Alle Artikel in der Kategorie “40 Jahre Moritzbastei

/ Autor: torstenreitler

Durstiger Enddreißiger mit Flügeln

0607-Jochen_WisotzkiDas ist Jochen Wisotzki. Er ist kein Enddreißiger, ob er gerade Durst hat, weiß ich nicht.

Aber seinem „Baby“, der Lesereihe  „Der Durstige Pegasus“, hat er vor 39 Jahren – also 1976 – ans Licht der Welt verholfen. Das fiel damals nur spärlich in die Moritzbastei ein. Die wurde nämlich noch ausgegraben. Die erste Pegasus-Lesung dürft ihr euch also in etwa so vorstellen, unter bröckelndem Putz auf Klappstühlen unter Bauscheinwerfern:

tonne1970erJochen Wisotzki ist heute Abend zu Gast bei Elia van Scirouvsky, der den „Durstigen Pegasus“ aktuell im Wechsel mit Norbert Marohn moderiert. Da wird sicher viel über die Pegasus-Geschichte zu hören sein, aber vielleicht auch ein wenig über den Film „Flüstern & Schreien“ zu erfahren sein. Dafür hat Jochen nämlich das Drehbuch geschrieben und Interviews geführt.

Im nächsten Jahr wird das durstige Flugpferd also 40 Jahre alt. Ich freue mich schon mal vor auf die Party. Die Geburtsurkunde sah übrigens wie folgt aus.

Der Durstige Pegasus, 6. Juli, 20 Uhr, Eintritt frei.
Mit: Jochen Wisotzki, Didi Voigt und Luise Boege:
Moderation: Elia van Scirouvsky

 

/ Autor: torstenreitler

Die Nacht, als die D-Mark kam

Was für griechische Ohren heute wie eine Drohung klingen mag, galt vor 25 Jahre hierzulande als die Verheißung blühender Landschaften. „Kommt die D-Mark, bleiben wir! Kommt sie nicht, gehn wir zu ihr!“ So krakeelte es auf den letzten verbliebenen Montagsdemos. Der Beitrag, den MDR-Reporter Jens Hölzig in der Moritzbastei gedreht hat, erinnert an die Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 1990, als bis Mitternacht in Mark der DDR gezahlt wurde und ab 0 Uhr in D-Mark. Jens hat damals hinterm Tresen im Oberkeller gestanden und literweise Pfeffi ausgeschenkt. Was sonst noch passierte, schaut ihr euch am besten selber an.

DMarkMDR

 

Zum Thema D-Mark und wie die Geschichte weiter ging sendet der MDR ab heute Nacht einen weitaus spannenderen Dreiteiler. Die Titelfrage „Wem gehört der Osten?“, die sich der Privatisierung und der ökonomischen Neuordnung nach dem Ende der DDR widmet, kann man heute gerne noch allgemeiner fassen: Was ist Gemeingut und sollte es bleiben? Sind Trinkwasser, Ackerland, Stadtviertel am Ende nichts als Renditeobjekte für Großanleger? In Griechenland und auf den Gipfeltreffen der Granden von EU, EZW und IWF wird diese Frage in diesen Tagen beantwortet. Vorläufig.

/ Autor: torstenreitler

With a little help

Im Rahmen einer Kulturpatenschaft unterstützt die windwerker human performance factory GmbH  die Moritzbastei mit Beratung und Evaluierung vorhandener Arbeitsstrukturen.

