Alle Artikel in der Kategorie “Fotogalerien

/ Autor: torstenreitler

Fixing a hole

Nils Koppruch, Ralph Schüller Band, Joe Kucera, Karl die Große, Reitler, Daniel Dexter, Las MananitasFoto (M): K. Schomburg / Susann Jehnichen

Rückblick:  am 10. Oktober 2017 erinnerten Leipziger und Berliner Musiker an den vor fünf Jahren überraschend verstorbenen Nils Koppruch mit einem Konzert. Die Anregung zu diesem Konzert hatte Benjamin Heine an die Moritzbastei herangetragen, und gemeinsam organisierten wir einen Abend, der die Songs des Hamburger Sängers und Songschreibers unter dem Titel „Loch in der Welt“ feiern sollte. Mit dabei waren Ralph Schüller mit seiner Band (die auch alle anderen Sänger begleitete), Karl die Große, Torsten Reitler, Las-Mananitas-Sänger Friedrich Pohl und Daniel Dexter, der den kurzfristig ausgefallenen Jörg Wolschina von Der Elegante Rest vertrat. Benjamin hat für das Basteiblog einen Text über das Konzert geschrieben,  die Bilder hat Susann Jehnichen aufgenommen.
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/ Autor: anne-hirsch

#Sonnengelbe Corgiliebe

Frage: Wann habt ihr Ihre Majestät Queen Elisabeth II. das letzte Mal so von Herzen lächeln sehen?

Im ersten Moritzbastei Kneipenquiz  haben wir gelernt, dass die Queen bereits 90 Jahre alt ist und den Rekord als amtierende Monarchin hält. Doch ein noch besserer Funfact ist, dass sie ein ganz großer Corgifan ist! Vor unserem Backstage haben wir ein traumhaft royales Poster angebracht auf dem man die Queen (ganz in sonnengelb) mit einem dieser knubbeligen Gesellen sieht.

Sarah Kuttner, selbst große Hundefreundin, stellte letztes Jahr zur Buchmesse ihren Roman „180° Meer“ bei uns vor und  hatte diesen Traum von Printkunst als Dekoration dabei – und glatt liegenlassen.

Danke Sarah Kuttner! Unsere Künstler lieben den königlichen Selfiehintergrund:

Anne-Sophie Mutter

Empathytest

Thanks

Black Nail Cabaret

Yalta Club

Nive & the Deer Children

DJane Clay Adakazaam @ PlanetMyerDay

Wir sind mit Queen und Corgie gespannt auf die Fortsetzung dieser Geschichte. Lehnt euch zurück und folgt der Moritzbastei auf Instagram, dann seid ihr dabei!

/ Autor: torstenreitler

Wappen hier los?

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Veränderungen tun gut. Auch, wenn man wie die Moritzbastei zielstrebig auf seinen 500. Geburtstag zusteuert.  Mit der Anbringung des originalen Wappensteins im Oberkeller fand die Sanierung der Außenmauern der Moritzbastei ihren Abschluss. Im Zuge der Sanierung, die im Wesentlichen von 2009-2013 erfolgte und die Bastei wieder vor eindringendem Erd- und Regenwasser schützen soll, wurde der über die Jahrhunderte stark verwitterte Wappenstein fachgerecht konserviert.

Der Wappenstein, der ursprünglich wohl das Wappen des Kurfürstentums Sachsen zeigte, ist bereits auf Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zu erkennen:
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Die Geschichte der Moritzbastei ist von Umbauten, Zerstörung und Wiederaufbau geprägt, der Wappenstein aber blieb immer am gleichen Ort erhalten. Und verwitterte bis zur Unkenntlichkeit.  So sah er in den 1980ern aus:imm024

Die Erfindung des schlechten Grafittis machte die Sache nicht besser, wie diese Aufnahme zeigt, die im Jahr 2008 entstand:2008 0805 Wappen

Den Auftrag zur Konservierung des Wappensteins erhielt der Leipziger Bildhauer Markus Gläser.2011 0608 Markus_Gläser_Foto_AndreasSchmidt

