Archiv: Juni, 2010

Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Wieso sich der Laufsport als Olympische Disziplin bei Krabben nie durchgesetzt hat... Cartoon von puvo productions auf dem Basteiblog

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Das Wort zum Juli

Eigentlich sollte es ein Text über Selbstverwirklichung werden und darüber, was man denn eigentlich sein ganzes Leben so verwirklichen soll, wenn man sich selbst so genau gar nicht kennt. Kenn übrigens viele Menschen, denen das nach einer gewissen Zeit auffällt.

Dann schien aber die Sonne und überhaupt, irgendwie wollte etwas in mir nicht ganz so schwerwiegend daherkommen. Daher gibt es hier ein allgemeines Loblied auf den Sommer, das faulste Luder unter den Jahreszeiten. Gedruckt wie immer ab Anfang Juli im MB-Programmheft, das diesmal für zwei Monate reichen muss.

Sommer. Endlich ist auch diese Fußballweltmeisterschaft Geschichte. Alle Politiker sind so herrlich Mon Cherie – einfach verschwunden, bis die Tage wieder kühler werden. Alle Talkshows haben Sendepause, die sonntägliche Polizeirufwiederholungssaison ist angebrochen. Die Bundesliga hat spielfrei, weshalb sich beschäftigungslose Hooligans jeden Samstag selbst verprügeln. In abgelegenen Badeseen tauchen wieder Krokodile, Federboas oder Braunbären auf, deren Bejagung wochenlang die Zeitungen füllt.

Es ist Zeit für überraschende Sichtungen von Nessi, Yeti und Wolfgang Lippert. Boris Becker heiratet wie jedes Jahr je einmal im Juli und August die gleiche Frau. Überall wird Langeweile zum Jahrestiefstpreis abgegeben. (Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass Boulevardreporter seit neuestem arbeitsvertraglich dazu verpflichtet werden, ihre Erstgeborenen im Fahrradkeller einzumauern, um sie in besonders tiefen Sommerlöchern zu verschlagzeilen.)

Man könnte sich schwarz darüber ärgern, dass überall gleichzeitig Nichts los ist und man sich nicht entscheiden kann, wo man das genießen will. Sogar Eintritt würde man bezahlen! Es gibt keine Zeit im Jahr, in der man mehr darüber verzweifeln könnte, dass alles umsonst ist.

Auf diese Zeit haben wir uns das ganze lange Jahr gefreut. Jetzt gilt es in der Sonne zu liegen, bis die Haut so zäh geworden ist wie die Zeit verrinnt. Bevor man nicht das Gefühl hat, man müsste sich selbst die Stütze kürzen, ist man einfach nicht faul genug. Sommer, du bist eine geile Sau!

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Wenn dicke Kühe Fußball spielen. Cartoon von puvo auf www.basteiblog.de

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Die Jugend von heute – Hut ab!

Die Jugend von heute ist mitnichten doof oder zu nichts zu gebrauchen. Jedenfalls nicht mehr oder weniger, als die Jugend von früher. Beweis: Überall laufen genug Erwachsene herum, die doof und nichts zu gebrauchen sind. Also keine Frage des Alters…

Die Jugend von heute setzt sogar richtig klasse Ideen in die Tat um. Am Aktionstags “genial sozial” arbeiten Schüler unter anderem in der Moritzbastei. Den Lohn, den sie dafür erhalten würden, spenden wir an genialsozial, die es dann an Hilfsprojekte weiterleiten. Einen richtig guten Zweck erfüllt natürlich auch ihre Arbeit in der Moritzbastei – das Deko-Lager sieht aus, als wäre es von Schülern aufgeräumt worden. Leute, wenn das eure Eltern sehen würden, ihr könntet euch nie mehr vorm Aufräumen im Kinderzimmer drücken! ;-)

Herzlichen Dank an dieser Stelle den drei Jungs und Mädels, die uns heute unterstützt haben! Für die Arbeit und für den Einsatz für eine klitzeklein wenig bessere Welt.

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“Das ist das Paradies!”

Am Sonntag morgen hatten wir Besuch: Die E-Jugend vom Roten Stern Leipzig kam zum Aufstiegsbrunch. Die Jungs und Mädels hatten sich meine Worte am Ende der vergangenen Saison nicht sonderlich zu Herzen genommen, von wegen – “Gewinnen ist beim Fußball nicht das Wichtigste…” –

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Fussball schafft auf magische Weise eine enge Bindung zwischen Vater und Kind. Cartoon auf www.basteiblog.de

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WM Fieber & wie wir das behandeln

Die ersten Spiele sind Geschichte, die Moritzbastei ist im WM-Fieber. Der Andrang ist gigantisch, am Sonntag herrschten bei uns Zustände wie sonst nur beim WGT. Also, was die Masse an Publikum angeht. Die Kleidungsordnung differiert dann doch ein wenig. ;-)

Da Schland ja voraussichtlich noch ein paar Auftritte in Südafrika haben wird und weil wir auch auf jede Menge Supporter weiterer nicht ganz so favorisierten Teams sehr anziehend wirken (Vive la France! Venga, Espana!), haben wir uns zu ein paar Feinjustierungen durchgerungen.

A) Wir werden uns definitiv noch einen Monitor zulegen, um auf der Dachterrasse oder bei Regen im Café bessere Bedingungen zu schaffen.
B) Im Moment testen wir unsere Kabelage, ob wir am Mittwoch die Spiele in der Ratstonne auf Deutsch und in der Ratstonne auf Spanisch zeigen können. Bei regem Zuspruch klappt das ja vielleicht auch fürderhin bei anderen Sprachen, wer weiß?
C) Wir werden nur noch die 20:30Uhr-Spiele open air zeigen. Es ist nachmittags einfach noch zu hell draußen, um dagegen anzubeamen. Am Freitag werden wir darum den Oberkeller öffnen, um dann im ganzen Haus und allen Räumen auf drei Leinwänden und drei Fernsehern das zweite Gruppenspiel der deutschen Mannschaft zeigen zu können.

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Endlich. Ich habe (zu) Gott gefunden.

Gott ist Mitglied bei Myspace und hat 33 Freunde. Und er ist männlich.

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Limbowettkampf mit unfairer Benachteiligung der Elefanten - Cartoon auf www.basteiblog.de
Und genau DAS machen Moritz und ich grad tagsüber in unserem Büro. Und zwar zu DIESER Musik.
Sommer fetzt!

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Das Moritzbastei-Sommertheater: Der Vorverkauf hat begonnen

In diesem Jahr wird das traditionelle Sommertheater in der Moritzbastei von der Theaterturbine präsentiert.

In ((42)) wird von sechs früheren Klassenkameraden, die unerwartet aufeinander treffen, Lebensbilanz gezogen. Ist das Leben ab 42 vorbei? Ist es sinnvoll sich mit voller Energie noch in ein neues „Projekt“ zu stürzen? Oder sollte man sich lieber mit dem zufrieden geben was man erreicht hat?

Diese essentiellen Fragen, viele freche Anekdoten des Lebens und die unterschiedlichsten Charaktere sind Hauptbestandteil der diesjährigen Komödie. Die Sommerherzen werden höher schlagen und die Lachmuskeln aufs Äußerste beansprucht.

Also kommt vorbei. Karten gibt’s ab sofort, das Theater dann ab 12. August.

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