Im vergangenen Jahr feierte die Moritzbastei ihren 40. Geburtstag. Wer von euch diese Zahl aus persönlicher Lebenserfahrung kennt, weiß, was das heißt. Um es mit Faith no more zu singen:

An der Wiege des Veranstaltungsorts Moritzbastei standen DDR, FDJ und ein Kulturbegriff zwischen Hippiekommune und Kampfreserve der Partei. Auch nach dem Ende der DDR und der Gründung der Stiftung Moritzbastei und der Moritzbastei Betriebs GmbH 1993 brauchte es noch eine ganze Weile, um aus diesen Kinderschuhen zu wachsen. Erinnert sich noch jemand an Leipzig in den 1990ern? Vom heutigen Subkultur-Overkill wagte man damals nicht einmal zu träumen. Wochenendtouristen vertrieben die Szene aus dem Barfussgäßchen in die Karli und die Gottschedstraße. Konzerte gab es in der naTo, dem Eiskeller oder der MB. In Reudnitz ging die Sonne auf, in Plagwitz ging sie unter, mehr war dort nicht zu erwarten. Wir waren wahrscheinlich der einzige Klub der Stadt, in dem man regelmäßig feiern gehen konnte.  Die Leute kamen zu uns, also war alles gut. Kein Grund, sich Gedanken zu machen.

Long time ago, die Zeiten ändern sich. Mit der Jahrtausendwende Read More

/ Autor: torstenreitler

Papperlapopgeschichte

lostanzen

Die Mittwochsparty ist nicht nur eine Institution der Moritzbastei. Heute erzählen wir euch mal die Geschichte dieser Partyreihe, die ab heute unter wöchentlich wechselndem Namen & Programm neu startet. Ein Diavortrag über knapp 40 Jahre Diskowahnsinn in der MB. Viel Spaß!

01-UZ-1974

Der Mittwoch war schon kurz nach dem Ausgrabungsbeginn der MB als Diskotag im Gespräch, wie dieser Artikel aus der Universitätszeitung vom 11. Juli 1974 zeigt. Die heutige „Diskotonne“ war übrigens noch gar nicht vorgesehen für den Ausbau.

02-Tonne-1975

Die Veranstaltungstonne, wo heute die Konzerte stattfinden, sah 1975 noch ungefähr so aus wie auf diesem Bild.

04-jazz

In den Anfangsjahren war eine Liveband obligatorisch. Hier spielt die Kasseturm-Jazzband aus Weimar auf. Beards, shirts & cigarettes – original hipster back in 1980!

02-Kropinski

Die MB-Partys waren schon immer Kontaktbörse. Allerdings nicht immer nur mit eindeutigen Absichten. Hier sucht jemand per Aushang:  „für ein BRECHT-PROGRAMM einen Pianisten, der vom Blatt spielen kann“. (1978, live spielt der Jazzgitarrist Uwe Kropinski)

04-posters

Der erste, heute legendäre Name der MB-Diskos: Papperlapop (auf der Posterwand von 1980 unten rechts). Jenachdem, ob in zwei oder sogar drei Räumen DJs auflegten, hieß es später „2-Kanal-“ oder „3-Kanal-Papperlapop“.

03-OK-Technik

Diskjockeys waren meist Tapejockeys – Platten mit aktuellen Hits gab es in der DDR praktisch nicht, das meiste wurde auf Kassette kopiert oder im Westradio aufgenommen. Kein DJ kam ohne seine Notizbücher aus, in denen die Liedreihenfolge seiner Kassettensammlung vermerkt war!

05-lichtspots

Die Lichttechnik war in den 1980ern digital. Es gab die Optionen 1 oder 0 – an oder aus. Na gut. Rot, Blau und Grün waren auch möglich.

06-rettungsfolie

Bis in die 1990er Jahre war die MB beinahe Alleinherrscher unter den Leipziger Diskotheken. Das Fassungsvermögen war mit knapp 1200 Besuchern einzigartig, und es war gefühlt immer ausverkauft. Alternativen entwickelten sich erst ab Ende der 1990er, eine echte Konkurrenz für den Mittwoch tauchte erst mit dem Nachtcafé auf. Ach, und Rettungsfolie als Partydeko haben nicht die heutigen HGB-Studenten erfunden. Das Bild zeigt eine Faschingsparty Ende der 1980er Jahre.

07-scanner

Mit dem Aufblühen der Leipziger Clubszene und dem Boom von Black Music, HipHop und Techno um 2000 herum gab es den ersten „Mittwochsknick“. Darufhin wurde die MB-Disko technisch aufgerüstet und ein neuer Name wurde gesucht.

