Alle Artikel in der Kategorie “MB-Aktuell

Aktuelle Nachrichten und Hinweise, die Moritzbastei betreffend.

/ Autor: torstenreitler

Wappen hier los?

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Veränderungen tun gut. Auch, wenn man wie die Moritzbastei zielstrebig auf seinen 500. Geburtstag zusteuert.  Mit der Anbringung des originalen Wappensteins im Oberkeller fand die Sanierung der Außenmauern der Moritzbastei ihren Abschluss. Im Zuge der Sanierung, die im Wesentlichen von 2009-2013 erfolgte und die Bastei wieder vor eindringendem Erd- und Regenwasser schützen soll, wurde der über die Jahrhunderte stark verwitterte Wappenstein fachgerecht konserviert.

Der Wappenstein, der ursprünglich wohl das Wappen des Kurfürstentums Sachsen zeigte, ist bereits auf Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zu erkennen:
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Die Geschichte der Moritzbastei ist von Umbauten, Zerstörung und Wiederaufbau geprägt, der Wappenstein aber blieb immer am gleichen Ort erhalten. Und verwitterte bis zur Unkenntlichkeit.  So sah er in den 1980ern aus:imm024

Die Erfindung des schlechten Grafittis machte die Sache nicht besser, wie diese Aufnahme zeigt, die im Jahr 2008 entstand:2008 0805 Wappen

Den Auftrag zur Konservierung des Wappensteins erhielt der Leipziger Bildhauer Markus Gläser.2011 0608 Markus_Gläser_Foto_AndreasSchmidt

Um den Originalstein aus dem 16. Jahrhundert vor weiterem Verfall zu schützen, wurde an seiner Stelle eine Replikation angebracht. Da keine verwertbaren Originaldarstellungen erhalten sind, ist der neue Stein eine künstlerische Neuschöpfung, die das kurfürstliche Wappen im Zentrum zeigt.  An der unteren Spitze findet sich das Wappen der Stadt Leipzig, umrankt ist der Stein von Weinranken und -reben.2011 0609 Wappen

Der Originalstein schließlich wurde diese Woche in der „Traditionsecke“ im Bereich des Oberkellers an der Wand angebracht:IMG_2692

Die Konservierung und Anbringung wurde unter anderem durch Spendengelder finanziert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die einen Beitrag zu den Spenden in Höhe von 14.000 Euro beigetragen haben. Auch an die Kulturstiftung Leipzig noch einmal einen Dank, die uns bei der Einwerbung der Spenden unterstützte.IMG_2778

Auf die nächsten 500 Jahre, Wappenstein!

Und wer mehr zur Geschichte der Moritzbastei erfahren möchte, kann sich hier im Blog umschauen oder auf der Webseite der MB. Oder eine unserer Führungen besuchen.

/ Autor: torstenreitler

Integration durch Bildung


Es ist ganz einfach. Um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu haben, braucht man Wissen. Bildung. Wer schon in der Grundschule abgehängt wird, der wird es schwer haben, seinen Platz und seinen Weg zu finden in einer komplexen und sich ständig verändernden Gesellschaft. Der Leipziger Verein „Integration durch Bildung“ hilft mit ehrenamtlichen Bildungspaten Jugendlichen beim Spracherwerb, mit Nachhilfestunden. Von der Grundschule bis zur Hochschulreife.

Im Juni hat Anne-Sophie Mutter in der Moritzbastei ein Benefizkonzert für den Verein gespielt. Das Konzert im Rahmen der Reihe Klassik underground wird uns unvergesslich bleiben. Ein toller Erfolg war es außerdem, damals kamen 14.000 Euro zusammen. Diese Summe hat es möglich gemacht, dass der Verein eine Mitarbeiterin beschäftigen kann, welche die ehrenamtlichen „Lehrer“ und den riesigen Bedarf koordiniert.

Um die Arbeit des Vereins weiter und langfristig zu unterstützen, bitten wir euch noch einmal, Herz und Portemonnaie zu öffnen. Meldet euch, wenn ihr ehrenamtlich mithelfen wollt, Kindern und Jugendlichen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Unterstützt das Projekt mit einer Spende.

Danke!

