Alle Artikel in der Kategorie “Allgemein

Kommentare 0
/ Autor: anne-hirsch

#Sonnengelbe Corgiliebe

Frage: Wann habt ihr Ihre Majestät Queen Elisabeth II. das letzte Mal so von Herzen lächeln sehen?

Im ersten Moritzbastei Kneipenquiz  haben wir gelernt, dass die Queen bereits 90 Jahre alt ist und den Rekord als amtierende Monarchin hält. Doch ein noch besserer Funfact ist, dass sie ein ganz großer Corgifan ist! Vor unserem Backstage haben wir ein traumhaft royales Poster angebracht auf dem man die Queen (ganz in sonnengelb) mit einem dieser knubbeligen Gesellen sieht.

Sarah Kuttner, selbst große Hundefreundin, stellte letztes Jahr zur Buchmesse ihren Roman „180° Meer“ bei uns vor und  hatte diesen Traum von Printkunst als Dekoration dabei – und glatt liegenlassen.

Danke Sarah Kuttner! Unsere Künstler lieben den königlichen Selfiehintergrund:

Anne-Sophie Mutter

Empathytest

Thanks

Black Nail Cabaret

Yalta Club

Nive & the Deer Children

DJane Clay Adakazaam @ PlanetMyerDay

Wir sind mit Queen und Corgie gespannt auf die Fortsetzung dieser Geschichte. Lehnt euch zurück und folgt der Moritzbastei auf Instagram, dann seid ihr dabei!

/ Autor: torstenreitler

Wappen hier los?

IMG_2694

Veränderungen tun gut. Auch, wenn man wie die Moritzbastei zielstrebig auf seinen 500. Geburtstag zusteuert.  Mit der Anbringung des originalen Wappensteins im Oberkeller fand die Sanierung der Außenmauern der Moritzbastei ihren Abschluss. Im Zuge der Sanierung, die im Wesentlichen von 2009-2013 erfolgte und die Bastei wieder vor eindringendem Erd- und Regenwasser schützen soll, wurde der über die Jahrhunderte stark verwitterte Wappenstein fachgerecht konserviert.

Der Wappenstein, der ursprünglich wohl das Wappen des Kurfürstentums Sachsen zeigte, ist bereits auf Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zu erkennen:
His001

Die Geschichte der Moritzbastei ist von Umbauten, Zerstörung und Wiederaufbau geprägt, der Wappenstein aber blieb immer am gleichen Ort erhalten. Und verwitterte bis zur Unkenntlichkeit.  So sah er in den 1980ern aus:imm024

Die Erfindung des schlechten Grafittis machte die Sache nicht besser, wie diese Aufnahme zeigt, die im Jahr 2008 entstand:2008 0805 Wappen

Den Auftrag zur Konservierung des Wappensteins erhielt der Leipziger Bildhauer Markus Gläser.2011 0608 Markus_Gläser_Foto_AndreasSchmidt

Um den Originalstein aus dem 16. Jahrhundert vor weiterem Verfall zu schützen, wurde an seiner Stelle eine Replikation angebracht. Da keine verwertbaren Originaldarstellungen erhalten sind, ist der neue Stein eine künstlerische Neuschöpfung, die das kurfürstliche Wappen im Zentrum zeigt.  An der unteren Spitze findet sich das Wappen der Stadt Leipzig, umrankt ist der Stein von Weinranken und -reben.2011 0609 Wappen

Der Originalstein schließlich wurde diese Woche in der „Traditionsecke“ im Bereich des Oberkellers an der Wand angebracht:IMG_2692

Die Konservierung und Anbringung wurde unter anderem durch Spendengelder finanziert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die einen Beitrag zu den Spenden in Höhe von 14.000 Euro beigetragen haben. Auch an die Kulturstiftung Leipzig noch einmal einen Dank, die uns bei der Einwerbung der Spenden unterstützte.IMG_2778

Auf die nächsten 500 Jahre, Wappenstein!

Und wer mehr zur Geschichte der Moritzbastei erfahren möchte, kann sich hier im Blog umschauen oder auf der Webseite der MB. Oder eine unserer Führungen besuchen.

