Archiv: Januar, 2012

Geschützt: Weihnachten 2011

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Schneetrichter. Cartoon von puvo productions auf dem Basteiblog.

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Neues Jahr – neue Shirts!

Indies But Goldies Produktsortiment. Im Basteishop.

Ein Punkt auf meiner Gute-Vorsätze-Liste dieses Jahr (direkt nach “den Mittwochscartoon nicht immer erst am Mittwoch ausdenken”) lautet: Den Basteishop mal wieder etwas auf Vordermann bringen!
Leider ist das ein verdammt aufwändiges Unterfangen, sowohl vom zeitlichen als auch kreativen Faktor her.

Ich nähere mich jedoch mit Babyschritten, und habe es immerhin geschafft, zwei erste neue Motive noch im Januar zu realisieren.

Das Spannende daran: Wir wagen uns zum ersten mal an eine neue Druckart: Digital Direct. Bisher lief ja immer alles per Plottdruck, weil der meines Erachtens einfach die überzeugendste Qualität bietet. Nachteil ist allerdings die auf 3 Töne begrenzte Farbigkeit und die – bei großflächigen Motiven – relativ starre Druckfolie.
Das schränkt die Motivauswahl dann doch ein wenig ein.

Nachdem ich mich aber im letzten Jahr ein Test-Shirt bestellt hab und das jetzt schon etliche Wäschen ohne Probleme überstanden hat, hab ich Digital Direct für blogkundentauglich befunden.
Also hier nun – TADA! – meine beiden Lieblingsmotive aus der Indies-But-Goldies-Layoutreihe!
Zum Shop

Indies But Goldies Motive.

Die nächste Indies-But-Goldies-Nacht ist übrigens am 3. Februar. Auch bekannt als die Party, bei der unser Tresenpersonal den kompletten Abend hinter der Theke durchtanzt. Und das meine ich nicht im übertragenen Sinne =)

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Abschied von Lessing

Anfang Januar meldete sich der Kustos der Universität Leipzig, PD Dr. phil. habil. Rudolf Hiller von Gaertringen, mit einem Brief bei uns. Er sandte uns traurige Nachrichten:

“Wie sie möglicherweise wissen, soll die seit den frühen 1990er Jahren bei Ihnen in der Moritzbastei aufgestellte Kollosalbüste Gotthold Ephraim Lessings im Rahmen des Kunstkonzepts für den Campus Augustusplatz künftig im Foyer des Neuen Augusteums präsentiert werden. Ein präziser Aufstellungstermin kann bislang noch nicht genannt werden, doch soll die Plastik nach Möglichkeit bei der Inbetriebnahme des Gebäudes zum Sommersemester am neuen Ort aufgestellt sein.”

Nun gut, Leihgaben sind nur geliehen. Die Inschrift auf dem Rücken der Büste weist es aus: “Carl Seffner 1909 Der Universität zum Jubiläum 1909 d. Lpz. Herrenabend”. Aber der gute Gotthold ist schon lange so etwas wie ein liebgewordenes Familienmitglied geworden. Meiner bescheidenen Meinung nach steht er auch schon länger in der Moritzbastei, zumindest seit den späten 1980er Jahren, was ein Foto aus unserem Archiv nahe legt.

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Geburtstagsgäste. Cartoon von puvo productions auf dem Basteiblog.

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Auf dem Karussell gibt´s einen nervigen neuen Kollegen... Cartoon von puvo productions auf dem Basteiblog.

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Traumstart 2012

Seitdem wir 2009 zum ersten Mal eingeladen worden sind, markiert das gastrophonische Neujahrssingen unseren Start ins neue Jahr. Diesmal war alles traumhaft, angefangen bei unserem Beitrag, der Moritzbastei-Quote auf der Bühne bis hin zu den „golden girls“ backstage.

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Der wöchentliche Diskoplakatcartoon.

Jo-Jo. Ein enttäuschendes Geschenk. Cartoon von puvo productions auf dem Basteiblog.

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All the roads we have to walk are winding…

Euch allen ein gutes Jahr 2012!

Seit 2009 ist es schöne Tradition, dass wir das neue Jahr mit einem Beitrag zum Neujahrssingen einläuten. Am 7. Januar sind wir wieder im Anker am Start, das Ereignis ist hoffnungslos ausverkauft. Wir werten das als gutes Zeichen.

Zum Ausnüchtern, und damit die Überschrift einen Sinn erhält, veröffentlichen wir hier erstmals unser Lied vom letzten Jahr in voller Länge.

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Das Wort zum Januar

In der Rangliste der um den Jahreswechsel durch die Arge vermittelten Saisonarbeitskräfte stehen nach den Mietweihnachtsmännern die Wahrsager ganz oben auf der Liste. Allerorten wird Fachpersonal benötigt, um in Glaskugeln zu blicken oder Blei ins Trinkwasser zu kippen und daraus die Zukunft abzulesen. Für 2012 braucht es für treffende Vorhersagen jedenfalls keine Vorkenntnisse, geschweige denn eine der allseits beliebten Förderungsmaßnahmen des Jobcenters. In diesem Jahr ist nämlich das Ende nahe, selbst halbblinde Analphabeten erkennen die Anzeichen. Und damit ist jetzt mal nicht die Selbstauflösung der FDP gemeint, deren Verschwinden mangels Systemrelevanz sowieso niemandem auffallen wird.

Nein, es geht um das große Ganze. Das Bankensystem. Die europäische Union. Die Ehe von Angelina Jolie und Brad Pitt. Alles steht vor dem Untergang, vor der Auflösung, vor dem Nichts. Wie soll man sich da als kleines Licht am globalen Weihnachtsbaum verhalten?

Vorbereitung heißt das Zauberwort. Die einen schwören auf Vorratskäufe, andere bauen sich einen Kamin in die Neubauwohnung. Kleingärten sind kaum noch zu bekommen, alte Handwerkskünste erleben eine neue Blüte. Die Menschen fangen wieder an zu lernen, wie man aus heißem Wasser und einer Wiener Wurst eine vollwertige Mahlzeit herstellen kann. Ganz normale Bürger, die gewohnt waren, ihre sozialen Kontakte ausschließlich über facebook zu pflegen, entdecken uralte Kommunikationsverfahren wieder. Zum Beispiel die Nachrichtenübermittlung mittels Stift und Papier: Papier beschriften und verbrennen, um durch Rauchzeichen entfernte Ortschaften zu informieren.

Wer dieserart Vorsorge betreibt, der kann 2012 beruhigt entgegenschauen. Um dann am 31.12., wenn der Mayakalender endet, mit ruhigem Gewissen vom Rand der Erdscheibe zu stürzen. Gutes Neues Jahr!

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