08-oberkeller

Tatsächlich gab es eine Zeit, da liefen die Partys unter dem Namen „Discodiscount“. Aua! Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich mir den habe einfallen lassen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass auch „All You Can Dance“ auf meinem Mist gewachsen ist. Seit Februar 2002 wird unter diesem Titel Mittwochs und Samstags bei uns gefeiert.

09-shoes

Ende 2013 kam dann der Schuhfetisch in unser Partyprogramm. Zum Jubiläumsjahr 2014 starteten wir eine große Plakatkampagne mit der Aufforderung „put on your dancing shoes“. Die fotografierten Treter gehören übrigens alle Leute aus dem MB-Team. 🙂

In den vergangenen zwei Jahren gab es dann die nächste tektonische Verschiebung im Leipziger Nachtleben. Neue Clubs öffneten, lose Partycrews laden zu informellen Raves in WG-Küchen, Parks und unter Autobahnbrücken. Plagwitz, Lindenau und der Leipziger Osten ziehen das Publikum aus den gewohnten Ausgehvierteln. Wenn es hypezig irgendwo da draußen geben sollte, dann jedenfalls nicht in der Innentstadt! Dazu kommt, dass der wichtigste Effekt der Bologna-Reform wohl der ist, dass Studenten wochentags abends kaum noch aus dem Haus gehen. Jedenfalls nicht, um bis in die Morgenstunden zu tanzen. Bis Donnerstag nachmittag wird studiert und gebüffelt, beim Blick auf den Partykalender der Stadt kann man es deutlich sehen: der Mittwoch fühlt sich nicht mehr sehr sexy an…

10-insta

Da wollen wir ein bisschen helfen. Nach genau 12 Jahren (!) unter dem Namen „All you can dance“ starten wir ab Februar unter wechselnden Namen und mit neuen Formaten durch. Unter dem Titel „los!tanzen!“ wird es eher „klassische“ MB-Studentenpartys geben, nächste Woche wird es dann unter dem Titel „Masse und Beschleunigung“ eher in Richtung Indietronics und Electronic gehen. Zwei weitere Formate haben wir noch in der Hinterhand, die dann Akzente in Richtung Indie und Alternative setzen werden

.11-shoes

Unseren Schuhfimmel treiben wir noch ein wenig weiter. Wir haben eine kleine Fotostation eingerichten, unter dem hashtag #lostanzen könnt ihr mit euren Schuhselfies aus der MB die sozialen Netzwerke verstopfen.

13-lostanzen

Ab heute nacht gilt es. Wir hoffen, ihr habt so viel Spaß beim Feiern wie wir beim Vorbereiten. Wir freuen uns auf euch!

/ Autor: torstenreitler

Blauhemden im Ziegelrot

Blauhemd

Zugegeben: Der Veranstaltungstitel klingt etwas bemüht. Aber am 12. September steht der Tag des offenen Denkmals nun mal unter dem Motto „Farbe“, da mussten wir halt ein bisschen dichten.

Inhaltlich ist das aber ok. Der Vortrag, den ich am nächsten Sonntag im Oberkeller halten werde, widmet sich dem Wiederaufbau der Moritzbastei in den 1970er Jahren. Dabei soll aber nicht zum hundertsten Mal die Anekdotenkiste aufgemacht werden, sondern auf die baulichen Veränderungen eingegangen werden, welche die Bastei in den 460 Jahren ihres Bestehens so erlebt hat. Auch wenn es ganz anders aussieht – zu großen Teilen ist die Bastei ein funktionaler Mehrzweckbau, der seine heutige Gestalt vor allen Dingen den Umbaumaßnahmen im 18. und 20. Jahrhundert verdankt.