/ Autor: torstenreitler

Integration durch Bildung


Es ist ganz einfach. Um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu haben, braucht man Wissen. Bildung. Wer schon in der Grundschule abgehängt wird, der wird es schwer haben, seinen Platz und seinen Weg zu finden in einer komplexen und sich ständig verändernden Gesellschaft. Der Leipziger Verein „Integration durch Bildung“ hilft mit ehrenamtlichen Bildungspaten Jugendlichen beim Spracherwerb, mit Nachhilfestunden. Von der Grundschule bis zur Hochschulreife.

Im Juni hat Anne-Sophie Mutter in der Moritzbastei ein Benefizkonzert für den Verein gespielt. Das Konzert im Rahmen der Reihe Klassik underground wird uns unvergesslich bleiben. Ein toller Erfolg war es außerdem, damals kamen 14.000 Euro zusammen. Diese Summe hat es möglich gemacht, dass der Verein eine Mitarbeiterin beschäftigen kann, welche die ehrenamtlichen „Lehrer“ und den riesigen Bedarf koordiniert.

Um die Arbeit des Vereins weiter und langfristig zu unterstützen, bitten wir euch noch einmal, Herz und Portemonnaie zu öffnen. Meldet euch, wenn ihr ehrenamtlich mithelfen wollt, Kindern und Jugendlichen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Unterstützt das Projekt mit einer Spende.

Danke!

/ Autor: markus-koerner

Schnurris für den guten Zweck

img_1171

„Was hast Du denn da im Gesicht?!“ Genau diese Frage soll im „Movember“ (eine Wortkombination aus Moustache und November) weltweit der Schnurrbart provozieren. Und diejenigen, die statt glatt rasierter Babyhaut oder einem Gesichtspelz im November einen schicken Schnurri tragen, wollen damit auf eine Aktion australischer Aktivisten aufmerksam machen und Spenden für die „Männergesundheit“ sammeln.

„Männergesundheit“? Klingt erst einmal komisch, aber es gibt tatsächlich Krankheiten, von denen – anatomisch oder sozial bedingt – ausschließlich oder hauptsächlich Männer betroffen sind. Es geht also darum, Geld für die Vorbeugung und Erforschung von Prostata- und Hodenkrebs sowie Depressionen und der bipolaren Störung zu sammeln. In diesem Jahr unterstützt die Mo-ritzbastei diese Aktion. Und wir wollen euch dazu bewegen, den „Movember“ mit uns zu zelebrieren!

Ins Leben gerufen wurde die Aktion bereits 2003 von einer Gruppe junger Australier. Sie starteten ihr Vorhaben in Anlehnung an Events für die Brustkrebsvorsorge bei Frauen. Seitdem wuchs das Interesse und die Aufmerksamkeit jährlich und wurde schnell über die Grenzen Australiens hinaus bekannt. Im April 2014 besuchte ich eine Veranstaltung im Rahmen der Konferenz „The future is not what it used to be“ im Melkweg in Amsterdam, die das Netzwerk Trans Europe Halles (TEH) ausrichtete. Im Workshop „Campaigning for your life“ erklärte einer der Movember-Vorstände die Hintergründe und erzählte die Geschichte, wie aus einer Schnapsidee von 30 Freunden eine weltumspannende caritative Bewegung wurde.

img031„Campaigning for your life“ am Beispiel des Movember. Amsterdam, 2014

Das Ziel des Schnurrbarthypes ist einfach erklärt. Zum einen soll die Aufmerksamkeit auf Vorsorgeuntersuchungen gelenkt und das Thema psychische Erkrankungen sensibilisiert werden. Zum anderen wird auf diesem Weg Geld gesammelt, um die Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zu fördern.
Spenden kann natürlich jeder zu jeder Zeit, auch ohne den „Movember“ Wer sich aber gern direkt zu dieser Zeit beteiligen will, kann sich im Vorfeld offiziell registrieren und rasiert sich am 01. November glatt, um dann 30 Tage lang einen schönen Schnurrbart wachsen zu lassen. Wir sind ein bisschen spät dran, aber besser spät… ihr wisst schon. 😉
Durch die wachsende Begeisterung gibt es mittlerweile  weitere Unterstützungsmöglichkeiten (auch ohne Bart). Genaue Infos und noch mehr zu der Geschichte, den bisher durch Spenden geförderten Projekten und und und findet ihr auf movember.com.