Um den Originalstein aus dem 16. Jahrhundert vor weiterem Verfall zu schützen, wurde an seiner Stelle eine Replikation angebracht. Da keine verwertbaren Originaldarstellungen erhalten sind, ist der neue Stein eine künstlerische Neuschöpfung, die das kurfürstliche Wappen im Zentrum zeigt.  An der unteren Spitze findet sich das Wappen der Stadt Leipzig, umrankt ist der Stein von Weinranken und -reben.2011 0609 Wappen

Der Originalstein schließlich wurde diese Woche in der „Traditionsecke“ im Bereich des Oberkellers an der Wand angebracht:IMG_2692

Die Konservierung und Anbringung wurde unter anderem durch Spendengelder finanziert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die einen Beitrag zu den Spenden in Höhe von 14.000 Euro beigetragen haben. Auch an die Kulturstiftung Leipzig noch einmal einen Dank, die uns bei der Einwerbung der Spenden unterstützte.IMG_2778

Auf die nächsten 500 Jahre, Wappenstein!

Und wer mehr zur Geschichte der Moritzbastei erfahren möchte, kann sich hier im Blog umschauen oder auf der Webseite der MB. Oder eine unserer Führungen besuchen.

/ Autor: torstenreitler

No satisfaction

white wineLeipzigs Bands des Jahres 2016 heißen BARU, SHED BALLET und WHITE WINE. Ermittelt wurden sie von 150 Menschen, die alle ihre Rolle in der Musikszene Leipzigs spielen. Der Publikumssieger wurde im Onlinevoting ermittelt, knapp 300 Menschen für LIZZY McPRETTY IM SWINGERCLUB.

Hunderte Telefonate, Emails, Facebookposts. Anzeigen und Artikel in allen (?) wichtigen (?) Printmedien dieser Stadt. Beiträge im Radio und in den maßgeblichen Blogs.  Die Bands laden ihre Fans ein. Große City-Light-Poster in der Innenstadt. Plakatierung in den Szenevierteln.

Im Vorverkauf dann 20 Tickets, an der Abendkasse ca. 40. Eingeladen waren ca. 100 Menschen aus dem Umfeld der Bands und aus der Musikszene Leipzigs. Gekommen sind davon etwa 50.

So feierten dann etwas mehr als 100 Menschen Leipzigs Bands des Jahres. Der Abend war rund, die Moderatoren Christian Meyer und Hendryk Proste machten einen super Job. JUNE COCO und JULIUS FISCHER als special guest lieferten überzeugende Performances. Der Entertainmentfaktor stimmte. So ähnlich sah das auch die LVZ in ihrer Rezension.

Aber ist das unser Anspruch? Ein netter Abend für vier Bands und zwei Handvoll Leute?

Nein.

Das war nicht genug. We could’nt get no satisfaction.

Was ist verdammt nochmal das Problem? Will das Publikum dieser Stadt seine besten Bands und Künstler nicht feiern? Ist die Idee, Bands und Künstler zu würdigen, zu lobpreisen, zu wertschätzen, nicht von dieser Welt? Naiv, dumm, aus der Zeit gefallen? Wir sind betriebsblind. Also sagt es uns: Woran hat es gelegen?

Danke.

Christian Meyer, Hendryk Proske © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiJune Coco © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiLizzy McPretty isc © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiWhite Wine © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiShed Ballet © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiJulius Fischer © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / MoritzbasteiBARU © K. Nauber / Moritzbastei
/ Autor: markus-koerner

Wie war das noch gleich mit dem Wiederaufbau?

Ist es nicht schön wenn sich alles so gut ineinander fügt? Ja das ist es. Auf der Suche nach Aufnahmen und Anekdoten aus der jüngeren Vergangenheit der Moritzbastei kam zufällig ein Mann auf uns zu und lieferte beides, Fotografien und die Geschichten dahinter. Die Rede ist von Hans-Wolfgang Wenzel, einem Sohn der Stadt Leipzig, gelernter und studierter Maschinenbauer und Ingenieur sowie seit 1974 Hobbyfotograf. Letzterem haben wir wunderbare Aufnahmen u.a. aus den Jahren 1978 und 79 zu verdanken.