Ein wenig ist die Veranstaltung auch ein Vorgucker auf das Fest der Feste am 2. Oktober, bei dem wir mit Aktivisten aus der Aufbauzeit, ehemaligen AG-Mitgliedern, Kollegen aus 20 Jahren Moritzbastei GmbH, dem aktuellen Team und unseren Gästen das 40. Jubiläum des Wiederaufbaubeginns feiern wollen. Vielleicht schafft es ja auch der eine oder andere, den Vortrag mit eigenen Berichten oder Dokumenten zu bereichern, geplant sind 45-60 Minuten Vortrag und danach soll Zeit für Fragen und Wortmeldungen sein.

Weil schon einige Anfragen kamen – wir nehmen keine Platzreservierungen entgegen. Platz ist für ca. 100 Leute, sitzen kann man auf den Treppenstufen des Oberkellers. Wenn voll ist, ist voll. Ich bin gespannt!

/ Autor: torstenreitler

Es hätte alles so schön sein können…

Gesamtansicht

… aber Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. 😉 Im Zuge unserer Recherchen zum 40. Jubiläum des Wiederaufbaus der Moritzbastei hat sich Rolf Hingst bei uns gemeldet. Er hat in den 1960ern in Weimar Architektur studiert und für seine Diplomarbeit den Wiederaufbau der Moritzbastei als Gaststätte entworfen. Die komplette Arbeit ist leider nicht mehr in seinem Besitz, aber von einigen Entwurfszeichnungen hat er Kopien gefertigt, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wir möchten uns dafür herzlich bedanken und die Gelegenheit nutzen, seine Arbeit hier vorzustellen.

Read More

/ Autor: torstenreitler

30. März 1974 / 2014

19742014

Heute vor 40 Jahren gings los, das Abenteuer Moritzbastei. Danke!!! an dieser Stelle allen, die diesen wundervollen Ort haben entstehen lassen und ihn bis heute als das erhalten, was er ist: einer der schönsten Kulturstätten Leipzigs.

Wenn ihr mit dem schönen Wetter nichts anzufangen wisst: heute gibt es um 16.15 Uhr (Tagesschau) und um 21.45 Uhr (MDR aktuell) Nachrichtenbeiträge zu unserem Jubiläum zu sehen.

Und nicht vergessen: am 2. Oktober wird gefeiert!

/ Autor: torstenreitler

Bitte jubeln Sie jetzt!

1974aufbau

Am Sonntag ist es soweit: der Tag des 1. Spatenstichs zum Wiederaufbau der Moritzbastei jährt sich zum 40. Male. Auf dem Bild oben ist ein Arbeitseinsatz von Journalistik-Studenten im Sommer 1974 zu sehen, in der Mitte glaubt sich Jochen Wisotzki wiedererkannt zu haben. Jochen besuchte uns heute, weil ein Fernsehteam einen Beitrag über unser Jubiläum erstellen wollte und in als Zeitzeugen interviewte. Er war nämlich nicht nur beim ersten Spatenstich dabei, sondern am Tag darauf einer der drei (!) Studenten, die auch zum zweiten Arbeitseinsatz an der Bastei erschienen.

Zu sehen wird der Beitrag sein im MDR Sachsenspiegel (Sonntag, 19:00 Uhr) und um 16.15 Uhr soll unsere Bastei sogar Thema in der Tagesschau sein. Wer also noch nichts zu tun hat, der schalte ein (später gibt es die Beiträge sicher noch in den Mediatheken).

Bei der Gelegenheit erinnern wir gerne noch einmal an den Beitrag, den Spiegel online 2009 zum 35. Jubliäum veröffentlichte. In der Leipziger Volkszeitung erscheint im Moment wöchentlich ein Beitrag zur Geschichte der Moritzbastei, in einer gemeinsamen Aktion suchen wir noch Erinnerungen, Fotos, Filme aus der Geschichte der MB. Wer also noch etwas auf dem Dachboden schlummern hat, der wende sich an uns oder an die Emailadresse aktion@lvz.de.
Im Rahmen dieser Aktion hat sich bei uns vergangene Woche ein ehemaliger Architekturstudent gemeldet, der 1968 seine Diplomarbeit an der Bauhochschule in Weimar eingereicht hat zum Thema: Neugestaltung der Moritzbastei als HO-Gaststätte. Die Entwürfe sind großartige Zeitzeugnisse, wir werden sie auf jeden Fall hier noch genauer vorstellen.