/ Autor: markus-koerner

Schnurris für den guten Zweck

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„Was hast Du denn da im Gesicht?!“ Genau diese Frage soll im „Movember“ (eine Wortkombination aus Moustache und November) weltweit der Schnurrbart provozieren. Und diejenigen, die statt glatt rasierter Babyhaut oder einem Gesichtspelz im November einen schicken Schnurri tragen, wollen damit auf eine Aktion australischer Aktivisten aufmerksam machen und Spenden für die „Männergesundheit“ sammeln.

„Männergesundheit“? Klingt erst einmal komisch, aber es gibt tatsächlich Krankheiten, von denen – anatomisch oder sozial bedingt – ausschließlich oder hauptsächlich Männer betroffen sind. Es geht also darum, Geld für die Vorbeugung und Erforschung von Prostata- und Hodenkrebs sowie Depressionen und der bipolaren Störung zu sammeln. In diesem Jahr unterstützt die Mo-ritzbastei diese Aktion. Und wir wollen euch dazu bewegen, den „Movember“ mit uns zu zelebrieren!

Ins Leben gerufen wurde die Aktion bereits 2003 von einer Gruppe junger Australier. Sie starteten ihr Vorhaben in Anlehnung an Events für die Brustkrebsvorsorge bei Frauen. Seitdem wuchs das Interesse und die Aufmerksamkeit jährlich und wurde schnell über die Grenzen Australiens hinaus bekannt. Im April 2014 besuchte ich eine Veranstaltung im Rahmen der Konferenz „The future is not what it used to be“ im Melkweg in Amsterdam, die das Netzwerk Trans Europe Halles (TEH) ausrichtete. Im Workshop „Campaigning for your life“ erklärte einer der Movember-Vorstände die Hintergründe und erzählte die Geschichte, wie aus einer Schnapsidee von 30 Freunden eine weltumspannende caritative Bewegung wurde.

img031„Campaigning for your life“ am Beispiel des Movember. Amsterdam, 2014

Das Ziel des Schnurrbarthypes ist einfach erklärt. Zum einen soll die Aufmerksamkeit auf Vorsorgeuntersuchungen gelenkt und das Thema psychische Erkrankungen sensibilisiert werden. Zum anderen wird auf diesem Weg Geld gesammelt, um die Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zu fördern.
Spenden kann natürlich jeder zu jeder Zeit, auch ohne den „Movember“ Wer sich aber gern direkt zu dieser Zeit beteiligen will, kann sich im Vorfeld offiziell registrieren und rasiert sich am 01. November glatt, um dann 30 Tage lang einen schönen Schnurrbart wachsen zu lassen. Wir sind ein bisschen spät dran, aber besser spät… ihr wisst schon. 😉
Durch die wachsende Begeisterung gibt es mittlerweile  weitere Unterstützungsmöglichkeiten (auch ohne Bart). Genaue Infos und noch mehr zu der Geschichte, den bisher durch Spenden geförderten Projekten und und und findet ihr auf movember.com.

Die Mo-ritzbastei wird im Movember Bilder sammeln von Künstlern, Gästen, Mitarbeitern, um die Aktion zu unterstützen. Ihr könnt euch selbst oder eure Freunde in der MB fotografieren und die Bilder hochladen. Im Café haben wir eine „Movember-Station“ eingerichtet. Da gibt es auch Schnurris-to-go für die Mädels, hihi.

Bei Instagram unter dem Hashtag #MBmovember, bei Facebook in unserem „Moritzbastei Movember“. Unter allen Bildern werden wir fünf Cocktailgutscheine im Wert 10 Euro verlosen, und am 30.11. werden wir zur „Los!Tanzen!“-Party die besten Bilder zeigen.

Also dann: Lass wachsen!
Mach Dich schlau.
Spende.

Danke!

/ Autor: torstenreitler

Jetzt seid ihr dran.

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Es ist wieder soweit – „Leipzigs Bands des Jahres“ werden gesucht.

Wie in jedem Jahr befragen wir dazu jede Menge kompetente Menschen aus der Leipziger Musikszene. Und euch!

Denn neben den drei Preisträgern, die durch die Fachjury bestimmt wird, könnt ihr entscheiden, wer als Publikumspreisträger am 2. Dezember live auf der Bühne im Werk2 stehen wird.