Die Mo-ritzbastei wird im Movember Bilder sammeln von Künstlern, Gästen, Mitarbeitern, um die Aktion zu unterstützen. Ihr könnt euch selbst oder eure Freunde in der MB fotografieren und die Bilder hochladen. Im Café haben wir eine „Movember-Station“ eingerichtet. Da gibt es auch Schnurris-to-go für die Mädels, hihi.

Bei Instagram unter dem Hashtag #MBmovember, bei Facebook in unserem „Moritzbastei Movember“. Unter allen Bildern werden wir fünf Cocktailgutscheine im Wert 10 Euro verlosen, und am 30.11. werden wir zur „Los!Tanzen!“-Party die besten Bilder zeigen.

Also dann: Lass wachsen!
Mach Dich schlau.
Spende.

Danke!

/ Autor: torstenreitler

Jetzt seid ihr dran.

DGPLogo16
Es ist wieder soweit – „Leipzigs Bands des Jahres“ werden gesucht.

Wie in jedem Jahr befragen wir dazu jede Menge kompetente Menschen aus der Leipziger Musikszene. Und euch!

Denn neben den drei Preisträgern, die durch die Fachjury bestimmt wird, könnt ihr entscheiden, wer als Publikumspreisträger am 2. Dezember live auf der Bühne im Werk2 stehen wird.

Eure Stimme könnt ihr online abgeben auf der Moritzbastei-Homepage bis zum Sonntag, den 18. September.

In der kommenden Woche stellen sich die Kandidaten hier selbst vor. Wir sind sehr gespannt, wer eure Herzen erobern wird!

 

/ Autor: torstenreitler

Killer!


Das haben wir tatsächlich noch nie erlebt. Nur in der allerletzten Sonntagsvorstellung blieben 35 Plätze leer. Die restlichen 1765 Plätze in den 15 Vorstellungen waren alle besetzt! Wir sind ein bisschen beeindruckt… Unser Dank geht raus an die Theaterturbine, an die Regisseure Christian Hanisch und Elisa Jentsch, an die Schauspieler Sarah Arndtz, Katrin Hart, Thomas Deubel, Thorsten Giese, Michael Hinze, Raschid D.Sidgi und Armin Zarbock, an Heike Mondschein für die Ausstattung und natürlich an alle Kollegen und Kolleginnen in der MB, die für die Produktion und die Vorstellungen verantwortlich waren.

Im nächsten Jahr wird wieder die Inselbühne in der Moritzbastei inszenieren, worauf wir uns schon heftig vorfreuen.

/ Autor: torstenreitler

Freiheit, Wirklichkeit, Musik aus Leipzig

„Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit“ ist der Titel eines Dokumentarfilmes über MusikerInnen und Macher des Leipziger Labels Analogsoul. Der Film ist ein schöner Anlass für einige Zeilen Leipziger Popmusikszene im Hier und Heute. Als Vorausblick auf den „Grossen Preis“, der im Dezember im Namen der Moritzbastei und des Werk2 an die Leipziger „Bands des Jahres 2016“ vergeben werden soll.

Zuerst: Seht euch den Film „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit“ an. Es lohnt sich! In knapp vierzig Minuten Read More

/ Autor: torstenreitler

Moritzbastei Go

mobilversion

Die Moritzbastei-Webseite war beim Frisör. Wir haben die Spitzen ein bisschen gestutzt, hier und da abgestuft und sogar die eine oder andere Extension angefügt. Ruft ruhig mal moritzbastei.de auf eurem Smartphone auf! Wenn ihr dabei im Park herumlauft und wild das Telefon hin- und herschwenkt, halten euch sicher alle für einen total hippen Pokemon-Go-Spieler.

Wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns wissen lasst, wie ihr die Seite findet. Was gefällt euch? Wie findet ihr den Service? Was könnten wir noch verbessern?

PS: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team von 1000 Grad Digital, das uns schon seit Jahren in allen Onlinefragen bestens unterstützt!

/ Autor: markus-koerner

Im Sommer setzt man sich gern in den Garten…

oder auf die Wiese, den Balkon, die Terrasse… Hauptsache an der frischen Luft und das Wetter genießen. Viele haben es schon mitbekommen, unsere Terrasse ist seit einem Monat geöffnet. Nur bei gutem Wetter, leider, da es sonst nicht so viel Spaß macht. Jetzt geht der Sommer aber endlich richtig los und damit auch unser Programm auf der Terrasse. Neben kühlen Getränken bieten wir euch Konzerte, Theater und einiges mehr.

