmedien dieser Stadt. Beiträge im Radio und in den maßgeblichen Blogs.  Die Bands laden ihre Fans ein. Große City-Light-Poster in der Innenstadt. Plakatierung in den Szenevierteln.

Im Vorverkauf dann 20 Tickets, an der Abendkasse ca. 40. Eingeladen waren ca. 100 Menschen aus dem Umfeld der Bands und aus der Musikszene Leipzigs. Gekommen sind davon etwa 50.

So feierten dann etwas mehr als 100 Menschen Leipzigs Bands des Jahres. Der Abend war rund, die Moderatoren Christian Meyer und Hendryk Proste machten einen super Job. JUNE COCO und JULIUS FISCHER als special guest lieferten überzeugende Performances. Der Entertainmentfaktor stimmte. So ähnlich sah das auch die LVZ in ihrer Rezension.

Aber ist das unser Anspruch? Ein netter Abend für vier Bands und zwei Handvoll Leute?

Nein.

Das war nicht genug. We could’nt get no satisfaction.

Was ist verdammt nochmal das Problem? Will das Publikum dieser Stadt seine besten Bands und Künstler nicht feiern? Ist die Idee, Bands und Künstler zu würdigen, zu lobpreisen, zu wertschätzen, nicht von dieser Welt? Naiv, dumm, aus der Zeit gefallen? Wir sind betriebsblind. Also sagt es uns: Woran hat es gelegen?

Danke.

Christian Meyer, Hendryk Proske © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / Moritzbastei
/ Autor: torstenreitler

Du hast die Wahl (4/4): MAFA

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In dieser Woche stellen sich im Basteiblog vier Bands vor, von denen einer den „Grossen Preis“ als „Leipzigs Band des Jahres 2016“ einheimsen wird.  Warum? Weil Du (genau Du!) das so entscheiden wirst. Genauer: Mitentscheiden, bei der Wahl des Publikumssiegers, der traditionell in einem Onlinevoting ermittelt wird.

Wir haben allen vier Kandidaten einen kurzen Fragebogen geschickt, die Antworten von  MAFA lest ihr heute:

Warum macht ihr die Musik, die ihr macht (und keine andere)?
Wir waren früher immer beim Bingo. Dort sind wir aber rausgeflogen, weil einer von uns nicht so ein guter Verlierer war, wie es unserer Weisheit angemessen sein sollte. Wer von uns Beiden das war, ist egal. Wir brauchten etwas anderes. Wir haben den gleichen Vater, aber drei verschiedene Mütter. Von denen spielte die eine Harfe, die andere Triangel bei einer Metal-Band und die dritte ist Rapperin. Unsere Musik ist letztendlich ein gescheiterter Versuch, es allen dreien gleichzeitig recht zu machen.

Habt ihr einen Anspruch, eine Maxime, ein Ziel, von dem ihr euch leiten lasst?
Wenn wir groß sind wollen wir gemeinsam mit Tina Turner im Vorprogramm von Justin Bieber “Cose Della Vita“ singen. Und zwar mit Flirt. So schön ungezwungen wie Eros Ramazotti im Musikvideo.

Wie erlebt ihr die Musikstadt Leipzig?
Artenvielfältig.

Was gefällt euch an der hiesigen Musiklandschaft / -szene, wo liegen Schwierigkeiten für euch?
Entgegen aller Behauptungen ist Leipzig nicht Berlin und wird dieses in den nächsten 10 Jahren bestimmt nicht als Musik-Hauptstadt ablösen. Aber die Stadt ist im Wandel. Analog zur wirtschaftlichen und deflationären Entwicklung keimen gegenwärtig neue Strukturen in Club-, Konzert- und Labellandschaften auf. Wer dieser Tage gute Musik macht und seine Fäden richtig spinnt, hat die nächsten Jahre gut was zu ernten. Das stand auf einer Toilette in unserer Stammkneipe. Wir wissen natürlich von solchen Dingen nichts.

Seht ihr eine Perspektive für eure Arbeit in Leipzig?
Wenn, dann in Leipzig.  Die Menschen sind bereit für uns.

Was sind eure nächsten Ziele als Band?
Das letzte Album ging echt gut durch die Decke. Wir wissen nicht, was wir mit der vielen Kohle machen sollen. Meistens stecken wir die Erlöse in einen Fonds für junge Millionärssöhne, die sich von ihren Eltern emanzipieren und auf eigenen Beinen stehen möchten. Umso mehr Hunger wir haben, desto besser ist die Musik. Das haben wir schon mal zu Geheimtipp Leipzig gesagt. Aber da unserer Bescheidenheit uns so vollkommen macht, zitieren wir uns gerne selbst.

Wenn Du MAFA Deine Stimme geben möchtest, dann kannst Du das hier tun: Zum Voting.