Eure Stimme könnt ihr online abgeben auf der Moritzbastei-Homepage bis zum Sonntag, den 18. September.

In der kommenden Woche stellen sich die Kandidaten hier selbst vor. Wir sind sehr gespannt, wer eure Herzen erobern wird!

 

/ Autor: torstenreitler

Killer!


Das haben wir tatsächlich noch nie erlebt. Nur in der allerletzten Sonntagsvorstellung blieben 35 Plätze leer. Die restlichen 1765 Plätze in den 15 Vorstellungen waren alle besetzt! Wir sind ein bisschen beeindruckt… Unser Dank geht raus an die Theaterturbine, an die Regisseure Christian Hanisch und Elisa Jentsch, an die Schauspieler Sarah Arndtz, Katrin Hart, Thomas Deubel, Thorsten Giese, Michael Hinze, Raschid D.Sidgi und Armin Zarbock, an Heike Mondschein für die Ausstattung und natürlich an alle Kollegen und Kolleginnen in der MB, die für die Produktion und die Vorstellungen verantwortlich waren.

Im nächsten Jahr wird wieder die Inselbühne in der Moritzbastei inszenieren, worauf wir uns schon heftig vorfreuen.

/ Autor: torstenreitler

Freiheit, Wirklichkeit, Musik aus Leipzig

„Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit“ ist der Titel eines Dokumentarfilmes über MusikerInnen und Macher des Leipziger Labels Analogsoul. Der Film ist ein schöner Anlass für einige Zeilen Leipziger Popmusikszene im Hier und Heute. Als Vorausblick auf den „Grossen Preis“, der im Dezember im Namen der Moritzbastei und des Werk2 an die Leipziger „Bands des Jahres 2016“ vergeben werden soll.

Zuerst: Seht euch den Film „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit“ an. Es lohnt sich! In knapp vierzig Minuten Read More

/ Autor: torstenreitler

Moritzbastei Go

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Die Moritzbastei-Webseite war beim Frisör. Wir haben die Spitzen ein bisschen gestutzt, hier und da abgestuft und sogar die eine oder andere Extension angefügt. Ruft ruhig mal moritzbastei.de auf eurem Smartphone auf! Wenn ihr dabei im Park herumlauft und wild das Telefon hin- und herschwenkt, halten euch sicher alle für einen total hippen Pokemon-Go-Spieler.

Wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns wissen lasst, wie ihr die Seite findet. Was gefällt euch? Wie findet ihr den Service? Was könnten wir noch verbessern?

PS: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team von 1000 Grad Digital, das uns schon seit Jahren in allen Onlinefragen bestens unterstützt!

/ Autor: torstenreitler

Dann rufen wir doch mal Madonna an!

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Und dann steht plötzlich an einem Donnerstag Mittag im April Anne-Sophie Mutter im Oberkeller der Moritzbastei und schlägt vor, am 14. Juni ein Benefizkonzert zu spielen. Unsere Gesichter könnt ihr euch vielleicht vorstellen.

Aber von Anfang an. Das ist eine Geschichte von Unvorhersehbarkeiten, die nur eintreten, wenn man einfach mal seinem inneren Kompass folgt und loslegt. Die Geschichte unserer Konzertreihe „Klassik underground“, die Geschichte unseres Engagements für Menschen, die vor Not, Krieg und Perspektivlosigkeit geflohen sind und die der Zufall und die Wirrnisse der Zeit nach Leipzig gebracht haben.

Im vergangenen Frühjahr wollten MusikerInnen des Gewandhausorchesters ein Gruppenfoto für ihr Ensemble Neues Bachisches Collegium Musicum“ in der Moritzbastei aufnehmen. Tahlia Petrosian war eine von Ihnen, und die Gewölbe der MB faszinierten sie so sehr, dass sie uns fragte, ob wir uns nicht klassische Konzerte in der Moritzbastei vorstellen könnten. Wir konnten, obwohl wir keinerlei Erfahrung damit hatten und unser Publikum derartige Konzerte ganz sicher nicht bei uns erwartete.  Tahlia wusste, dass nicht nur sie und viele ihrer KollegInnen im Gewandhausorchester sich danach sehnen, hin und wieder aus dem oft museal anmutenden Klassikbetrieb der Hochkultur auszubrechen. Also begann sie Solisten zu fragen, ob sie sich einen Auftritt in der MB vorstellen könnten. Der erste, der zusagte, war Leif Ove Andsnes, der am 25. Februar 2016 nach seinem Großen Concert im Gewandhaus in der Moritzbastei eine furiose Afershowsession spielte.