Stoßt also gerne am Sonntag auf uns an. Die Party steigt dann am 2. Oktober, notiert euch schon einmal den Termin für das Fest der Feste.

/ Autor: torstenreitler

Geschichten erzählen, die noch keiner weiß…

Bei wem ertönt beim Lesen der Überschrift diese Melodie, mit der das DDR-Kinderfernsehen das Sandmännchen die Welt erklären ließ? Es dürften vor allen Dingen diejenigen sein, die in etwa so alt wie die Moritzbastei sind. Oder älter.

Kein Grund für die Backfische, gleich weiter zu klicken! Im Gegenteil, zerrt eure Eltern, Tanten, Schwiegerschwippmütter vor den Bildschirm und fragt sie, was sie so in ihrer Jugendzeit getrieben haben! Ihr wisst ja, früher war alles besser, also müssen die Partys der Studenten von damals doch so gewesen sein, dass sie den Komasäufern von heute die Schamesröte ins Gesicht treiben. Oder so ähnlich.

Jedenfalls interessieren wir uns brennend für die Geschichten aus 40 Jahren Moritzbastei, die bisher noch nicht erzählt worden sind. Wer hat Bilder, Anekdoten, Ungewöhnliches oder Überraschendes in oder mit der Moritzbastei erlebt? Wer hat tolle Fotos, Super-8-Filme oder Geschichten, die im Gedächtnis oder dem berühmten Schuhkarton auf dem Dachboden schlummern, die aber unbedingt gezeigt und erzählt werden müssen?

In einer Kooperation mit der LVZ wollen wir die schönsten und spannendsten Erinnerungen sammeln. In der heutigen Ausgabe (20. Februar 2014) könnt ihr den dazugehörigen Aufruf finden:

LVZ40Jahre

Lasst uns an euren Erinnerungen an die Moritzbastei teilhaben: Schickt uns eure Anekdoten, Filme oder Bilder. Gerne kann es sich dabei auch um Geschichten aus der Zeit der Moritzbastei vor dem ersten Spatenstich am 30. März 1974 handeln.
Alle, die etwas einreichen möchten, können das entweder bei der LVZ unter aktion@lvz.de oder bei uns unter info@moritzbastei.de

Präsentiert werden die Ergebnisse beim „Fest der Feste“ am 2. Oktober 2014.

Wie freuen uns auf viele neue, interessante Geschichten und Bilder!

/ Autor: christinas

Das Richtfest im Februar 1977

Foto-Bau_Blog

Heute ist es wieder soweit, zu unserem 40. Geburtstag schauen wir immer wieder in unser Anekdotenkästchen und berichten euch darüber. Diesmal: Das Richtfest am 4. Februar 1977.

Nachdem im Mai 1976 nach ca. zweijähriger Bauphase die Fertigstellung des Rohbaus des Oberkellers gefeiert wurde, konnte am 4. Februar 1977 endlich auch das Richtfest gefeiert werden. Zu dem Fest kamen neben zahlreichen Vertretern der Universität und Politik auch die aktivsten Studierenden und Vertreter der Betriebe, die am Bau mitarbeiteten. Sie erhielten Prämien zur Anerkennung ihrer Leistungen.
Die Studierenden hatten zu diesem Zeitpunkt schon 68.000 Arbeitsstunden geleistet, doch auch nach dem Richtfest ging die Arbeit weiter. Im Februar 1977 wurden zahlreiche Mitternachtsschichten verrichtet.

Auf dem Bild könnt ihr den Polier Manfred Gangloff der Firma Werner sehen, wie er eine Kassette mit Bauplänen und Tageszeitungen in die Außenwand der Moritzbastei einmauert.