Los geht das Programm am Freitag, den 10. Juni, dann weihen REITLER zusammen mit HANNI & MANNI, MJUIX und A and the universe die diesjährige Bühne ein. Alle Konzerte im Überblick:

10.06. Rendezvous mit Reitler
15.06. Bert Stephan Group
21.06. Fête de la Musique
22.06. People on the move – Poetry Slam
23.06. Holler My Dear
24.06. Götz Widmann
29.06. DakhaBrakha

Bei schönem Wetter zeigen wir die Vorrundenspiele des deutschen Teams und alle K.O.-Spiele auf der Leinwand unserer Sommerbühne (wenn’s regnet haben wir genügend Plätze in unseren Gewölben).

Im Juli und August freuen wir uns auf beste Theatervorführungen von und mit der Theaterturbine. Dabei wird es am 08. und 09. Juli „Riskante Spiele“ und vom 04. bis 21. August das „MB-Sommertheater“ geben.

Sommertheater

Eine schlechte Nachricht müssen wir an dieser Stelle leider auch noch verkünden. Die Tage unserer geliebten und geschätzten 35mm-Vorführmaschine sind gezählt, da es im Filmverleih nur noch so neumodische DVD´s und BlueRay´s gibt. Trotzdem oder gerade deswegen bespielen wir die Terrasse auch mit einem ausgewählten Programm im Sommerkino und zwar vom 12. bis 31. Juli. Das ganze Programm findet ihr hier.

/ Autor: torstenreitler

Ein Foto & seine Geschichte

Mothertongue-2-(2003)

Dieses Foto wurde am 29. Juli in der Veranstaltungstonne der Moritzbastei aufgenommen.  Auf den ersten Blick ein ganz normales Veranstaltungsbild, ein sehr gelungenes, natürlich.  Die Licht- und Farbeffekte stammen übrigens nicht aus einer Instagram- oder Hippster-App. Unser langjähriger Fotograf Detlev Endruhn hat dieses Bild mit einer Analogkamera aufgenommen (damals durfte er bei Konzerten noch blitzen, daher die Lichtbewegungen) und den Film einer Crossentwicklung unterzogen. Dadurch erhielten die Farben diesen Stich und das Bild wurde sehr grobkörnig, was die Dynamik unterstützte.

Aber das sind technische Details… Ich habe das Bild unzählige Male verwendet, um die besondere Atmosphäre zu illustrieren, die bei Konzerten in der MB entstehen kann. Es gibt keinen Graben vor der Bühne, Zuschauer und Musiker können direkt miteinander in Verbindung treten. Für mich hat Detlev Endruhn hier einen perfekten Moment festgehalten, wie er nur in ganz besonderen Konzerten auftritt. Dann, wenn die Stimmung so intensiv und mitreißend ist, dass der Frontmann sich einen Kerl aus der ersten Reihe greift und ihm einen Kuss auf den Schädel drückt.

Nachdem ich das Bild einige Jahre verwendete, traute ich meinen Augen kaum. Den Typ da im Arm von Mother-Tongue-Sänger kenne ich doch?! Ist das nicht – und tatsächlich! Er ist es! Thomas alias DJ Tommes ist der Moritzbastei seit vielen Jahren verbunden. Zu Anfang als Gast, später als Praktikant (nicht am Tresen, wir ursprünglich hier stand) und seit 2006 als DJ mit Spezialgebiet Rock & Alternative.  Manchmal erkennt man den Baum im Wald nicht…

Kein Überraschung also, dass Tommes einer der ersten war, der auf facebook für das Mother-Tongue-Konzert am 21.7. zusagte. Das musste ich natürlich liken und kommentieren: „Sehr gut! Allein schon wegen der Fotos!“

Vielleicht entstehen am 21. Juli wieder so eindringliche Bilder. Auch bei ihrem Konzert 2007 gelangen Detlev Endruhn tolle Aufnahmen, bei denen die Energie der kalifornischen Band visuell spürbar wird. Wir freuen uns auf jeden Fall schon mal wie Bolle vor!

DSCF3689