Der Erfolg spornte uns an, wir suchten  das Gespräch mit dem Gewandhaus  mit dem Ergebnis, dass wir ab der kommenden Spielzeit miteinander bei „Klassik underground“ kooperieren werden. Am Anfang standen die Idee und der Plan, Menschen für Klassik zu interessieren, die den Weg in das Gewandhausorchester scheuen, denen die Riten des Klassikbetriebes fremd sind und die Lust darauf haben, in der für sie gewohnten Atmosphäre eines Clubs klassische Musik zu entdecken und zu genießen. Wir hatten keinen Plan davon, welche Eigendynamik diese Idee entwickeln würde.

Nach einem Konzert in Berlin sprach Tahlia Anne-Sophie Mutter an, von Musikerin zu Musikerin. Die gefühlt zwei Minuten Kontakt reichten für eine Einladung zu „Klassik underground“ und ein gemeinsames Selfie. 😉

(Quelle: facebook)

Dem folgte ein langer Brief an Anne-Sophie Mutters künstlerisches Büro mit der Anfrage, ob sie sich vorstellen könne, nach ihrem Gewandhauskonzert im März 2017 in die Moritzbastei zu kommen für ein Mitternachtskonzert. Thalia schätzte, wäre leichter, „Madonna zu buchen als Anne-Sophie Mutter„.  Als Antwort erhielt sie einen Anruf, dass Frau Mutter im April in Dresden sein werde und sich gerne die Moritzbastei anschauen wolle. Wir so: „Na dann rufen wir doch mal  Madonna an!“ 😀

Und dann steht plötzlich an einem Donnerstag Mittag im April Anne-Sophie Mutter im Oberkeller der Moritzbastei und schlägt vor, am 14. Juni ein Benefizkonzert zu spielen. Unsere Gesichter könnt ihr euch vielleicht vorstellen. Sie meinte, sie habe keine Lust, noch ein Jahr zu warten. Die Zeit für ein Statement wäre jetzt! Nach 15 Minuten war der Termin Geschichte, wir verabschieden uns mit einem Handschlag und einem Grinsen im Gesicht, das möglicherweise etwas debil ausgesehen hat. Könnte uns mal einer zwicken, bitte?!

Seitdem sind wir am telefonieren, organisieren, abstimmen. Seit unserer Aktion 1+1 ist der Flüchtlingsrat Leipzig e.V. unser Ansprechpartner in Sachen Hilfe für Geflüchtete.  Diverse MB-MitarbeiterInnen engagieren sich dort in privater Initiative ehrenamtlich, bei unserem „Moritz.Basar“ am 30. April sammelten wir knapp 1300 Euro Spendengelder, um die Arbeit des Flüchtlingsrates und der Amadeu-Antonio-Stiftung zu unterstützen. Auch die Erlöse des Benefizkonzertes am 14.6. werden wir dem Flüchtlingsrat, genauer dem Verein „Integration durch Bildung“ zukommen lassen. Die Arbeit des Vereins richtet sich darauf, Menschen durch Bildung einen Zugang zu unserer Gesellschaft zu ermöglichen und dort anzusetzen, wo Regelschulen und DAZ-Unterricht nicht greifen.  Ein tolles Projekt, das 2006 mit dem Agenda-Preis 21 in der Kategorie Ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde. Und das – wie fast alle Projekte dieser Art – chronisch unterfinanziert ist.