Im Jahr 1974, am 30. März um genau zu sein, wurde der Grundstein für das „Studentenprojekt Moritzbastei“ gelegt. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits eine aufregende Zeit hinter den Mauern des heutigen Kulturzentrums im Innenstadtring und eine ebenso aufregende neue begann. Die gesamte Geschichte der Moritzbastei kann man hier nachlesen.

Hans-Wolfgang Wenzel und seine Frau kehrten nach ihrem 1977 beendeten Studium aus Magdeburg zurück nach Leipzig und leisteten Anfang 1978 aus persönlichem Interesse Aufbaustunden in der Moritzbastei. „Da ich nie oder selten ohne Kamera unterwegs bin, machte ich natürlich einige Fotos vom Wiederaufbau der MB.„, so Herr Wenzel in einem kurzen Interview zu den Fotografien. Es ist unser Glück, dass er sein Hobby immer im Blick hatte und so schöne Fotografien vom Wiederaufbau entstanden. Dadurch entstand auch ein guter Kontakt zu Peter Kunz, dem damaligen Direktor bzw. Klubleiter der Moritzbastei. Dieser bat Hans-Wolfgang Wenzel in Folge seiner Mitarbeiter gelegentlich um Aufnahmen von Veranstaltungen in den bereits fertiggestellten Räumen.

John Stave – Lesung in der großen Tonne (April 1978)
Karnevalseröffnung in der großen Tonne (November 1978)
Barbara Thalheim in der großen Tonne (Mai 1979)

Parallel zu den ersten Lesungen, Feiern und Konzerten in der großen Tonne (die heutige Veranstaltungstonne) wurden die Arbeiten am Oberkeller und den restlichen Räumen vorangetrieben. Ein besonderer Meilenstein war die 100.000. Aufbaustunde, wohlgemerkt alles freiwillige Arbeitsstunden, am 08. Februar 1979.

Gruppe von freiwilligen Arbeitern zusammen mit Peter Kunz zur Begehung der 100.000 Aufbaustunde vor dem Basteieingang (Februar 1979)
Bauarbeiten im Unterkeller (Januar 1979)
Bauarbeiten im Oberkeller (Januar 1979)

Am 01. Dezember 1979 wurde der Oberkeller feierlich eröffnet und erstrahlte in einem Glanz, den er bis heute bewahren konnte. Abgesehen von den Polsterbezügen auf der ein oder anderen Sitzgelegenheit wurde das bewährte Aussehen und die Einrichtung beibehalten und dient somit seit fast vier Jahrzehnten als Anlaufpunkt für Veranstaltungen verschiedenster Art.

Oberkeller zur Eröffnung (Dezember 1979)
Oberkeller zur Eröffnung (Dezember 1979)
Oberkeller zur Eröffnung (Dezember 1979)

Zum Abschluss sei noch ein großes Dankeschön an Herrn Hans-Wolfgang Wenzel gerichtet, der uns mit seinen Fotografien und den dazugehörigen Informationen ein Stück weit mitnehmen konnte, in eine prägende Zeit der Moritzbastei, auf die wir gern zurück blicken. Hans-Wolfgang Wenzel lebt heute in Klinga bei Grimma und ist weiterhin künstlerisch aktiv.

Selbstportrait Hans-Wolfgang Wenzel (Dezember 1979)

/ Autor: torstenreitler

Abgestempelt

stempelheadWas sich beim Aufräumen manchmal so findet: Unsere Verwaltung muss ihr Büro in der Ritterstraße räumen, dabei fand sich eine Kiste mit alten Stempeln aus den 1980er Jahren an. Einen gewissen Charme haben sie ja, auch wenn diese altdeutsche Fraktur heute etwas befremdet.

stempel2

Hübscher sind das schon diese alten Biermarken. Die lagen auch in der Kiste. Staubige Akten müssen schon damals für trockene Kehlen gesorgt haben. 😉Biermarken

 

 

/ Autor: torstenreitler

Gärtnern als Kulturmanagement

Ladies and Gentlemen, the 79th meeting of Trans Europe Halles at Manifatture Knos in Lecce, Italy, is officially closed.

