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/ Autor: torstenreitler

MOvember oder Die Spendenschnurrer.

Die Moritzbastei unterstützt in diesem Jahr die Movember Foundation. Die Stiftung sammelt  Spenden für die Erforschung von Krankheiten, die hauptsächlich Männer betreffen. Die Frage nach dem Warum und einige mehr beantworten wir in diesem Beitrag.

Wie seid ihr auf den Movember gekommen?
Die Moritzbastei ist Teil eines wichtigen Netzwerkes, des Trans Europe Halles, in dem sich Kulturzentren aus ganz Europa über ihre Arbeit austauschen. Bei einem der halbjährlichen Treffen, das vom Melkweg in Amsterdam ausgerichtet wurde, war auch einer der Gründer der Movember-Foundation zu Gast, der das Projekt und seine Geschichte vorstellte.

Wofür sammelt die Movember-Foundation Spenden?
Für die Erforschung von Krankheiten, die hauptsächlich Männer betreffen. Die drei wichtigsten sind Prostata- und Hodenkrebs, sowie Depressionen bzw. Suizidprävention. Es ist tatsächlich so, dass zu „frauenspezifischen“ Krebserkrankungen deutlich intensiver geforscht wird. Die positiven Effekte, die diese Forschungsergebnisse für Frauen gebracht haben, will die Movember-Foundation auch für Männer erreichen.

Was genau passiert im Movember?
Männer, die an der Aktion teilnehmen, starten am 1. November mit glattrasiertem Gesicht und lassen sich dann einen Monat lang einen „Mo“ stehen.  Auf der Homepage der Movember Foundation, kann man diesen Prozess dokumentieren und somit Spenden sammeln. (Moritzbastei-Movemberteam)

Am 4.11. werden wir beispielsweise zur „All You Can Dance“ – Movemberauftaktparty unsere Gäste über die Aktion informieren und um Spenden bitten. Dazu kommt die Hälfte der Gelder aus dem Fotoautomaten, die während der Party eingenommen werden. Spendenboxen stehen den ganzen Monat an unseren Tresen. Zusätzlich werden alle Mitarbeiter und auch Gäste, die im Movember bei Konzerten auf der Gästeliste stehen, um eine Spende gebeten.

 Was hilft das jetzt, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen?
Auch wenn der Schnurri in den letzten Jahren so eine Art „Hipster“-Kennzeichen geworden ist und man in Plagwitzer Nächten die Wahrscheinlichkeit höher ist, einen Fuchs zu treffen als einen Mann ohne Bart – die meisten werden doch darauf angesprochen, wenn sie plötzlich eine „Popelbremse“ tragen. Das ist die Gelegenheit, über das Thema „Männergesundheit“ ins Gespräch zu kommen.

Das ist dann ja ein reines Männerding, Frauen sind da doch außen vor.
Nö. Frauen können sich keinen Bart wachsen lassen, richtig. Aber sie können „ihre“ Männer unterstützen, mit Freunden über das Thema reden, sich austauschen. Bei Partys wie der „Movember-Auftaktparty“ am 4.11. in der MB alberne Schnurri-Fotos im Fotoautomaten machen (die Hälfte der Einnahmen spendet der Betreiber!). Oder eine der Aktionen unterstützen, die auf der Movember-Homepage angeboten werden.

 Wie viel Geld will die Moritzbastei sammeln?
Als Spendenziel haben wir uns 1000 Euro gesetzt, nach oben gibt es keine Grenze.

 Was genau passiert bei der Party am 4. November?
Eigentlich ist alles wie immer. Also keine Angst, man kommt auch ohne Schnurri rein. Wir bauen einen Infostand auf,  es gibt ein paar lustige Videoanimationen. Am Fotoautomaten haben wir handgezupfte Schnurris für lustige Bilder.

Gibt es auch einen Abschluss, bei dem die Schnurris der Teilnehmer bewundert werden können?
Alle Teilnehmer am Movember können auf unserem Instagram-Kanal unter dem Hashtag #mbmovember ihre Bilder teilen (toll wäre, wenn ihr auch #movember und #moritzbastei dazu setzen würdet). Wer sich am 4.11. von uns eine Teilnehmerkarte geben lässt, den laden wir am 1. Dezember auf einen Cocktail in unserem „Fuchsbau“ ein. Da können sich dann alle Schnurris bewundert werden und wir geben den Spendenerlös bekannt.

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