Wie bei Klassik underground hat sich auch bei unserem Engagement für Geflüchtete eines ins andere ergeben. Hätte uns vor einem Jahr jemand erzählt, dass Anne-Sophie Mutter in der Moritzbastei ein Benefizkonzert für den Flüchtlingsrat geben würde, wir hätten ihn wohl für seine überbordende Phantasie beglückwünscht…
Vielleicht motiviert das den einen oder anderen, einfach das zu tun, was er als richtig empfindet. Als Institution können wir auf diese Weise aktiv werden, als Einzelner habt ihr viele andere Möglichkeiten zu helfen. Ist gar nicht so schwer und muss auch nicht immer ein gleich ein Konzert mit Anne-Sophie Mutter sein. Oder mit Madonna. 😉

Alle Infos zum Konzert findet ihr auf der Moritzbastei-Homepage und bei Facebook. Spendentickets gibt es im Moritzbastei-Vorverkauf oder bei tixforgigs.

Unterstützung bei der Produktion des Konzertes erhalten wir durch Westend PR Leipzig sowie die Firmen Blüthner Leipzig, Xancuro Limousinen, Steigenberger Hotel Leipzig, Behrens Rechtsanwälte und Tixforgigs. Vielen Dank!

/ Autor: torstenreitler

Gute Sache. Gute Sachen.

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Es fliehen Menschen nach Deutschland. In Medien und Gesprächen werden Superlative bemüht, es fallen Vokabeln wie „Krise“ oder „Katastrophe“. Geht man durch die Straßen seiner jeweiligen Stadt, stehen die meisten Gebäude dann noch; Strom, Wasser und W-Lan-Empfang sind vorhanden und der Alltag geht seinen gewohnten Gang. Wo sind die Probleme?

Die Probleme gibt es. Sie sind in den allermeisten Fällen ganz profan und eine der führenden Industrienationen der Welt sollte sich schämen, bekäme sie diese nicht in den Griff. Menschenwürdige Unterbringung und Versorgung, Hilfe bei der Eingewöhnung, soziale Bindung für Menschen ermöglichen, die mit Deutschland Sicherheit und Hoffnung für ihre Zukunft verbinden (womit eine zentrale Vorstellung vieler Abendlandbewahrer von unserem Land gemeinsam haben. Oder?).

Weil viele aus dem Team der Moritzbastei dabei mithelfen wollen, die neue gemeinsame Gegenwart mit den Menschen, die zu uns geflohen sind, zu gestalten, haben wir vergangenen Oktober die „Aktion 1+1“ gestartet. Dank zahlreicher Spenden von unseren Gästen und MitarbeiterInnen sind 1233 Euro zusammengekommen, die wir als Moritzbastei auf 2466 Euro verdoppelt haben. Dafür haben wir gekauft und an verschiedene Träger der Erstaufnahmeeinrichtungen (Sachspendenzentrale, Ernst-Grube-Halle) übergeben:

Lebensmittel für ca. 1070 Euro,darunter:
Obst, Gemüse, Milch, Babymilch, Fladenbrot, Sesampaste, Süßigkeiten, Olivenöl…

10 Spiralblöcke A4 kariert
10 Spiralblöcke A4 liniert
5 dicke Mandala-Malblöcke
5 Pckgen Filzstifte (60er)
24 Federmappen komplett bestückt
23 Füller
plus Stifte u. Papier f. ca. 100 Euro
100 Einwegrasierer
20 Dosen Rasierschaum
1314 Windeln
plus Hygieneartikel f. ca. 220 Euro
5 Holz-Wackeltürme (Spiel)
6 große Spielesammlungen
5 Badminton-Sets
4 Mini-Badminton-Sets f. Kinder

Eine Großspende der Moritzbastei. Mit dabei Badmintonsets, Windeln, Decken und noch viel mehr. Zudem eine Überraschung, die zu unserem nächsten Flohmarkt zum Einsatz kommen wird. Danke!

Posted by Sachspendenzentrale Leipzig on Mittwoch, 17. Februar 2016

Damit sollte die (so genannte) Flüchtlingskrise jetzt ein für alle Mal gelöst sein. Nicht.

Deshalb geht es weiter. Am 30. April (an diesem Samstag findet auch das traditionelle Festival „Leipzig. Courage Zeigen!“-Festival auf dem Marktplatz statt) veranstalten wir auf unserer Terrasse den ersten MORITZ.BASAR . Gute Sache. Gute Sachen! Notiert euch schon mal den Termin, alle Details erfahrt ihr noch über unsere Homepage, Facebook, Newsletter…