Das Video entstand bei einer Radtour durch die Halle der MK. Die Räder wurden von der Universität und der Kommune zur freien Verfügung gestellt, sehr feiner Zug! Im Laufe der Tage änderte sich das Innenleben der Halle, je nach Nutzung. Im Alltagsbetrieb ist die Manifatture eher Kreativraum mit Werkstätten und Proberäumen, als Veranstaltungszentrum. Auch die Bar ist temporär. Und illegal, wie auch die Stromversorgung und die Nutzung des riesigen Parkplatzes auf dem Gelände. Wobei illegal meist bedeutet, dass sich niemand zuständig fühlt und es in Anbetracht der italienischen Bürokratie keinerlei Aussicht auf Erfolg hat, kurzfristig Genehmigungen zu erhalten. Oder mittelfristig. Oder überhaupt.

Asfalto, mon amour

Das zweite Video ist auch bei einer Radtour entstanden. Der riesige Parkplatz, der zum alten Fabrikgelände gehört, war Teil des Workshops „Asfalto, mon amour“. Leiter und Ideengeber war Gilles Clement, der seine Gartenphilosophie der „dritten Landschaften“ schon in verschiedenen europäischen Städten umgesetzt hat. Kurz gesagt geht es darum, an von Menschen nicht mehr oder nicht mehr in der ursprünglich vorgesehenen Verwendung genutzten Orten Gärten anzulegen. Wobei es nicht um ein plattes „Zurück zur Natur“ geht, sondern darum pflanzliche Artenvielfalt an von Menschen gestalteten Orten zu ermöglichen und beides sichtbar zu machen. Viele Pflanzenarten werden durch industrielle Landwirtschaft und Städtebau aus ihrer natürlichen Umgebung verdrängt und können an solchen „verlassenen Orten“ eine Nische zum Überleben finden. Also hieß es an drei Tagen: Asphalt abtragen, Mutterboden auffüllen, pflanzen. Das Ganze wird danach mehr oder weniger sich selbst überlassen – die Natur hat die Möglichkeit, sich auszubreiten und der Mensch muss schauen, wie er damit umgeht.

Das Motto „terzo luogo“ (dritte Orte) als „spaces of indecision“ (Plätze für das Unentschiedene) war Leitthema des Meetings von Trans Europe Halles. Gärtnerarbeit als Vorbild für Management. Klingt ein wenig esoterisch; ich muss zugeben, dass ich ein paar Schwierigkeiten damit habe, daraus Anregungen für meine Arbeit zu nehmen. Klingt überzeugend: Raum schaffen für Wachstum, Interaktion ermöglichen, nicht den Garten den Vorstellungen anpassen sondern die Vorstellung den vorgefundenen Pflanzen und der Landschaft… Aber Mitarbeiter und Organisationsstrukturen verhalten sich selten wie Pflanzen. Entscheidungen und Entwicklungen in Kulturorganisationen richten sich nicht nach Sonne, Regen und Jahreskreis. Die Geschwindigkeit ist höher. Meistens.

Für mich waren das Wichtigste wieder Gespräche mit Kulturmachern, die ganz ähnliche oder völlig andere Sorgen umtreiben. Zu schnelles Wachstum, Besucherrückgang, Überalterung des Teams, politische Repression, finanzielle Schwierigkeiten, kreative Ansätze für neue Spielstätten, kulturelle Bildung. Was eben so passiert in Esch, Zilina, Vilnius, Prag, Verona, Ebeltoft, Lund, St. Petersburg, Paris, London, Berlin. Und Leipzig.

Das nächste Treffen wird im November in Budapest im Bakelit Multiart Centre stattfinden, gleichzeitig mit dem Jahrestreffen des europäischen Theaternetzwerkes IETM, und da wird es wahrscheinlich viel um Politik gehen.

Bilder habe ich auch mitgebracht. Wer mehr sehen möchte, dem sei der Hashtag #tehmeeting79 ans Herz gelegt.

Für jeden Teilnehmer gab es eingelegte Peperoni.Ein schönes Willkommen in der Manifatture Knos!Dichter Radverkehr in der Halle.Manifatture KnosNeue Pläne für Trans Europe HallesBei 28 Grad an den ersten Tagen waren Schattenplätze sehr beliebt.3D-Drucker und Laserfräse - alte Maschinen und moderne Technik im Einklang.Gedränge an der Fahrradausleihe. Im Vordergrund die Fahrradskulptur von Karl Halström aus Fengersvoss.Im Kräuterbeet.Grafitto in der Halle.Im alten Steinbruch am Stadtrand gedeiht eine Herinspaziert!Vorbereitungen für die Performance Das Motto des 79. TEH Meetings.Dritte Landschaft, allerdings der unschönen Art.Rund um Lecce: Ausgedehnte Olivenhaine mit steinalten Bäumen.Busy working.Das Eröffnungsmeeting.La dolce vita.Michele Bee stellt die Geschichte der Manifatture vor. Auf dem Bild: Lehrlinge aus den 1970er Jahren.Gilles Clement.Auro Foxcroft, President of TEH a.D.Vorbereitung des Gartenworkshops.Gärtnern als Kulturmanagement.Gärtnern im Bengaloschein. Sowas gibt es wohl nur in Italien.Einfach schön.Die Wand für Nachrichten für die Tagungsteilnehmer wurde fleißig... genutzt.Welche Projekte werden im Netzwerk als nächstes gestartet? Das Action Lab ist die Projektküche von TEH.Mein Lieblingsgraffitto in der Manifatture. The kids are alright.General Assembly, Höhepunkt und Abschluss des offiziellen Treffens.
/ Autor: torstenreitler

Die Moritzbastei im Zeitraffer

Im Februar 2014 haben wir begonnen, an vier Stellen Bilder davon aufzunehmen, wie sich die Moritzbastei im Laufe eines Jahres verändert. Das klingt auf den ersten Moment ein wenig merkwürdig, schließlich ist die Bastei eine jahrhundertalte Festungsanlage, die Tag für Tag gleich auszusehen scheint.

Den jahreszeitlichen Wandel sieht man natürlich am deutlichsten an den Pflanzen, die sich um die Moritzbastei ranken. So ergreift das Weinlaub, das sich an den Wänden unseres Café-Innenhofes hinaufrankt, jedes Jahr auf’s Neue Besitz vom eisernen Moritzbastei-Signum.

Drei Fotografen haben mit zwei unterschiedlichen Kameras fotografiert, normalerweise an den Wochentagen, wenn unser Infobüro geöffnet hat. Dadurch gab es zum Teil größere Abweichungen in den Aufnahmen, die wir ziemlich mühevoll wieder in Photoshop herausrechnen mussten. Uns ging es aber gar nicht so sehr um die fotografische Perfektion, sondern um die Überraschung.

In den kommenden Tagen und Wochen (so lange wird es wohl dauern, es ist eine ziemliche Fummelei…) zeigen wir euch noch die Zeitraffer aus unserem Innenhof mit unserem Kirschbaum, das Moritzwappen an der Parkseite und eine Gesamtsicht, die wir vom Balkon der Zentralmensa aufgenommen haben.

Wir hoffen, ihr habt soviel Freude an den Videos, wie wir. Film ab!

 

/ Autor: torstenreitler

Dem Gras beim Wachsen zusehen.

Zeitraffervideos sind der heiße Scheiß. Wir haben das schon vor einem Jahr gewusst 😉 und an vier verschiedenen Stellen jeden Tag ein Foto von der Moritzbastei aufgenommen. Nicht mit einer Smartphone-App, wie das Video im Titel dieses Beitrags. So richtig mit Spiegelreflex und Stativ, bei Wind, Wetter und auch Windwetter.

Da drei Fotografen mit zwei unterschiedlichen Kameras gearbeitet haben, nimmt die Nachbearbeitung noch ein wenig Zeit in Anspruch. Aber spätestens Anfang nächster Woche zeigen wir euch die ersten Videos.

Bis dahin bleibt bitte schön vorfreudig.